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VR-Newsflash #60/2018: Facebook Retina VR-Display & mehr

© Paramount Pictures / Facebook Reality Labs / Dream Reality Interactive / Virginia Tech

Am 05.12.2018 geht es in den VR-Newsbits um ein neues VR-Patent von Facebook, Mission Impossible in VR, Arca’s Path und der Jedi-VR-Software Force Push.

Heute befasst sich unser Nachrichtenüberblick aus der virtuellen Realität mit einem Patent für ein hochauflösendes Headset aus dem Hause Facebook, einer kommenden VR-Erfahrung aus dem Mission Impossible-Universum, dem Release des VR-Puzzlers Arca’s Path und einem Projekt einer US-amerikanischen Universität, das uns in Virtual Reality Jedi-Kräfte verleiht.

In unseren VR-Topnews beleuchten wir unter anderem ein mögliches Releasedatum für die Oculus Quest und den frisch angekündigten Epic Games Store.

Facebook erhält Patent für Retina-VR-Display

Die Oculus Rift 2 ist möglicherweise vorerst Geschichte – das heißt aber nicht, dass Facebook nicht weiter an einer Next Gen-VR-Brille arbeitet. Ein Beweis dafür ist ein jetzt aufgetauchtes Patent für eine innovative VR-Display-Technologie. Das Besondere: Die Auflösung soll der des menschlichen Auges nahekommen.

Erreicht werden soll das durch die Kombination mehrerer unterschiedlicher Komponenten. Zum einen setzt Facebook auf Foveated Rendering. Das ist ein Verfahren, bei dem dank Eye-Tracking die Blickrichtung des Nutzers nachverfolgt wird.

Sieht so das VR-Display der Zukunft aus? © Facebook Reality Labs

Sieht so das VR-Display der Zukunft aus? © Facebook Reality Labs

Um Rechenleistung einzusparen, wird dann nur der Bereich, den der VR-Brillenträger mit seinen Pupillen fokussiert, mit maximaler Auflösung dargestellt. Die Oculus Go verwendet ein ähnliches Verfahren, das allerdings ohne Eyetracking auskommt.

Zusätzlich ist das im Patent beschriebene Headset mit sich überlappenden Displays und Spiegeln ausgestattet, was für eine punktuelle Auflösung sorgen soll, die der der menschlichen Retina gleichkommt. Ob und wann das Patent in einer VR-Brille Verwendung finden wird, ist nicht bekannt. Der finnische Hersteller Varjo arbeitet an einer ähnlichen Technologie und konnte sich erst kürzlich eine neue Finanzierung sichern.

Mission Impossible bekommt stationäre VR-Erfahrung

Freunde der Agenten-Actionfilme der Mission Impossible-Reihe mit und von Tom Cruise bekommen bald Gelegenheit, Ethan Hunt in Virtual Reality zu erleben. Eure Mission, solltet ihr sie annehmen, könnt ihr allerdings nicht innerhalb eurer heimischen vier Wände erfüllen, da es sich um eine ortsbasierte VR-Erfahrung handelt.

Dass solche Attraktionen durchaus eine Reise wert sein können, wissen wir spätestens seit dem hervorragenden Huxley, das in Berlin spielbar ist. An welchen Orten die Mission Impossible-VR-Erfahrung spielbar sein wird, ist noch nicht bekannt, wohl aber, dass es sich um eine Art VR-Escape Room handeln soll.

Vielversprechend ist auch das Entwicklerteam hinter dem Projekt: Es handelt sich um Nomadic, jenes Studio, das auch hinter der stationären VR-Erfahrung zu Arizona Sunshine steckt.

VR-Puzzler Arca’s Path erschienen

Freunde von Vr-Puzzlespielen und -Plattformen bekommen wieder neues Futter: Das im vergangenen Sommer angekündigte Arca’s Path von Dream Reality Interactive ist seit gestern im PlayStation Store für PlayStation VR und auf Steam für Oculus Rift, HTC Vive und Windows Mixed Reality-Brillen erhältlich.

Auf beiden Plattformen kostet Arca’s Path bis zum 11. Dezember vergünstigt 15,29 EUR, danach ist das Spiel für 16,99 EUR zu haben. Der Mix aus Puzzler und Plattformer kommt dabei komplett ohne die Verwendung von Gamepads oder Bewegungscontrollern aus, das Spiel wird nämlich ausschließlich mittels unserer Blickrichtung gesteuert.

Das dürfte das Spiel zu einem geeigneten Titel für VR-Neulinge machen. In 25 Levels ist es dabei unsere Aufgabe, eine Kugel unbeschadet durch ein Labyrinth zu lotsen. Wer mehr über Arca’s Path erfahren möchte, kann sich die im Vorfeld veröffentlichten Video-Entwicklertagebücher zu Gemüte führen.

Studentenprojekt Force Push: Die Macht in VR

Anders als in Arca’s Path ist Force Push nur unter Verwendung unserer Hände zu gebrauchen. Ein Team der US-Universität Virginia Tech hat eine VR-Software entworfen, mit der Nutzer wie ein Jedi Ritter aus Star Wars Objekte aus der Distanz manipulieren, drehen und wegstoßen können.

Das ist an sich nichts besonderes – allerdings funktioniert Force Push, das für Oculus Rift entwickelt wurde, gänzlich ohne Bewegungscontroller. Die beiden Entwickler, Run Yu und Doug Bowman nutzten einen an die VR-Brille angebrachten Leap Motion-Sensor für Handtracking.

In ihrem Bericht über die Software schreiben die beiden Wissenschaftler, dass die Entwicklung an dem Projekt noch nicht abgeschlossen ist und spätere Versionen für die Anwendung im professionellen Kontext geeignet sein sollen.

VR-Topnews: Epic Games Store VR, Facebook F8 2019 & mehr

Das war aber noch lange nicht alles, denn außerdem lest ihr bei uns heute Artikel zu folgenden Themen aus der virtuellen Realität:

Was ist eure VR-Nachricht des Tages? Schreibt uns in den Kommentaren!

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