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PlayStation VR 2: Diese Features wünschen wir uns

PlayStation VR 2: Diese Features wünschen wir uns

Eins steht mal fest: Wenn Sony auf lange Sicht den Spitzenplatz im Virtual Reality-Markt behalten will, muss früher oder später eine neue PSVR-Version her. Wir haben schon mal eine Feature-Wunschliste für die PlayStation VR 2 erstellt. Vielleicht kommt ja schon 2018 das Nachfolgemodell PSVR 2?

Mit der PlayStation VR hat Sony ein starkes Virtual Reality-Debüt hingelegt und genießt im Konsolenbereich aktuell Monopol-Status. Vor allem mit der PS4 Pro als Hardware-Basis macht das Headset wirklich Laune. Zumal der Software-Katalog mittlerweile auch abseits von Resident Evil 7 einige Top-Titel zu bieten hat. Mit dem neuen Modell CUH-ZVR2 steht bereits eine minimale Hardware-Revision ins Haus, wir haben uns trotzdem schon mal ein paar Gedanken um die neue PSVR-Generation gemacht.

PlayStation VR 2 als Wireless-VR-Headset

Machen wir uns nichts vor: Kabelsalat nervt. Während sich die Strippen an Konsolen, Fernsehern und Receivern dank TV-Bänken und Racks noch ganz gut verstecken lassen, sieht das bei VR-Headsets leider anders aus. Da wir mitten im Raum stehen beziehungsweise sitzen, führt auch das Kabel unweigerlich durch das Zimmer. Solange die PSVR kein raumfüllendes VR (Roomscale) unterstützt, ist das Verheddern während dem Spielen zwar kein großes Problem, das Wirrwarr nach dem Zocken wieder vernünftig zu verstauen ist aber auch umständlich.

Das neue PlayStation VR-Modell CUH-ZVR2 bringt marginale Verbesserungen.

Das neue PlayStation VR-Modell CUH-ZVR2 bringt marginale Verbesserungen.

Im besten Fall findet Sony also für die PSVR 2 eine Möglichkeit, das Bildsignal kabellos an die Brille zu schicken. Für die HTC Vive gibt’s ja bereits das Zubehör TPCast Wireless Adapter, das Bild-, Ton- und Bewegungsdaten per 60-Ghz-Funkverbindung schickt. Allerdings sind Installation und Handhabung ziemlich umständlich, wie ihr in unserem ausführlichen TPCast-Praxistest nachlesen könnt. Und mit 350 Euro sind die Dinger richtig teuer.

Eine Lösung bietet Amimon VR. Die wollen auf 5GHz-Basis ein sehr viel günstigeres, aber gleichzeitig genauso leistungsfähiges Wireless-Addon bringen. Das Ding soll sogar durch Hindernisse sauber senden können. Das Amimon VR-Addon soll auch für die PlayStation VR erscheinen. Wir sind gespannt, wie sich der Wireless-Adapter in der Praxis macht.

Neue Bewegungssteuerung statt Move-Controller

Ein kabelloses Headset – nett, aber nicht kriegsentscheidend. Viel wichtiger wäre da schon eine anständige neue Bewegungssteuerung. Die Move-Controller haben ihren Zenit nämlich längst überschritten und sorgen bei Spielen wie Skyrim VR oft für Frust, im besten Fall aber für ein lediglich durchwachsenes Spielvergnügen. Sobald nämlich eine andere Person durchs Spielfeld läuft oder wir im Eifer des Gefechts mit dem Controller aus dem Trackingbereich geraten, ist in der Regel eine Neukalibration fällig, die Bewegungen im Spiel werden ungenau.

Außerdem wäre eine filigranere Steuerung (etwa durch Fingertracking wie bei den kommenden Valve-Knuckles für die HTC Vive) wünschenswert.

Der Move-Controller hat seine besten Zeiten hinter sich. Zeit für einen Nachfolger!

Der Move-Controller hat seine besten Zeiten hinter sich. Zeit für einen Nachfolger!

Die Controller an sich sollten richtige Analogsticks mitbringen, ähnlich wie die Oculus Touch-Controller. Und wenn Sony schon mal dabei ist: Bitte direkt die Kamera mit austauschen. Was uns zum nächsten Punkt bringt.

Neues Trackingsystem mit neuer PlayStation Camera

Klar, die PlayStation VR bietet – wie auch Oculus Rift und HTC Vive – einen Trackingbereich, in dem wir uns bewegen können und der unsere Position erfasst. Allerdings funktioniert das bei der PSVR über die am Headset angebrachten LEDs. Sobald Controller oder Headset aus dem Sichtbereich geraten oder beispielsweise eine andere Person durch den Bereich läuft, verliert die Kamera das Signal. Auch auf Spiegelungen und externe Lichtquellen reagiert die Kamera allergisch. Das mündet dann oft in Bugs und fehlerhaften Controller-Kalibrierungen. