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Ready Player One: VR-Steuerung in der OASIS und heute

Das Steuerungskonzept für die OASIS- Science Fiction oder schon Realität? © Ultrahaptics

Einiges an Ready Player One mutet futuristischer an, als es tatsächlich ist – auch in Bezug auf die OASIS. Denn viele der Versatzstücke dieser fantastischen virtuellen Welt existieren bereits heute. Beispielhaft dafür: Steuerung und Benutzerführung mit heutigen VR-Brillen.

Virtuelle Realitäten zielen auf maximale Immersion ab. Dazu gehört mehr als eine überzeugende visuelle Qualität. Mindestens genauso wichtig ist es, flüssig und natürlich durch die künstlichen Welten navigieren zu können und sich dort präsent zu fühlen. Das wissen auch die Hersteller von VR-Hard- und Software: Sie haben bereits einige Produkte in petto, die fast genauso auch in Ready Player One vorkommen.

Dieser Artikel ist Teil unserer Themenwochen zur Bestseller-Verfilmung Ready Player One. Dort erfahrt ihr alles über den neuen Film von Steven Spielberg sowie die Buchvorlage und erhaltet allerlei Hintergrundinformationen zur OASIS im Vergleich mit heutiger Virtual Reality.

Hinweis: Wir nehmen hier Bezug auf die Avatar-Steuerung in der OASIS, kommen dabei aber ohne Story-Spoiler aus.

Das UI von morgen: OASIS vs. Oculus Dash

Schon am Anfang von Ernest Clines Bestseller erhalten wir eine Vorstellung davon, wie das Nutzerinterface der OASIS aussieht und was Protagonist Wade Watts (alias Parzival) damit anstellen kann. Zum Beispiel hat er die Möglichkeit, beliebige Zusatzinformationen in sein Sichtfeld einzublenden.

Das kann Watts immer dann tun, wenn es gewisse Bereiche der OASIS nicht unterbinden. In dieser Hinsicht unterliegen Oculus Rift-Nutzer heute noch keinen Reglementierungen. Seit Ende 2017 ist nämlich die Rift Core 2.0-Beta verfügbar, die neben einer Oculus Home-Überarbeitung Oculus Dash und Oculus Desktop mitbringt.

Dadurch können wir uns, genau wie Parzival in der OASIS, beliebige Inhalte als Overlay in laufenden VR-Anwendungen anzeigen lassen. Das Ganze funktioniert vor allem mit den Oculus Touch-Controllern ausgesprochen gut. Wenn wir bei der Nutzung noch einige Feinheiten berücksichtigen, versetzt uns die Software bereits heute in die VR-Arbeitsumgebung der Zukunft.

VR-Steuerung mit Gefühl in Ready Player One

Etwas weiter von der Marktreife entfernt sind die Möglichkeiten, mit denen Wade seinen Avatar durch die OASIS steuern und Effekte aus der virtuellen Welt fühlen kann. Die Standardmethode sind haptische Datenhandschuhe – wie genau sich OASIS-Nutzer mit diesen allerdings ohne Features wie Analogsticks fortbewegen können, erklärt Cline in seinem Buch allerdings nicht.

Ready Player One: VR-Steuerung mit Datenhandschuhen und anderer exotischer Hardware.

Ready Player One: VR-Steuerung mit Datenhandschuhen und anderer exotischer Hardware.

Zusätzlich existiert im Ready Player One-Universum Hardware, wie zum Beispiel spezielle Sitze und Ganzkörperanzüge für haptisches Feedback. Um Fortbewegung so lebensecht wie möglich zu simulieren, gibt es auch „Controller“, die an ein kugelförmiges Hamsterrad erinnern. Durch die Verwendung verformbarer Oberflächen können diese sogar Unebenheiten und Treppen simulieren.

Heutige VR-Treadmills wie das Virtuix Omni sind noch weit davon entfernt, versuchen aber bereits das Problem der Fortbewegung zu lösen, ohne dass wir eine riesige Spielfläche brauchen. Allerdings sorgen diese Geräte auch dafür, dass wir Einschränkungen hinnehmen müssen, beispielsweise beim Ducken oder Ausweichen.

Haptisches Feedback heute: Der OASIS schon voraus?

Auch für den Erotik-Bereich gibt es in Ernest Clines Zukunftsvision das passende Virtual Reality-Zubehör, und schon heute arbeiten zahlreiche Hersteller an ähnlichen Geräten. Im Feld des haptischen Feedbacks befindet sich ebenfalls eine Großzahl an Projekten in Entwicklung. Darunter befindet sich eines, das sich fast noch futuristischer anhört als alles, was es in Ready Player One gibt.

Haptisches Feedback per Ultraschall - Das gibt's nicht mal in Ready Player One.

Haptisches Feedback per Ultraschall – Das gibt’s nicht mal in Ready Player One.

STRATOS soll nämlich haptisches Feedback im dreidimensionalen Raum ganz ohne Handschuhe oder ähnliche Hardware möglich machen. Mittels Ultraschall will Hersteller Ultrahaptics fühl- und bedienbare Oberflächen in die Spiel- bzw. Arbeitsumgebung von VR-Nutzern projizieren. Das hätte sicher auch dem OASIS-Erfinder James Halliday gefallen.

Was euch in Sachen Virtual Reality in der näheren Zukunft (also 2018) erwartet, erfahrt ihr in unserer Jahresvorschau für 2018. Vielleicht bekommen wir ja schon dieses Jahr einen Nachfolger für die Oculus Rift, der uns ein Stück näher an die VR-Brille aus Ready Player One bringt?

Nutzt ihr selbst Oculus Dash und was sind eure Erfahrungen mit der Software? Wie steht ihr zu Hardware für haptisches Feedback? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!

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