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Samsung Gear VR 2017: Lohnt sich das Upgrade?

Samsung Gear VR: Ein echter Verkaufsschlager?

Der baldige Release der neuen Samsung Gear VR wirft die Frage in den Raum, ob Besitzer eines älteren Modells aufrüsten sollten oder nicht. 

Vor wenigen Tagen hat Samsung Preis und Release-Datum der überarbeiteten Version seiner Gear VR offenbart. Fest steht, dass der südkoreanische Hersteller hiermit nicht bloß ein Update, sondern einen kompletten Neustart seiner mobilen VR-Plattform einleitet.

Alle Infos zur Samsung Gear VR 2017 haben wir für euch an anderer Stelle zusammengetragen. Hier soll es stattdessen darum gehen, ob sich für Gear VR-Veteranen der Sprung auf das neue Modell lohnt oder ob sich die Änderungen in Grenzen halten.

Die Samsung Gear VR gehört seit ihrer Markteinführung 2015 zu den meistverkauften VR-Brillen überhaupt und jede neue Version brachte über die Jahre zahlreiche Verbesserungen mit sich. Nicht zuletzt der Zusatz eines vollwertigen Motion Controllers macht die Gear VR 2017 zum Höhepunkt all dieser Entwicklungen. Doch rechtfertigt dies allein den Kauf, zumal der Controller auch separat erhältlich ist?

Das Design

Rein äußerlich hat sich bei der neuen Gear VR wenig verändert. Die VR-Brille ist etwas schmaler und marginal leichter. Der Plastikschutz an der Vorderseite ist nun glänzend statt matt und gliedert sich damit etwas besser in die Gesamtoptik ein, da auch die kompatiblen Galaxy Smartphones im selben Look daherkommen. Zudem verfügt der USB-C-Anschluss nun über ein leicht gräuliches Gehäuse anstatt des matten Schwarz des Vorgängermodells.

Während die erste Version der Gear VR noch über eine zweite Schlaufe verfügte, die sich der Träger über den Kopf zog, ist inzwischen nur noch das elastische Gummiband erhalten, welches längs über den Hinterkopf gespannt wird. Trotzdem sitzt das Gerät dadurch angenehm sicher und fest.

© Samsung

Insgesamt halten sich die Änderungen am Design allerdings in Grenzen und gehen wohl vor allem auf die Anpassung an das neue Samsung Galaxy S8 bzw. S8+ zurück. Wie sieht es hingegen in Sachen Ausstattung aus?

Die Technik

In den meisten Vorab-Tests zur Gear VR 2017 wird erwähnt, dass 42mm-Linsen mit einem Sichtfeld von 101 Grad verbaut sind, die zudem über eine verbesserte Verzerrungskorrektur verfügen, um der Entstehung von Motion Sickness entgegenzuwirken. Das mag sich zunächst großartig anhören, unterschlägt allerdings einen entscheidenden Umstand:

Denn die aktuelle Version der Samsung Gear VR von 2016 verfügt bereits über dieselben Linsen, weist also ebenfalls ein Sichtfeld von 101 Grad auf. Zweitens findet die erwähnte Verzerrungskorrektur auf dem Smartphone statt und nicht etwa am Headset selbst.

Innenansicht der neuen Samsung Gear VR © Samsung

Im Vergleich mit der Gear VR 2015 hingegen macht sich das vergrößerte Sichtfeld der Linsen sehr wohl bemerkbar, da hierdurch die schwarzen Balken am Sichtrand deutlich weniger auffallen. Wer also noch die erste Version der mobilen VR-Brille besitzt, sollte über einen Wechsel nachdenken, zumal das Bild deutlich schärfer ausfällt.

Erwähnenswert ist außerdem, dass die Gear VR aus dem Vorjahr dank des USB-C-Anschlusses auch mit dem Samsung Galaxy S8 kompatibel ist. Wer also über den Kauf eines neuen Smartphones nachdenkt, braucht seine VR-Brille nicht extra zu ersetzen.

