Virtual Rabbids: The Big Plan

Google Daydream Spiele
7

VR-World Rating

Virtual Rabbids - The Big Plan im Test: Quatsch mit Hasen

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Entsprungen aus der bekannten Rayman-Reihe von Ubisoft treiben die Rabbids jetzt in der virtuellen Realität ihr Unwesen. Virtual Rabbids: The Big Plan verbindet mehrere Minispiele mit einer witzigen und kurzweiligen Geschichte und besticht vor allem durch den kruden Humor der Rabbids.

Auf einer Leinwand in eurem Blickfeld erscheint ein General. Die Lage ist ernst, denn die Rabbids haben einen Sicherheitscode für eine Bombe geklaut. Ihr seid die einzige Möglichkeit, diesen zurückzuerobern. Drei schwarze Boxen enthalten jeweils eine Ziffer des Codes und die komplett verrückten Hasen haben die drei Boxen an unterschiedlichen Orten versteckt.

Also macht ihr euch im Google Daydream-exklusiven Ubisoft-Spiel Virtual Rabbids: The Big Plan ans Werk, um den nicht sonderlich vertrauenswürdigen Rabbids den Code wieder abzuluchsen.

Abwechslungsreiche Minispiele

Um die Boxen zurückzugewinnen, nutzt ihr die geringe Aufmerksamkeitsspanne der Rabbids aus. Mit euren überwältigenden Fähigkeiten überzeugt und lenkt ihr die Hasen von ihrem Aufpasserjob ab. Im ersten Minispiel befindet ihr euch in einem Operationssaal und werdet von drei Rabbids operiert.

Nach und nach ziehen die weißen Hasen Gegenstände, aber auch Organe aus eurem Inneren heraus. Durch Nicken oder Schütteln eures Kopfes gebt ihr den durchgeknallten Rabbids zu verstehen, dass ihr eure Lunge gerne behalten würdet, der Pümpel aber gerne verspeist werden kann.

Im Operationssaal nickt ihr den Rabbids zu oder schüttelt euren Kopf, damit eure Organe nicht verschwinden.

Im Operationssaal nickt ihr den Rabbids zu oder schüttelt euren Kopf, damit eure Organe nicht verschwinden.

In einem anderen Minispiel ist euer Gehör gefragt und ihr müsst die richtigen Töne nachspielen, um die Hasen zu beeindrucken. Virtual Rabbids: The Big Plan schafft es, die Möglichkeiten eures Google Daydream-Headsets gut ins Spiel zu integrieren und die Minispiele entsprechend eurer sitzenden Position zu gestalten.

Eine Pistole wie ein Schweizer Taschenmesser

Da ihr im Spiel an euren Stuhl gebunden seid, braucht ihr das ein oder andere Werkzeug, um mit der Spielwelt interagieren zu können. Dazu gibt euch Virtual Rabbids: The Big Plan eine Pistole an die Hand, die ihr im Laufe des Spiels mit immer mehr Funktionen verseht. Dazu gehören unter anderem ein Greifhaken, eine Pümpelkanone, ein Chamäleon und euer Teleporter.

Mit der Pümpelkanone haltet ihr euch herannahende Rabbids vom Hals oder bedient Knöpfe, die  außerhalb eurer Reichweite liegen. Die klebrige Zunge des Chamäleons hilft euch dabei, weit entfernte Gegenstände in die Finger zu bekommen. Die Reaktionen der Rabbids sind großartig umgesetzt, wenn ihr sie beispielsweise mit der Chamäleonzunge oder einem Pümpel trefft.

Mit dem Chamäleon eurer Multifunktionspistole zieht ihr Gegenstände an euch heran.

Mit dem Chamäleon eurer Multifunktionspistole zieht ihr Gegenstände an euch heran.

Eine weitere und mitunter die interessanteste Funktion ist der Vergrößerungs- bzw. Verkleinerungsstrahl. Damit ändert ihr die Größe eures virtuellen Selbst, von Gegenständen oder eben eines Rabbids. Das macht vor allem dann Spaß, wenn der Rabbid schreiend durch die Gegend läuft und sich die Tonlage seines Geschreis an seine Körpergröße anpasst und höher bzw. tiefer wird.

Spannend wird Virtual Rabbids: The Big Plan erst durch die Kombination der Fähigkeiten eurer Pistole. Leider nutzt das Spiel diese viel zu selten. Hier wäre wesentlich mehr drin gewesen. Lediglich der letzte Abschnitt zeigt die Möglichkeiten der Multifunktionspistole auf.

KI-Begleiter für euer Wohlbefinden

Virtual Rabbids: The Big Plan fesselt euch an einen Stuhl. Doch das ist kein einfacher IKEA-Stuhl, sondern ein hochtechnisierter Stuhl, der sich teleportieren kann und mit euch spricht. Hauptsächlich steht euch die Sitzgelegnheit mit Rat und Tat in Sachen Blickwinkel, Teleportation und anderen wichtigen Dingen zur Seite.

In diesem Minispiel dreht sich alles um Töne und Geräusche.

In diesem Minispiel dreht sich alles um Töne und Geräusche.

Zusätzlich begleitet euch noch ein fliegender Roboter, der sich darum kümmert, dass ihr auch spieltechnisch gut vorankommt und nicht vom Frust übermannt werdet. Er erklärt euch die Minispiele und wird nicht müde, euch auf euren nächsten Schritt hinzuweisen. Zusammengenommen erinnern uns die beiden KI-Begleiter an GlaDOS und Wheatley aus der Portal-Reihe.

Ubisoft versucht so sicherzustellen, dass das Spielen von Virtual Rabbids: The Big Plan nicht andauernd gestört wird. Mögliche Probleme mit Google Daydream, dem View-Headset, der Fernbedienung oder anderen VR-spezifischen fangen die KI-Begleiter schnell und immersiv ab.

Das ist gut

  • Spaßiger Humor
  • Kurzweilige Minispiele
  • Interessante Spielmechaniken
  • KI-Begleiter als Hilfestellung

Das geht besser

  • Nicht genutztes Potential
  • Wenig Inhalt

Fazit

Virtual Rabbids lebt vom durchgedrehten Humor und den verschiedenen Rabbids-Figuren. Mir hat auch die Idee mit der multifunktionalen Pistole gefallen, allerdings wäre hier eine bessere und vielfältigere Umsetzung drin gewesen. Ein paar mehr Level und Minispiele, die die Funktionen besser einsetzen hätten aus Virtual Rabbids: The Big Plan ein wesentlich runderes Erlebnis gemacht. So bleibt es bei einem kurzweiligen Spiel, das mir zwar Spaß gemacht hat, aber mich gerade zum Ende hin etwas enttäuscht hat.
7

VR-World Rating

Grafik: 8
Sound: 7
Steuerung: 7
Immersion: 8
Umfang: 5
Gameplay: 7
Zum Anfang

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