ANZEIGE

VR-Wissen: Was ist der Unterschied zwischen Virtual Reality, Mixed Reality und Augmented Reality?

VR-Wissen: Was ist der Unterschied zwischen Virtual Reality, Mixed Reality und Augmented Reality?

So viele neue Realitäten, da verliert man schon mal den Durchblick: VR-World bringt Licht in digitale Welten und erläutert die Unterschiede von Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality.

Die Informationstechnik entwickelt sich heute so rasant, dass man manchmal kaum mehr mitkommt mit all den englischen Begrifflichkeiten, mit denen versucht wird, vormals Nicht-Dagewesenes in griffige Worthülsen zu packen.

Mit dem Leib-und-Magen-Thema von uns bei VR-World ist das nicht anders: Die Virtual Reality, ihre Spielarten und Nachbartechnologien sind jung (auch wenn der Begriff der Virtuellen Realität bereits rund 80 Jahre alt ist) und in ihrer Bedeutungen noch wandlungsfähig – schließlich ist ihre Ausprägung noch lange nicht abgeschlossen, hat ihre Entwicklung vielmehr gerade erst richtig begonnen. Für was die Begriffe Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality heute stehen, welche Formen sie aktuell innehaben und zukünftig annehmen werden, wollen wir in Folge klären.

rasenmaeher-plakat

© New Line Cinema

Virtual Reality: Künstliche Realität aus dem Computer

Da künstliche Realitäten auch in Büchern, Radios oder Fernsehgeräten erschaffen werden können, sollte man den Begriff „Virtuelle Realität“ auf Computer-generierte Welten einschränken, die aktiv erlebt werden können. Virtual Reality ist die Simulation einer dreidimensionalen Umgebung, in der sich der Nutzer frei umsehen und mit der er interagieren kann, die ihm und seinen Sinnen das Gefühl geben, sich mit dem ganzen Körper darin zu befinden.

Die Erschaffung von künstlichen, interaktiven Realitäten setzt Computer voraus, welche die virtuelle Welt berechnen, es braucht Displays, auf denen die virtuelle Welt dargestellt wird, und Sensoren, mit denen die Bewegungen des Nutzers wahrgenommen werden, um die Darstellung der virtuellen Welt dessen Aktionen entsprechend in Echtzeit anzupassen.

virtual-reality-mann-brille-daten

Display und Sensorik befindet sich heutzutage in Headsets, die auf den Kopf geschnallt werden und den Nutzer von der realen Welt abschirmen (mit Ausnahmen z.B. beim HTC Vive, wo dank Frontkamera im Headset vor realen Hindernissen gewarnt wird).

Sollen die virtuellen Welten überzeugend ausfallen, dann braucht ihre Berechnung leistungsfähige Computer, allerdings gelingt der (grafisch vergleichsweise einfache) Einstieg in die Thematik bereits mit modernen Smartphones, die in Brillen wie Samsung Gear VR oder Google Cardboard gesteckt werden.

Virtual Reality beeindruckt heutzutage durch das Mittendrin-Gefühl, abhängig von der Programmierung gelingt eine überzeugende Inszenierung von abstrakten, realistischen oder fantastischen Kulissen, die emotionale, aber auch körperliche Reaktionen beim Nutzer hervorrufen.

Das Interagieren mit der virtuellen Realität kann durch Kopf- und Körperbewegungen geschehen oder durch Zubehör wie Spiel- und Hand-Controller. Virtual Reality kann im Sitzen oder Stehen erlebt werden, ausgefeilte Sensortechnik erlaubt mitunter die Bewegung des gesamten Körpers im virtuellen Raum: Bei HTC Vive wird eine bis zu 12 Quadratmeter große Spielfläche wahrgenommen, das VR-Zubehör Virtuix Omni ist eine Hightech-Plattform, auf welcher der Nutzer gehen und laufen kann.

virtuix-omni

© Virtuix

Die Virtual Reality-Technik wird aktuell stark für Games und Filme genutzt – wie so oft in der Technikgeschichte sind es interaktive Spiele und Entertainment-Inhalte, die den technologischen Fortschritt vorantreiben. Allerdings ist auch die ‚ernsthafte‘ Nutzung auf vielerlei Arten möglich und dürfte in Zukunft von großer Bedeutung sein.

