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VR-Vergleich: Dead and Buried auf Oculus Quest vs. Rift

© Oculus / VR-World

Auf der Oculus Connect 5 hat Oculus VR einen Grafikvergleich zwischen der Oculus Rift und der neuen Virtual Reality-Brille Oculus Quest gezeigt. Wie groß fielen die Unterschiede dabei aus?

Mit Oculus Quest hat die Facebook-Tochter Oculus VR jüngst ein neues Virtual Reality-Headset vorgestellt, das autark funktioniert und somit keine weitere Hardware benötigt. Bequeme Aussichten für den Massenmarkt, in der Tat – doch wie schlägt sich die VR-Brille dabei im Vergleich zum PC-Headset Oculus Rift?

Video: Oculus Rift und Quest im Grafik-Vergleich

Der Betrieb einer Oculus Rift erfordert einen leistungsfähigen Computer. Dass Nutzer der kommenden Oculus Quest Abstriche in puncto Grafikpräsentation werden machen müssen, ist deshalb klar. Tatsächlich scheint sich die neue Standalone-Brille im direkten Vergleich mit der Rift aber gar nicht mal so schlecht zu schlagen.

Der Developer Relations Engineer Gabor Szauer von Oculus VR hat auf der Oculus Connect einen Vortrag über die Portierung von Apps auf die Oculus Quest gehalten. Im Vergleichsvideo präsentierte er dabei das Spiel Dead and Buried auf Oculus Rift und Oculus Quest. Die entsprechende Stelle ist in folgendem Video circa bei Minute 9 zu sehen.

Wie wir sehen, gibt es dabei merkbare, aber nicht unbedingt dramatische Unterschiede in der grafischen Präsentation. Insbesondere die Lichtstimmung fällt in der Rift-Version deutlich besser aus. Das stark vereinfachte Lichtmodell der Quest-Fassung entlastet die autarke Hardware, die sich nicht mit der Echtzeitberechnung dynamischer Licht- und Schatteneffekte abmühen muss.

Oculus liefert Tipps und Tricks zur VR-Portierung

Sogenannte Light Rays etwa können durch simple Geometrie und Partikeleffekte „gefälscht“ werden. Dynamische Schatten sind laut Szauer zunächst einmal kein Problem, solange sie auf eine Lichtquelle beschränkt und nicht zu weich sind. Ebenfalls könnten Entwickler auf niedriger aufgelöste Texturen zurückgreifen, doch präsentierte Szauer auch zahlreiche Portierungstipps, die keine großen optischen Auswirkungen haben.

Eine kluge Reduktion von Texturen und Polygonen kann die Quest-Hardware bereits entscheidend entlasten. © Oculus / VR-World

Eine kluge Reduktion von Texturen und Polygonen kann die Quest-Hardware bereits entscheidend entlasten. © Oculus / VR-World

Es bleibt anzumerken, dass Dead and Buried nicht gerade das aufwendigste Spiel für die Oculus Rift ist und vermutlich nicht jeder Titel so ohne weiteres den Sprung zur Oculus Quest schaffen wird. Der Hersteller liefert aber durchaus einen Grund zur Hoffnung, dass die Spielebibliothek der neuen Standalone-Brille einiges zu bieten haben wird.

Bei Veröffentlichung der Oculus Quest im Frühjahr 2019 sollen bereits gut 50 Spiele am Start sein, darunter beliebte Rift-Titel wie Robo RecallThe Climb und Moss.

Interessieren euch Rift-Spiele trotz potenzieller grafischer Abstriche auf der Oculus Quest? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!

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