Virtual Reality: Rund 25 Millionen PCs sind VR-fähig

HTC Vive Oculus Rift VR Hardware
Immer mehr PCs sind in der Lage, die virtuelle Realität darzustellen. © Nvidia

Einer Analyse der Steam-Hardware-Daten zufolge sind rund 25 Millionen PCs bereits startklar für die virtuelle Realität – und es werden immer mehr.

Die Distributionsplattform Steam ist vor allem durch sein großes, breites Spieleangebot ein Begriff und beherrscht weitflächig den Spielemarkt. Bei der letzten offiziellen Zählung durch Steam nutzten 125 Millionen Menschen den Service, mittlerweile dürften es sehr viel mehr sein.

Regelmäßig veröffentlicht Steam-Betreiber Valve eine Hardwareumfrage, die umfassende Informationen über die technischen Bestandteile der Nutzer-PCs bereitstellt. Das Magazin RoadtoVR hat sich diese Daten zur Brust genommen und auf den Antweil der VR-fähigen Computer untersucht.

Immer mehr VR-fähige PCs

Das Ergebnis: Rund 25 Millionen PCs sind in der Lage, die virtuelle Realität dazustellen. Das Magazin berechnete dafür die aktuelle Nutzerzahl von Steam anhand der Zahl gleichzeitig angemeldeter Nutzer: Waren es 2015 (zum Zeitpunkt der letzten offiziellen Gesamtzählung durch Valve mit 125 Mio. Accounts) noch 8,9 Mio. Nutzer, sind es heute rund 12 Mio., was bei einer Hochrechnung zu einer aktuell angenommenen Nutzerbasis von rund 170 Mio. individuellen Accounts führt.

Mit einer GTX 970 ist man bereits gut dabei und kann tolle VR-Spiele wie Conductor genießen. © Overflow

Mit einer GTX 970 ist man bereits gut dabei und kann tolle VR-Spiele wie Conductor genießen. © Overflow

Die VR-fähigen Grafikkarten beziffert RoadtoVR anhand der Steam-Hardware-Umfrage mit einem Anteil von rund 14,5 Prozent, was zu der genannten Zahl von rund 25 Mio. VR-fähigen PCs führt. Natürlich sind andere Faktoren wie die Prozessoren (CPUs) nicht in dieser Berechnung inbegriffen. Allerdings stehen GPU und CPU in einem direkten Leistungszusammenhang, weshalb auch bei den anderen Komponenten dieser PCs von VR-fähigem Material ausgegangen werden kann. Zusätzlich gingen die Journalisten von einer etwas höheren Minimalanforderung für VR aus, als beispielsweise Oculus für die Nutzung der Oculus Rift empfiehlt.

Wie ihr euren PC VR-ready macht, erklären wir in einem umfangreichen Guide zum Thema.

Stärkere Rechner und bessere Technologien

Die Zahl der verkauften High-End VR-Headsets liegt aktuell irgendwo um die Millionengrenze – je nachdem, welcher Marktforschungsquelle ihr Glauben schenken möchtet. Offizielle Zahlen gibt es zu den Verkäufen von HTC Vive und Oculus Rift leider nicht. Gleichwohl zeigt die Berechnung deutlich, dass es immer mehr VR-fähige PCs da draußen gibt und dass der häufig geäußerte Kritikpunkt, nämlich die hohen Hardwareanforderungen, sich über die Zeit durch sukzessive Hardware-Upgrades der PC-Nutzer von selbst zu egalisieren scheint.

Die HTC Vive bekommt Aufsätze mit Eye-Tracking, was die Voraussetzung für das ressourcensparende Foveated Rendering ist. © 7invensum

Die HTC Vive bekommt Aufsätze mit Eye-Tracking, was die Voraussetzung für das ressourcensparende Foveated Rendering ist. © 7invensum

Zusätzlich werden weitere Technologien zur Marktreife gebracht, die VR mit noch viel geringeren Hardwareanforderungen laufen lassen werden. Wir sprechen hier vom sogenannten Foveated Reandering (FOVR), das durch den Einsatz von Eye-Tracking zum Einsatz kommt und die Fokusfähigkeit des Auges imitiert: Nur der Bereich, auf den sich das Auge fokussiert, wird voll gerendert, die Bereiche darum herum werden mit schwächerer Grafikleistung berechnet. HTC hat in diesem Zusammenhang vor kurzem das erste Eye-Tracking-Addon für die HTC Vive vorgestellt.

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