VR wird zum Training von Militär und Medizinern eingesetzt, bei 3D-CAD-Anwendungen (also Computer-gestütztem Design), in Architektur und Wissenschaft, im Fitness-Bereich und Städtebau.

Mixed Reality: Realität trifft auf Virtualität

Mixed Reality ist vieles, das wir mitunter gar nicht mehr bewusst als eine Vermischung von Realität und Computer-generierten Inhalten wahrnehmen. Im Fernsehen erleben wir Mixed Reality beim Wetterbericht oder im Heute-Nachrichtenstudio, wo echte Menschen vor grünen Leinwänden agieren, die bei der Ausstrahlung mit computergenerierten Bildern überlagert werden. Oder bei Fußballübertragungen, wo mittels Kreisen und Pfeilen taktische Details eines Freistoßes dargelegt werden.

ar-eyepet

© Sony

Auch Head-Up-Displays von Flugzeugen oder Datenbrillen, die zusätzliche Informationen über die Welt legen, die der Nutzer gerade sieht, sorgen für eine Vermischte Realität – bzw. ihren Sonderfall, die Augmented Reality.

Augmented Reality: Die angereicherte Wirklichkeit

Pokémon GO. Das aktuell wohl bekannteste Beispiel für eine Augmented Reality-Anwendung zeigt recht gut, wodurch sich die bei uns auch als ‚erweiterte Realität‘ bekannte Technologie auszeichnet. Bei AR-Spielen oder -Anwendungen werden über die reale Umwelt, die beispielsweise über das Display eines Smartphones betrachtet wird, computergenerierte Inhalten gelegt, die in diese Welt eingepasst sind bzw. von ihr beeinflusst werden. Bestimmte Pokémon tauchen nur an bestimmten Orten der realen Welt auf und werden dann innerhalb dieser dargestellt.

ar-pokemon

© Niantic

AR-Anwendungen, gerade auf dem Smartphone, sind vielfältig und können äußerst hilfreich sein: Navigationshinweise lassen sich auf dem Handy-Display über die Umgebung legen, wie auch Informationen zu Bauwerken oder Übersetzungen von Schildern und Info-Tafeln.

Innenarchitekten können in Echtzeit virtuelle Möbel auf dem Display eines Tablet-Computers in Wohnungen herumrücken. Auch Microsoft hält das Thema für zukunftsträchtig: Beim Windows-Konzern arbeitet man gerade an einer Augmented Reality-Brille namens HoloLens.

© Microsoft

© Microsoft

Eine Mischform aus Augmented und Virtual Reality ist Augmented VR – eine Technologie, der eine große Zukunft vorausgesagt wird. Hier wird die umgebende Wirklichkeit auf dem Display eines VR-Headsets abgebildet und mit computergenerierten Inhalten angereichert. Ein Nutzer könnte also beispielsweise mit seinem Avatar (und auch in echt) auf einem virtuellen (und echten) Sofa Platz nehmen, zu ihm könnte sich der Avatar eines Freundes gesellen. Gemeinsame Workshops räumlich getrennter Mitarbeiter in erweiterten virtuellen Realitäten wären ebenso denkbar.

Ob VR, AR oder MR – computergenerierte Wirklichkeiten werden in den kommenden Jahren zunehmenden Einfluss auf unser Leben haben. Und das dürfte nicht nur unterhaltsam und spannend, sondern zweifellos auch lehr- und hilfreich sein.

Verfasse eine Antwort

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*

Enter Captcha Here : *

Reload Image

Teilen Sie Inhalte mit Freunden

Beim Aktivieren dieser Funktion akzeptieren Sie, dass Ihre personenbezogenen Daten (z.B. IP-Adresse, URL der besuchten Webseite, Datum und Uhrzeit Ihres Seitenbesuches) an Facebook, Google, Twitter, Pinterest, LinkedIn, Reddit oder Tumblr in ein Land außerhalb Deutschlands (z.B. USA) übermittelt und dort unter Umständen gespeichert werden. Ihr Webseitenbesuch kann so Ihrem Account in diesen Sozialen Netzwerken zugeordnet und dadurch Ihr Surfverhalten beobachtet sowie Profile erstellt werden.
X