VR-Jahrescharts: Skyrim VR und Fallout 4 VR belegen Spitzenplätze

Auch per Oculus Rift könnt ihr das Ödland von Boston jetzt unsicher machen.

Bethesda dominiert in Sachen Virtual Reality sowohl die Konsolen- als auch PC-Charts des vergangenen Jahres. Welche Spiele haben es sonst noch in die Top 5 geschafft und warum sind so wenig neuere Titel vertreten?

Die VR-Umsetzungen der Spiele-Bestseller aus dem Hause Bethesda konnten auf dem VR-Markt 2017 große Erfolge feiern, ansonsten herrschte auf den ersten Blick aber eher Stillstand. Woran liegt das?

VR-Charts: SuperData gibt umsatzstärkste Titel bekannt

Das Marktforschungsunternehmen SuperDara Research hat im Februar Daten zu den umsatzstärksten VR-Spielen auf PC und Konsole veröffentlicht. Auf dem PC führen folgende Titel die Tabelle der umsatzstärksten Spiele an:

  1. Fallout 4 VR mit 4,7 Mio. Dollar
  2. SUPERHOT VR mit 3,0 Mio. Dollar
  3. Job Simulator mit 2,8 Mio. Dollar
  4. Raw Data mt 2,5, Mio. Dollar
  5. Arizona Sunshine mit 2,4 Mio. Dollar
Skyrim VR PSVR Test

Skyrim VR führt die VR-Spiele-Charts im Konsolenbereich an.

Die erfolgreichsten Titel im Konsolenbereich sehen hingegen so aus:

  1. The Elder Scrolls V: Skyrim VR mit 2,2 Mio. Dollar
  2. Job Simulator mit 1,6 Mio. Dollar
  3. SUPERHOT VR mit 1,1 Mio. Dollar
  4. Batman: Arkham VR mit 1 Mio. Dollar
  5. I Expect You To Die mit 0,7 Mio. Dollar

Bethesda kann mit Fallout 4 VR für HTC Vive und Skyrim VR für PlayStation VR Achtungserfolge feiern, die eventuell auch andere Publisher dazu inspirieren, ihre großen Titel für VR zu adaptieren. Was allerdings auffällt: Abseits dieser beiden Hits ist der Großteil der umsatzstärksten Spiele bereits 2016 erschienen. Nur Raw Data und I Expect You To Die sind Neuerscheinungen aus dem vergangenen Jahr. Warum gibt es also so wenig neue Titel, die in höhere Umsatzregionen vorstoßen?

VR-Erfolge von Bethesda: Die Marke macht’s

Bethesda hat bei seinen VR-Titeln natürlich den Vorteil, dass Marken wie Fallout und Skyrim extrem bekannt sind und viele Gamer neugierig auf einen VR-Ausflug in die liebgewonnenen Spielwelten sind.

Die Fallout-Welt ist in VR stimmig und überzeugend - und Millionen Spieler sind mit der Spielereihe bereits vertraut.

Die Fallout-Welt ist in VR stimmig und überzeugend – und Millionen Spieler sind mit der Spielereihe bereits vertraut.

SuperData verwendet als Grundlage für die Charts außerdem die Umsatzhöhe und nicht etwa die verkaufte Stückzahl. Dass Fallout 4 VR und Skyrim VR mit ihrer hohen Reichweite bei einem Preis von ca. 60 Euro am Ende mehr umsetzen als ein Indie-Titel, der vielleicht weniger als die Hälfte kostet, ist logisch. Und: Die von Superdata erhobenen Daten sind traditionell mit Vorsicht zu genießen.

Zudem ist der noch sehr übersichtliche VR-Markt durch die verschiedenen Plattformen bereits stark fragmentiert. Lone Echo – ein großartiger VR-Titel – verkauft sich durch seine Rift-Exklusivität eben bedeutend weniger oft, als wenn er auch für Vive und PSVR erhältlich wäre.

Lone Echo: Ein leider exklusives Meisterwerk.

Lone Echo: Ein leider exklusives Meisterwerk.

Zudem können in Sachen Aufmerksamkeit die meisten VR-Titel aktuell nicht mit den Marketing-Budgets von Blockbuster-Spielen wie Assassin’s Creed oder Call of Duty mitziehen. Sony hat bei PSVR immerhin den Vorteil, dass sie ihre neuen VR-Titel einer potentiell großen Käuferschaft via PlayStation Store-Anzeigen präsentieren können – wie jüngst etwa bei Moss geschehen.

Wie sieht die Zukunft von VR aus? In unserer großen Jahresvorschau werfen einen Blick auf die Virtual Reality-Trends von morgen.

Wie wird sich eurer Meinung nach der Markt für VR-Spiele entwickeln? Schreibt uns in den Kommentaren!

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