Oculus Touch, PlayStation Move & HTC-Controller: Das sind die Unterschiede

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Oculus Touch, PlayStation Move & HTC-Controller: Das sind die Unterschiede

Bei uns erfahrt ihr mehr über die Unterschiede zwischen den VR-Controllern Oculus Touch, PlayStation Move sowie den HTC Vive-Controllern.

Mittlerweile sind mit HTC Vive, Oculus Rift und PlayStation VR alle großen VR-Plattformen auf dem Markt. Und obwohl nun schon einige HTC Vive-Exklusivtitel die Oculus Touch Controller unterstützen, gibt es große Unterschiede zwischen der einzelnen Hardware.

Im Anschluss könnt ihr euch über die verschiedenen Controller informieren, mit denen ihr euch durch die virtuelle Realität bewegt. Denn wir nehmen die PlayStation Move-Controller für die PSVR, die Controller für die HTC Vive sowie die mit der Oculus Rift kompatiblen Oculus Touch-Controller genauer unter die Lupe. 

Oculus Touch

Oculus Touch Controller vor weißem Hintergrund

© Oculus VR / Oculus Touch Controller für die VR-Brille Oculus Rift

Die teuersten, aber auch elegantesten VR-Controller, die ihr zurzeit zum Preis von rund 200 Euro erwerben könnt, ist die Hardware namens Oculus Touch. Gleichzeitig handelt es sich bei ihnen aber auch um das letzte der drei Geräte, das auf den Markt gekommen ist. Zwar ist die Hardware der Oculus Touch-Controller dementsprechend ausgefeilt, die meisten davor für Oculus Rift erschienenen Spiele unterstützen sie aber (noch) nicht.

Doch passend zu ihrem Erscheinen am 6. Dezember 2016 stellte Oculus VR eine ganze Reihe von kompatiblen Titeln zur Verfügung. Bei einigen weiteren Spielen wird der entsprechende Support noch nachgereicht. Insgesamt sind es über 50 Launch-Titel, deren Preis und Release-Termine wir für euch in einer Übersicht zusammengestellt haben.

Oculus Touch-Controller liegen wegen ihres ergonomischen Designs besonders gut in den Händen. Zwei Joysticks, vier Trigger sowie eine Reihe Knöpfe befinden sich auf den Oberseiten eines Controller-Paars. Außerdem bieten sie ein Feature, das sich “hand presence” nennt. Dafür sorgen der Joystick und der erste Trigger eines jeden Controllers. Sie erkennen nämlich die Haltung eurer Hände und übertragen diese in die virtuelle Realität, was die Immersion deutlich verstärkt.

Vive-Controller 

Produktbild der HTC Vive-Controller

© HTC / Die mit der HTC Vive gelieferten Controller

Wer sich die VR-Brille HTC Vive zulegt, bekommt im Paket gleich dazugehörige Controller mitgeliefert, die extra für diese VR-Plattform entwickelt wurden. In den Entstehungsprozess von Spielen wurde diese Hardware im Umkehrschluss ebenfalls eingebunden, was dazu führt, dass sich Spielerlebnisse organisch anfühlen.

Verglichen mit den anderen beiden Controllern sind die für HTC Vive die größten. Gleichzeitig sind sie dadurch aber auch widerstandsfähiger. Wer allerdings eher auf elegant-feines Design setzen möchte, ist mit Oculus Touch besser aufgehoben.

Die Größe ist einerseits dem sogenannten Click Wheel geschuldet, das mit dem Daumen bedient wird. Etwas Vergleichbares kennt ihr zum Beispiel vom iPod Mini. Außerdem sitzt auf der Oberseite der Hardware ein Sensor-Ring, der Tracking mithilfe der Vive Lighthouses ermöglicht. Darüber hinaus finden sich auf den Vive-Controllern noch Trigger an den Unterseiten sowie spezielle Grip Buttons.

PlayStation Move

Hand hält PlayStation Move Controller

© Sony Interactive Entertainment / PlayStation Move-Controller, erstmals 2010 erschienen

Hierbei handelt es sich um die einzigen Controller in dieser Auflistung, die ursprünglich nicht für eine Virtual Reality-Plattform hergestellt wurden. Stattdessen erschienen die PlayStation Move-Controller 2010 für PlayStation 3. Ihre Knöpfe imitieren die der DualShock-Controller und Sony hat die Move-Controller Hardware seit ihrem Release – also sechs Jahre lang – nicht mehr überarbeitet. An ihren Enden befindet sich außerdem jeweils eine leuchtende Kugel, die in Verbindung mit der PlayStation Camera zum Tracking verwendet wird.

Das ist allerdings darauf angewiesen, dass genau diese Lichter gut zu sehen sind. Wenn ihr euer Set-up für Spielerlebnisse in VR im Halbdunkeln aufbaut, funktioniert das Tracking am besten. Andere Lichtquellen im näheren Umfeld führen schnell zu Problemen bei der Positionserkennung. Euch von der PlayStation Camera abwenden könnt ihr euch folglich auch nicht.

Obgleich die PlayStation Move Controller für eine sechs Jahre alte Technologie erstaunlich genau sind, schneiden sie im direkten Vergleich mit den beiden anderen Controllern allgemein am schlechtesten ab, weil sie mit der deutlich moderneren Technik einfach nicht mehr mithalten können.

Bei uns findet ihr Reviews zu Spielen, Erlebnissen und Filmen für alle drei VR-Plattformen. Wir legen Interessierten unsere Themenseiten zu Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation VR ans Herz.

Conny
Winterkind. Lipstick stains & video games. Mythical Beast. In einer festen Beziehung mit Kaffee.

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