VR-Bewegungsplattform Alto100 startet Crowdfunding-Kampagne

Alto100: Alternative zu sperrigen VR-Läufbändern?

VR-Laufbänder sind theoretisch eine tolle Sache, in der Praxis aber oft noch zu sperrig für die eigene Wohnung. Das australische Entwickler-Team Visospace plant deshalb mit der Bewegungs-Controller-Plattform Alto100 einen interessanten Kompromiss. Was bietet das Indiegogo-Projekt?

Omnidirektionale VR-Laufbänder wie das KAT Walk Mini ermöglichen uns, in der virtuellen Realität in alle Richtungen zu laufen. Sie benötigen allerdings auch einiges an Platz und kosten viel Geld. Visospace will mit der Alto100-Plattform das Bewegen in VR ebenfalls angenehmer und natürlicher gestalten. Doch wie funktioniert der Bewegungs-Controller für die Füße?

Per Gleichgewichtsverlagerung durch VR-Welten bewegen

Alto100 ist ein Bewegungs-Controller, der als Plattform zum Hinaufstellen daherkommt – ähnlich wie das Balance Board der Nintendo Wii. Wenn wir mit der VR-Brille auf dem Kopf auf die Plattform treten und uns leicht nach vorne neigen, bewegen wir uns in VR in die entsprechende Richtung.

Haptisches Feedback soll zudem dafür sorgen, dass wir die virtuelle Welt unter unseren Füßen auch spüren. Die natürlichen Lehnbewegungen sollen zudem dazu führen, dass VR-Nutzern beim freien Bewegen in der virtuellen Realität nicht so schnell schlecht wird. Laut Visospace litten weniger als fünf Prozent der Probanden beim Alto100-Test an Schwindelgefühlen.

Wann erscheint das per Indiegogo-Kampagne finanzierte Projekt?

Das Entwickler-Team ist mit seinem Projekt vor kurzem bei der Crowdfunding-Plattform Indiegogo an den Start gegangen. Einen Großteil der als Ziel gesetzten 10.000 Dollar haben die Australier dabei schon eingesammelt. Das Geld soll zunächst  in die Erstellung von 100 DevKits der Plattform fließen.

Alto100 soll sowohl mit PC-Headsets als auch mit mobilen und Standalone VR-Brillen kompatibel sein.

Alto100 soll sowohl mit PC-Headsets als auch mit mobilen und Standalone VR-Brillen kompatibel sein.

Sollte das Projekt erfolgreich sein, plant Visospace mit dem Alto-System gängige VR-Engines wie Unity oder Unreal zu unterstützen. Die Bewegungsplattform soll zudem sowohl mit PC-Headsets als auch mit mobilen und Standalone VR-Systemen kompatibel sein. Die erste Welle an DevKits soll bis September 2018 ausgeliefert werden. Eine überarbeitete Produktversion für Endkunden soll anschließend in Entwicklung gehen.

Wer sich gerne so ausgiebig in VR bewegt, dass der Schweiß zu fließen beginnt, sollte einen Blick in unseren Early Access-Tests zu Beat Saber oder BOXVR werfen. Eine Übersicht zu den interessantesten Projekten im Bereich Haptik-VR bietet zudem unser Gefühl in VR-Special.

Kommt für euch die Alto100-Plattform als Alternative für eine richtige VR-Treadmill in Frage? Schreibt uns in den Kommentaren!

Verfasse eine Antwort

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*

Teilen Sie Inhalte mit Freunden

Beim Aktivieren dieser Funktion akzeptieren Sie, dass Ihre personenbezogenen Daten (z.B. IP-Adresse, URL der besuchten Webseite, Datum und Uhrzeit Ihres Seitenbesuches) an Facebook, Google, Twitter, Pinterest, LinkedIn, Reddit oder Tumblr in ein Land außerhalb Deutschlands (z.B. USA) übermittelt und dort unter Umständen gespeichert werden. Ihr Webseitenbesuch kann so Ihrem Account in diesen Sozialen Netzwerken zugeordnet und dadurch Ihr Surfverhalten beobachtet sowie Profile erstellt werden.
X