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SteamVR Beta: Motion Smoothing soll Bildraten optimieren

© Valve

Motion Smoothing soll Nutzern der Virtual Reality-Plattform SteamVR bessere Bildraten bescheren. Wer darf bereits von dem Beta-Feature profitieren?

Motion-Interpolation wird etwa bei Fernsehern eingesetzt, um die Bildrate eines Videos durch algorithmisch errechnete Zwischenbilder zu erweitern und so geschmeidiger wirken zu lassen. Bei Spielern ist das Verfahren unter anderem aufgrund steigender Latenzen eher unbeliebt. Zum Glück entwickeln Virtual Reality-Pioniere bereits ihre eigenen Verfahren.

Motion Smoothing für bessere Bildraten angekündigt

Schon seit einer ganzen Weile bietet Valves VR-Umgebung SteamVR sogenannte Asynchronous Reprojection – eine Software-Funktion, die für flüssigere Bildraten sorgen soll. Dieses Konzept baut der Entwickler nun aus: Motion Smoothing soll den Prozess und damit unsere Bildraten entscheidend verbessern.

Motion Smoothing aktiviert sich automatisch, wenn Steam bemerkt, dass eine Anwendung nicht auf die gewünschten Bilder pro Sekunde kommt. Auf Grundlage der letzten zwei dargestellten Frames errechnet das Feature ein zusätzliches Zwischenbild, was die allgemeine Bildrate der Anwendung flüssig halten soll.

Somit sollen etwa Nutzer einer HTC Vive stets die vollen 90 Hz erfahren, obwohl der Computer beispielsweise nur eines von zwei Bildern selbst berechnet, was für eine drastische Senkung der Rechenlast sorgt. In Extremfällen kann die Menge der künstlichen Zwischenbilder sogar über die Quote von 50 Prozent erhöht werden.

Großes Potenzial & starke Einschränkungen für VR-Nutzer

Nicht nur Nutzer schwachbrüstiger PCs sollen von Motion Smoothing profitieren. Auch Besitzer von High-End-Grafikkarten sollen ihre VR-Spiele jetzt in noch höherer Auflösung genießen können. Wer das Feature ausprobieren möchte, kann dies mit einem Rechtsklick auf SteamVR im Tool-Menü von Steam und einer entsprechenden Einstellung im Beta-Reiter machen.

Motion Smoothing lässt sich ausprobieren, indem ihr im Dropdown-Menü von SteamVR den Punkt „beta“ auswählt. © VR-World

Motion Smoothing lässt sich ausprobieren, indem ihr im Dropdown-Menü von SteamVR den Punkt „beta“ auswählt. © VR-World

Das Feature unterliegt derzeit allerdings noch starken Einschränkungen: Nutzern von Oculus Rift und Windows Mixed Reality-Headsets steht das Beta-Feature laut Valve aus Treiber-Gründen nicht zur Verfügung. Ebenfalls werden aktuell das Betriebssystem Windows 10 sowie eine Grafikkarte der Marke Nvidia vorausgesetzt.

Wie stark die Negativwirkung von Motion Smoothing auf das allgemeine VR-Bild ausfällt, ist dabei noch unklar. Der Interpolationsprozess geht für gewöhnlich mit einer Verschlechterung der Bildqualität einher, wird aber stetig verbessert: Erst kürzlich hatte Oculus etwa eine neue Version seines Asynchronous Spacewarp-Features vorgestellt, das weniger Bildartefakte liefern soll.

Habt ihr bereits positive Erfahrungen mit Features dieser Art machen können oder lasst ihr sie grundsätzlich eher deaktiviert? Teilt eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!

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