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Torn im Test: Möbelrücken im VR-Puzzle-Anwesen

Direkt zum Fazit

Torn ist ein zauberhaftes VR-Adventure von Entwickler Aspyr Media, der bis jetzt vor allem Mac-Portierungen von PC-Hits wie BioShock oder Call of Duty verantwortet hat. Mit Torn hat das Team nun etwas gänzlich Originelles geschaffen.

Torn reiht sich in die Auswahl an VR-Spielen ein, die eine immersive Erfahrung zwischen Walking Simulator und klassischem Puzzle-Adventure bietet. Mit seinen intuitiven Physik-Spielereien macht der atmosphärische Erkundungstrip allerdings besonders Spaß.

Where is my mind: VR-Ausflug in alte Gemäuer

In Torn schlüpfen wir in die Schuhe von Video-Bloggerin Katherine Patterson, die mitten im Wald auf ein geheimnisvolles Haus stößt. Nach einem Umweg durch einen geheimen Kellereingang entdecken wir schon bald jede Menge komisches Gerät, von den Bewohnern ist jedoch zunächst keine Spur.

Die Welt von Torn ist schön anzusehen und bietet viele visuelle Überraschungen. © Aspyr Media

Die Welt von Torn ist schön anzusehen und bietet viele visuelle Überraschungen. © Aspyr Media

Dann begegnen wir allerdings einem lebendigen Kugelblitz, der sich als Bewusstseins-Bruchstück von Dr. Lawrence Talbot einpuppt – einem Wissenschaftler, der vor über einem halben Jahrhundert spurlos verschwunden ist.

Gemeinsam mit der Lichtgestalt machen wir uns also auf, die Geheimnisse des alten Hauses zu entschlüsseln, die Puzzleteile von Dr. Talbots Selbst wieder zusammenzusetzen und die Wahrheit über eine mysteriöse Paralleldimension aufzudecken.

Physik-Spielereien mit VR-Bewegungssteuerung

Mystery-Fans merken schon jetzt, dass sie hier ganz auf ihre Kosten kommen. Dafür sorgt allerdings nicht nur die spannende Geschichte samt hochwertig vertonter (englischer) Dialoge. Insgesamt ist die audiovisuelle Präsentation von Torn nämlich großartig und schlägt mich gleich von Beginn an in ihren Bann.

Doch nicht nur das Erkunden des alten Labor-Gemäuers gefällt, auch in Sachen Spielmechanik überrascht das VR-Adventure. Dreh- und Angelpunkt des Rätsel-Designs ist nämlich ein Allzweck-Werkzeug, dass an die Gravity Gun aus Half-Life 2 erinnert.

Mit diesem Tool platzieren wir Möbel und andere Objekte in den virtuellen Räumlichkeiten so, dass unsichtbare Energiekreisläufe zum Leben erwachen – Feng Shui lässt grüßen! Für solche Rätsel sind die diversen Bewegungscontroller aktueller VR-Brillen natürlich perfekt geeignet und in Sachen originelles Spieldesign gibt das entsprechend Pluspunkte!

Ein Abenteuer, wie für VR gemacht

Man merkt einfach, dass sich das Team hinter Torn mit dem Medium Virtual Reality beschäftigt und ein Spiel speziell für dessen Stärken entwickelt hat: Mit dichter Atmosphäre, gemächlichem Tempo und einer Steuerung, die die Barriere zwischen virtueller und realer Welt vergessen lässt.

Mit unserem Schwerkraft-Tool lösen wir viele Rätsel. Hier sortieren wir Flaschen in ein Weinregal, um einen versteckten Stromkreis zu aktivieren. © Aspyr Media

Darüber hinaus bieten die Entwickler uns gleich drei unterschiedliche Steuerungskonzepte an. Eine Option für gänzliche freie Bewegung, eine mit klassischer Teleportation und eine Zwischenvariante, in der wir automatisch einen kurzen Sprint zur der Stelle machen, auf die wir mit dem virtuellen Pointer zeigen.

Da sich die freie Bewegungsoption relativ steif und langsam spielt, habe ich beim Test zur Zwischenvariante gegriffen und bin damit sehr gut gefahren. Aber egal welche Variante ihr wählt, ich garantiere euch, dass ihr bei Torn das VR-Headset so schnell nicht wieder absetzen wollt.

Unsere Wertung

Fazit:

Torn ist einer dieser originären VR-Titel, der bereits unglaublich viel richtig macht. Das gesamte Spielkonzept ist an die Stärken von Virtual Reality geknüpft und durch die verschiedenen Bewegungsoptionen finden auch Neulinge schnell ins Spiel. Darüber hinaus ist Torn einfach ein gut gemachtes Mystery-Abenteuer, dass von Beginn an fesselt.

Ihr solltet Torn unbedingt eine Chance geben, wenn ihr:

  • gerne geheimnisvolle Welten erkundet
  • großen Wert auf gut erzählte Geschichten legt
  • Mystery mit einer Prise Sci-Fi genau euer Ding ist
  • bereits viel Spaß mit Puzzle-Adventures wie FORM hattet

Ihr solltet das VR-Puzzle-Adventure lieber meiden, wenn ihr:

  • nicht gerne an längeren Rätselpassagen werkelt
  • ein Horror-Abenteuer à la PaperDolls erwartet

Torn ist für folgende VR-Headsets erhältlich:

1 Kommentar

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