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Shopping in der Virtual Reality: So geht’s!

Samsung Gear VR © Samsung

Laut einer Studie von Worldpay kann sich die Mehrheit der Deutschen vorstellen, bald Einkäufe in der virtuellen Realität zu erledigen. Das auf Zahlungsabwicklungen spezialisierte Unternehmen hat für den Zahlungsvorgang in VR bereits einen Prototypen entwickelt.

Der Hype um Virtual und Augmented Reality ist auch bei deutschen Verbrauchern angekommen. Trotzdem fehlt ihnen noch das Vertrauen in die neue Technologie, inbesondere bei Zahlungsvorgängen in der virtuellen, beziehungsweise erweiterten Realität. Laut einer Studie von Worldpay glauben nur 25% der Deutschen, dass VR-Zahlungen sicher sind. Noch weniger, nämlich 20%, würden ihre Zahlungsinformationen in der virtuellen Realität speichern.

Angesichts dieser Zahlen wird deutlich, dass VR/AR-Shopping in Zukunft dasselbe Maß an Sicherheit bieten muss, das Kunden von Onlineshops gewohnt sind. Dann würde nämlich für 59% der Deutschen ein Kauf über VR oder AR in Frage kommen. Ein Heranführen an VR/AR-Shopping könnte über den traditionellen Einzelhandel erfolgen: 51% der deutschen Konsumenten würden mehr VR-Erfahrungen in physischen Läden begrüßen, 57% möchten die neuen Technologien in Shopping-Apps nutzen.

Das Einkaufen der Zukunft: Mit Kreditkarte in der Virtual Reality bezahlen.

VR/AR bald so beliebt wie Smartphones

Aus der Studie geht zudem hervor, dass die Mehrheit der Deutschen vom Erfolg der neuen Technologien überzeugt ist: 55% gehen davon aus, dass VR und AR in Zukunft genauso beliebt und verbreitet sein werden wie Smartphones. Dass es bis dahin noch ein langer Weg ist, erklärt Rogier de Boer, Vizepräsident der Geschäftsentwicklung für EMEA bei Worldpay, im Interview:

Obwohl der Appetit der Konsumenten auf VR wächst, wird es noch lange dauern, bis die Technologie in Deutschland Mainstream geworden ist. Konsumenten fühlen sich noch nicht wohl damit, Zahlungsangaben in einer virtuellen Welt zu speichern, doch sollte man sich auch ins Gedächtnis rufen, dass wir uns gerade erst an Mobile-Banking und Online-Shopping gewöhnt haben. Die Menschen benötigen ein bisschen mehr Zeit, um sich mit VR vertraut zu machen, und Unternehmen haben die Verantwortung, es ihnen leichter zu machen, indem sie einfache und sichere Einkaufserlebnisse anbieten.

Neben der Angst vor Datenklau und Betrug hält vor allem der Preis der Virtual Reality-Headsets die Deutschen vom VR/AR-Shopping ab: Für 63% stimmt der Preis aktuell noch nicht. Apropos Aktualität: Die Studie wurde vom Forschungsinstitut Opinium im März 2017 durchgeführt. Befragt wurden 16 000 Konsumenten aus Australien, Brasilien, China, Deutschland, Japan, den Niederlanden, den USA und Großbritannien, die von VR oder AR bereits gehört hatten.

Mit Kreditkarte in VR bezahlen

Wie ein Zahlungsvorgang mit einer Kreditkarte in der virtuellen Realität funktionieren kann, demonstriert Worldpay anhand eines Prototypen. In der VR-Demo erfolgt bei Käufen mit einem Warenwert von unter 25€ eine kontaktlose Zahlung. Dafür hält der Käufer seine Kreditkarte einfach über das Zahlungsterminal. Ab einem höheren Warenwert kommt die Technologie AirPIN zum Einsatz: Der Käufer muss einen PIN eingeben, indem er Zahlen auswählt, die in seinem Sichtfeld erscheinen. Rogier de Boer glaubt, dass dieser Prototyp wegweisend für den gesamten Einzelhandel ist:

Als führendes Zahlungsunternehmen gehört es dazu, dass wir uns Gedanken darüber machen, wo die Zahlungen der nächsten Generation stattfinden werden. Wir haben diesen Prototyp entwickelt, um Konsumenten in der virtuellen Welt eine nahtlose, sichere Zahlungsmöglichkeit zu ermöglichen. Die Vorteile für Händler, die mit Virtual und Augmented Reality experimentieren, könnten von großer Bedeutung sein. Die Entwicklung steht noch am Anfang, doch wir glauben, dass die Möglichkeiten grenzenlos sind und die Branche noch großen Nutzen aus dieser Technologie ziehen wird.

Neben Worldpay experimentieren auch andere Unternehmen mit VR-Zahlungen: Mastercard entwickelte 2016 in Kooperation mit dem VR-Hersteller Wearality für ein Golfturnier eine App, in der zahlungsfreudige Besucher das Polohemd und die Schuhe des Profigolfers Graeme McDowell kaufen konnten. Vergangenen November konnten chinesische Kunden zudem über die chinesische Handelsplattform Alibaba in VR durch das New Yorker Warenhaus Macy’s bummeln. Alibaba entwickelt aktuell auch eine Technologie, die es Käufern in VR ermöglichen soll, mit einem Nicken zu bezahlen.

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