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Virtual Reality: Eye-Tracking für die Forschung von Tobii

Virtual Reality: Eye-Tracking für die Forschung von Tobii

Eye-Tracking ist eine wichtige Zukunftstechnologie für Virtual Reality. Das Unternehmen Tobii Pro hat nun eine eigene Lösung vorgestellt.

Mit Eye-Tracking eröffnen sich viele Möglichkeiten für die virtuelle Realität. VR-Enthusiasten, die gern VR-Spiele spielen oder anderen Anwendungen wie Filme konsumieren, könnten über diese Technologie von höheren Auflösungen profitieren.

Die Zukunft für VR: Foveated Rendering

Eye-Tracking ermöglicht nämlich im Folgeschritt das sogenannte Foveated Rendering (FOVR). Damit wird nur der Bereich voll gerendert, auf dem gerade der Blickfokus liegt. Alle anderen Bereiche des Displays werden in Abstufungen immer weniger scharf gerendert, weil diese Bereiche sowieso nur durch peripheres Sehen wahrgenommen werden. Auf diese Weise sinken die Hardware-Anforderungen drastisch, was wiederum direkt zu einem günstigeren Einstieg in die VR-Technologie führt.

Eye-Tracking für Verhaltensforschung

Allerdings sind Spiele und Filme nur ein kleiner Teil der Bandbreite an Möglichkeiten, die VR bietet. VR eignet sich auch fürs Einkaufen, kann in der Medizin zum Einsatz kommen und wird beim Design und der Herstellung von Autos und anderen Konsumgütern verwendet. Das Unternehmen Tobii Pro hat nun eine Lösung für Eye-Tracking vorgestellt, die hinter die Linsen in einer HTC Vive integriert werden kann. Ziel ist es, die Forschung im Bereich Psychologie und menschliches Verhalten erheblich zu erleichtern.

Günstigere Studien durch VR

Wie im Video des Unternehmens deutlich zu sehen ist, geht es unter anderem um Möglichkeiten, besser nachzuvollziehen, wie Kunden sich beim Einkaufen verhalten, wohin sie zuerst sehen und was sie interessiert. Bislang teure Studien könnten nun erheblich günstiger vorgenommen werden, da sich in VR die Umgebungen schnell auf die jeweilige Fragestellung anpassen lassen. So lassen sich beispielsweise Verhaltensforschungen unter geringerem Risiko durchführen – beispielsweise an Arachnophobikern.

Die Forschung an Arbeitsprozessen in der Medizin oder in der Fabrikherstellung wird ebenfalls als eine der Möglichkeiten genannt, wie mit Hilfe von VR und Eye-Tracking die Effizienz in den verschiedensten Bereichen gesteigert werden kann. Dazu zählt beispielsweise auch das Training von Piloten für große Passagiermaschinen.

Anwendungen für den Hausgebrauch stehen aus

Während das Eye-Tracking von Tobii also eher für die Markt- und Verhaltensforschung von Unternehmen und Universitäten gedacht ist, hat HTC schon vor einer Weile ein Addon für die HTC Vive angekündigt, dass Eye-Tracking ermöglichen soll. Und auch Valve will diese Technologie in seine OpenVR-Schnittstelle aufnehmen. Wann wir mit ersten Produkten und den nötigen Anwendungen für die Eye-Tracking-Technologie im Hausgebrauch rechnen können, ist noch offen.

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