Letztlich bietet die Gear VR 2017 dieselbe VR-Erfahrung wie die Gear VR 2016, wäre da nicht ein wesentliches Detail, das sie von allen Vorgängermodellen unterscheidet.

Der Gear VR Controller

Denn die größte Neuerung stellt zweifellos der mitgelieferte Motion Controller dar. Die Bedienbarkeit mithilfe des am Headset angebrachten Touchpads hält sich sehr in Grenzen, sodass hiermit eigentlich nur die simpelsten Spiele zu steuern waren.

Die Beigabe eines Controllers mit freiem Positions-Tracking (3DoF – 3 Degrees of Freedom) verschafft spürbar Abhilfe. Die Präzision lässt sich dabei mit der Fernbedienung für die Google Daydream vergleichen.

Der Motion Controller bietet nicht nur deutlich mehr Spielspaß © Samsung

Hiermit sind endlich auch komplexere Spielerfahrungen möglich und auch die Navigation durch diverse Apps funktioniert reibungsloser denn je, da wir nun nicht mehr alle Menüpunkte mit unseren Kopfbewegungen ansteuern müssen.

Zeitgleich zum Release der Gear VR 2017 am 21. April bietet Samsung den Gear VR Controller auch separat an. Er funktioniert mit jedem Gear VR-kompatiblen Smartphone und stellt nicht nur für passionierte Spieler definitiv eine lohnenswerte Investition dar.

Fazit

Samsungs neueste Version von Gear VR mag zwar innerlich und äußerlich nur begrenzte Verbesserungen gegenüber dem direkten Vorgängermodell bieten. Doch die Beigabe eines Motion Controllers hebt die VR-Erfahrung auf ein völlig neues Niveau.

Wer noch eine Gear VR aus dem Jahr 2015 besitzt, die ein deutlich verschwommeneres Bild erzeugt, sollte ein Upgrade auf die neue Version in Erwägung ziehen. Besitzer der Gear VR 2016 hingegen sollten sich mit dem Motion Controller begnügen.

Zwar mögen die High-End-Headsets PlayStation VR, Oculus Rift und HTC Vive hinsichtlich der Bildqualität und Roomscale VR weiterhin die Nase vorn haben. Doch dank des neuen Motion Controllers stellt die Gear VR neben der Google Daydream derzeit die bestmögliche Lösung für Virtual Reality mit dem Smartphone dar.

4 Kommentare

  1. Hallo passt mein s8 plus im Vergleich 323 2016 rein oder muss ich den 324 kaufen danke

    Antworten
    • Passt !
      Siehe Info im Bericht oben …

      „Erwähnenswert ist außerdem, dass die Gear VR aus dem Vorjahr dank des USB-C-Anschlusses auch mit dem Samsung Galaxy S8 kompatibel ist. Wer also über den Kauf eines neuen Smartphones nachdenkt, braucht seine VR-Brille nicht extra zu ersetzen.“

      Antworten
  2. Benjamin Danneberg

    Hi Rocco,

    das S8 Plus ist meines Wissens nach nicht mit der alten Gear VR-Version kompatibel, da sich der USB-Anschluss geändert hat. Das S8 hat keinen Micro-USB-Anschluss mehr. In der aktuellen Version der Gear VR gibt es einen Adapter. Den kann man wohl auch bei Samsung bestellen, allerdings kann ich dir gerade leider nicht sagen, ob der auch mit deiner alten Gear VR-Version funktioniert.

    Ich hoffe, ich habe deine Frage richtig verstanden und konnte dir weiterhelfen.

    Beste Grüße
    Ben

    Antworten
  3. Hi,

    Also wenn ich es richtig verstanden habe, wer also den 323 bzw. das Vorgänger Model besitzt, sollte nur den Motion Controller dazu kaufen richtig bzw. geht das?

    Antworten

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