StarBlood Arena

PlayStation VR Spiele
7

VR-World Rating

9.2

VR-User

Hektisches Geballer mit Übelkeitsgarantie

StarBlood Arena für PlayStation VR schickt euch in actionreiche und hektische Mehrspielergefechte, die ihr in wendigen Raumschiffen bestreitet. Doch so viel Spaß das grundsätzlich macht, so schnell führte es in unserem Test auch zu Übelkeit.

Irgendwann in der Zukunft treten wagemutige Raumschiffpiloten in einer TV-Show gegeneinander an, um sich die Kugeln, Laserstrahlen oder Minen um die Ohren zu pfeffern. In StarBlood Arena schlüpft ihr in die Rolle eines solchen Piloten, stets auf der Jagd nach Credits und besserer Ausrüstung.

StarBlood Arena für PlayStation VR ist grundsätzlich auf den Mehrspielermodus ausgerichtet und bietet daher keine Einzelspielerkampagne im eigentlichen Sinne. Stattdessen könnt ihr gegen computergesteuerte Raumschiffpiloten in den verschiedenen Spielmodi antreten, die es auch in den Online-Partien gibt. Das Problem: Dies werdet ihr die meiste Zeit über ohnehin tun, da es momentan kaum Online-Spieler und somit wenig Chance auf actionreiche Multiplayer-Gefechte gibt.

Wohin ihr mit den Wummen eures Raumschiffs zielt, das bestimmt ihr mit der Blickrichtung eures Kopfes. Das funktioniert sehr intuitiv und problemlos. © Sony

Wohin ihr mit den Wummen eures Raumschiffs zielt, das bestimmt ihr mit der Blickrichtung eures Kopfes. Das funktioniert sehr intuitiv und problemlos. © Sony

Die Qual der Spielmodiwahl

Insgesamt drei Optionen bietet StarBlood Arena: Offline für den Kampf gegen die KI-Kontrahenten, Online für Mehrspielerspaß und Crew, wo ihr eure Freunde einladen könnt, um gemeinsam als Team im Online-Modus anzutreten. Dazu kommt noch eine kleine Auswahl an Spielmodi:

In „Blutbad“ treten die maximal acht Spieler alle gegeneinander an, das klassische Deathmatch. Wer am Ende die meisten Abschüsse und somit Punkte gesammelt hat, gewinnt.

In „Team-Blutbad“ gilt dieselbe Devise, nur dass zwei Teams mit je vier Spielern sich die Raumschiffe unter dem Hintern wegschießen.

„Football-Feld“ stellt euch vor die Herausforderung, Bälle aufzusammeln und in das richtige Tor zu bugsieren – quasi eine Art „Capture the Flag“ – und wird ebenfalls in Teams gespielt.

Der Modus „Invasoren“ komplettiert die Liste und schickt eine Welle außerirdischer Feinde nach der nächsten auf vier Spieler.

Die Spielmodi machen im Grunde alle Spaß, wobei gegen die KI vor allem die Deathmatch-Varianten am besten funktionieren. Denn obwohl die computergesteuerten Typen ordentlich austeilen und anfangs herausfordern, fehlt in einem Spielmodus wie „Football-Feld“ die Möglichkeit, sich untereinander abzusprechen, wie man es im Multiplayer machen würde. Daher sind diese Matches mit KI-Kollegen hektisch und unkoordiniert.

Je nachdem welches Schiff ihr auswählt und wie viel Credits ihr verdient, könnt ihr die verschiedensten Waffen nutzen. © Sony

Je nachdem welches Schiff ihr auswählt und wie viel Credits ihr verdient, könnt ihr die verschiedensten Waffen nutzen. © Sony

Equipment als Motivation

Mit jedem Match, das ihr gewinnt, verdient ihr Credits, die ihr in euer Schiff investieren könnt. Da gibt es neue Waffen, Schilde und ähnlich nützliches Equipment, aber auch einfach nur kosmetische Gegenstände, um die Metallschüssel optisch aufzumotzen. Das motiviert natürlich ein wenig, kann aber zumindest aktuell nicht dauerhaft fesseln, solange die Mehrspieler-Matches noch zu rar gesät sind.

Die Raumschiffe unterscheiden sich übrigens je nachdem, welchen Piloten ihr auswählt. Da gibt es Kapitäne, die kleine und sehr wendige Gefährte nutzen und somit schnell durch die verwinkelten Levels gleiten können, während andere etwas behäbiger, aber dafür stabiler sind. Die Wahl des Schiffs beeinflusst also durchaus die Matches und vor allem auch wie schnell euch schlecht werden könnte.

Die Blickrichtung bestimmt, wohin ihr mit den Waffen, beeinflusst aber nicht die generelle Steuerung des Raumschiffs. Daher könnt ihr in den hektischen Gefechten eure Gegner immer im Blick behalten. © Sony

Die Blickrichtung bestimmt, wohin ihr mit den Waffen, beeinflusst aber nicht die generelle Steuerung des Raumschiffs. Daher könnt ihr in den hektischen Gefechten eure Gegner immer im Blick behalten. © Sony

Das große Problem mit der Übelkeit

Wie stark euch die Motion Sickness in StarBlood Arena trifft, das liegt jedoch ein wenig in eurer Hand – wer davon betroffen ist, dem empfehlen wir einen Blick in unseren Motion Sickness-Ratgeber. Wer es darauf anlegt, der kann sehr schnell und hektisch durch die Arenen fliegen, Rollen machen und so weiter. Dank präziser und einfacher Steuerung geht das nämlich sehr gut von der Hand. Wer es dagegen vorsichtiger angehen will, der kann etwas gemütlicher umherfliegen, allerdings richten sich eure (KI-)Gegner hier nicht nach euch, was durchaus ein Nachteil sein kann.

Je krassere Manöver ihr allerdings versucht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr von der unbarmherzigen Wucht der Motion Sickness getroffen werdet – zumindest ich musste durchaus immer mal wieder eine Pause beim Spielen einlegen bzw. das Raumschiff einfach mal stillstehen lassen, egal ob ich abgeschossen werde oder nicht, weil mir schwummrig wurde. Und in der Regel bin ich hier gar nicht so sehr anfällig.

Das ist gut

  • Hübsche, aber auf der regulären PS4 etwas pixelige Grafik
  • Gut umgesetzte Steuerung
  • Kurzweilige Matches mit gutem Spielfluss

Das geht besser

  • Hohe Motion Sickness-Gefahr
  • Online-Matches noch rar gesät
  • Kein echter Einzelspielermodus

Fazit

StarBlood Arena könnte ein wirklich guter Mehrspieler-Shooter sein bzw. ist es eigentlich auch. Doch leider muss man im Moment noch allzu oft gegen KI-Gegner antreten, was den Spaß mindert. Zudem besteht leider die Gefahr, dass dem Spieler schnell übel wird, was so manchen potenziellen Online-Gegner vielleicht vergrault, bevor er gegen einen antritt.
7

VR-World Rating

Gameplay: 7
Grafik: 7
Sound: 8
Steuerung: 8
Immersion: 7
Umfang: 7

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