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SuperData Research: Mobile AR knackt 1 Milliarde Nutzer

Augmented Reality wird auch in der Medizin eingesetzt.

Das Marktforschungsunternehmen SuperData hat erfreuliche Zahlen hinsichtlich der Verbreitung von Augmented Reality parat. Wie ist es um die Technik bestellt?

Anders als Virtual Reality, verbreitet sich Augmented Reality auf dem Massenmarkt eher über Mobile-Geräte. Das liegt insbesondere an dem konkreten, praktischen Nutzen, den die AR-Technik Smartphone-Nutzern durch Plattformen wie ARCore und ARKit schon heute bietet. Und die Bestreben Apples und Googles tragen offenbar Früchte.

Augmented Reality knackt die Milliardengrenze

AR-Technik erreicht mittlerweile über 1 Milliarde Nutzer weltweit. Das berichtet das Marktforschungsunternehmen SuperData in einem neuen Report. Bis 2020 soll diese Zahl auf gut 1,7 Milliarden ansteigen. 56 Prozent aller Nutzer sehen AR-Inhalte dabei als eine kreative Technologie-Anwendung. Zwei von drei AR-Nutzer schauen sich mindestens einmal im Monat AR-Werbung an.

Etwa aufgrund seiner Neuartigkeit bietet Augmented Reality ein riesiges Potenzial für Online-Werbung. © SuperData

Etwa aufgrund seiner Neuartigkeit bietet Augmented Reality ein riesiges Potenzial für Online-Werbung. © SuperData

Ein Trend, den große Unternehmen längst erkannt haben: Facebook etwa testet seit diesem Jahr AR-Werbeanzeigen in seinem Newsfeed. Und das hat offenbar großes Potenzial, denn wie SuperData ebenfalls angibt, teilen 74 Prozent der Nutzer AR-Anzeigen mit ihren Social Media-Followern.

Besonders beliebt: Social Media, Shopping und Gaming

Während nur 34 Prozent der Nutzer angeben, AR-Spiele zu konsumieren, sollen ganze 84 Prozent AR-Inhalte über die sozialen Plattformen nutzen. 41 Prozent der Anwender geben zudem an, AR-Features in Online Shopping-Apps zu nutzen. Diese können tatsächlich ganz praktisch sein: Händler wie Amazon und Ikea bieten in ihren Apps mittlerweile die Möglichkeit an, etwaige Artikel vor dem Kauf in AR und VR zu betrachten.

Spiele nehmen im AR-Segment noch eine eher untergeordnete Rolle ein. © SuperData

Spiele nehmen im AR-Segment noch eine eher untergeordnete Rolle ein. © SuperData

Die größte demographische AR-Gruppe setzt sich dabei offenbar aus Frauen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren zusammen. Fun fact: Im Durchschnitt verdienen AR-Nutzer im Jahr 8.000 Dollar mehr, sind technikversiert und rund dreizehn Jahre jünger als Menschen, die mit AR nichts am Hut haben.

Nicht nur AR-Technik prognostiziert SuperData eine rosige Zukunft. Erst kürzlich hatte das Marktforschungsunternehmen ebenfalls einen starken VR-Aufwind für das Jahr 2019 vorhergesagt, der durch autarke Brillen wie Oculus Quest bedingt sein soll.

Hand aufs Herz: Zählt ihr euch bereits zu den regelmäßigen Nutzern von Augmented Reality-Apps? Welche Plattformen und Anwendungen stehen dabei im Mittelpunkt? Teilt es uns in den Kommentaren mit!

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1 Kommentar

  1. Puh, ich tue mich bei Mobile AR noch schwerer als bei Smartphone VR das als richtiges AR ernst zu nehmen. Mobile AR ist halt auch nur auf einen Bildschirm zu schauen, der die Realität mit Hilfe einer Kamera mit virtuellen Daten ergänzt. Bei richtigem AR nimmt keine Kamera die Realität auf, da werden nur die virtuellen Daten ins Sichtfeld eingeblendet. Kleines aber sehr entscheidendes Detail.

    Würde man das mit VR vergleichen, müsste man eigentlich schon fast 3D Inhalte auf einem gewöhnlichen Bildschirm VR nennen.

    Vor allem tue ich mich auch schwer damit, weil diese News suggeriert als wäre AR schon weiter als VR, was ich aber überhaupt nicht so empfinde, vor allem wenn ich den technischen Stand der beiden Technologien vergleiche. VR ist schon nahe dran am breiten Masse Produkt, AR Brillen kosten noch einiges mehr und haben noch wesentlich mehr Baustellen als VR vorzuweisen. Von daher suggeriert diese News ein etwas falsches Bild, wenn es um richtiges VR und richtiges AR geht. Aber Unternehmen verbiegen halt gerne mal die Realität um Investoren nicht zu vergraulen. 😉

    Antworten

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