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VR-Lebenszeichen von Valve: Lighthouse 2.0 an Entwickler ausgeliefert

Die Lighthouse 2.0-Basis-Stationen wurden an Entwickler ausgeliefert - die Katze war aber wohl nicht Teil des Pakets. © Valve

Valve hat mal wieder von sich hören lassen, wenn auch – wie so oft – indirekt: Die Lighthouse 2.0-Basis-Stationen sind an Entwickler verschickt worden. Sind das gute Neuigkeiten für HTC Vive-Besitzer?

Mit Valve ist das so eine Sache: Informationen über den Stand von in Entwicklung befindlichen Dingen zu bekommen, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Darüber hinaus hat der Steam-Betreiber offenbar kein größeres Marketing nötig: Wenn etwas Neues erscheint, dann erscheint es – oft ohne große Ankündigungen.

Das gilt ganz besonders für die Virtual Reality-Sparte, in der Valve für das Trackingsystem der HTC Vive verantwortlich zeichnet. Das Lighthouse-System ist nach wie vor das beste und robusteste Trackingsystem auf dem Markt und wird deshalb auch häufig im Geschäftsbereich eingesetzt (beispielsweise auf Messen, Demo-Ständen oder in VR-Spielhallen).

Lighthouse 2.0: Dev-Kits verschickt

Schon im letzten Jahr war die Weiterentwicklung Lighthouse 2.0 angekündigt worden. Allerdings verschob sich die Auslieferung ohne weiteren Kommentar auf 2018. Nun sind die ersten Bilder von den neuen Basis-Stationen aufgetaucht: Offenbar verschickt Valve die ersten Kits an Entwickler, wie ein Tweet bestätigt.

Die neuen Lighthouse 2.0-Basis-Stationen sollen kleiner, leichter und leistungsfähiger sein. Darüber hinaus sind nicht mehr nur rund 12,5m² Spielfläche möglich (maximaler offizieller Spielbereich), sondern sogar satte 100m² (10m x 10m). Das wird dadurch möglich, dass sich vier der neuen Basis-Stationen für einen einzigen Bereich koppeln lassen.

Derzeit nur mit HTC Vive Pro kompatibel

Lighthouse 2.0 ist derzeit aber nur mit der HTC Vive Pro kompatibel. Die Unterstützung weiterer VR-Brillen ist noch nicht bekannt. Die ursprünglichen Vive-Headsets funktionieren nicht mit Lighthouse 2.0, da die neue Version andere Methoden der Synchronisation verwendet. Immerhin ist die Vive Pro rückwärtskompatibel und kann mit dem ursprünglichen Lighthouse-System betrieben werden.

Die Valve-Knuckles in der schematischen Darstellung. © Valve

Die Valve-Knuckles sind schon seit Mitte 2017 bei Entwicklern.

Deshalb ist das neue System für Privatanwender erst als volles Paket mit der HTC Vive Pro interessant, das wird aber erst irgendwann Mitte des Jahres veröffentlicht. Überhaupt sind Veröffentlichungsdaten ein großes Geheimnis, sowohl bei Valve als auch HTC. Dass die Entwickler-Versionen ausgeliefert wurden, hat bei Valve außerdem so gar nichts zu heißen: Die von VR-Fans heißersehnten Valve Knuckles wurden schon vor über einem halben Jahr an Entwickler ausgeliefert – seitdem herrscht Funkstille.

Läuft die PSVR dem PC-VR den Rang ab?

Wir würden auch gern wissen, wie es um die drei VR-Spiele steht, die Valve entwickelt. Auch kommt die einzige Information des letzten Jahres nicht von Valve, sondern von HTC: Demnach soll Valve weiter daran arbeiten.

Während die großen Konzerne des PC-Virtual Reality also hinter verschlossener Tür ihr Süppchen kochen und uns dem Spiel mit vorsichtigen Vermutungen überlassen, prescht die erfolgreichste Plattform für Virtual Reality immer weiter vor: Die PlayStation VR hat gerade erst mit dem Top-Titel Moss gezeigt, wie die Spiele der Zukunft aussehen können.

Das PSVR-Spiel Moss zeigt, dass sich Spiele wie Baldur's Gate und The Witcher 3 auch in VR super machen würden.

Das PSVR-Spiel Moss zeigt, dass sich Spiele wie Baldur’s Gate und The Witcher 3 auch in VR super machen würden.

Dafür brauchen wir kein ausgefeiltes Trackingsystem und keine Spielfläche: Wir sitzen bequem auf unserem Sofa, haben einen Controller in der Hand und sind trotzdem mitten in der Spielwelt. Polyarc Games haben eine Art Präzedenzfall geschaffen, der sich auf so gut wie jedes Spielgenre übertragen lässt und sogar ein Witcher 3 oder Baldur’s Gate in VR denkbar werden lässt.

Virtual Reality muss zugänglicher werden, das ist das Credo vieler Kritiker. Die PSVR (und vor allem Moss) zeigt, wie das geht. Wann werden HTC, Oculus, Valve & Co. für entsprechende Anwendungen auf dem PC sorgen?

Wie seht ihr das? Ist VR nur dann „echtes VR“, wenn es raumfüllend ist? Habt ihr soviel Platz zu Hause, dass ihr euch auf Lighthouse 2.0 freut? Oder wollt ihr VR lieber zugänglich und bequem? Vielleicht auch beides? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

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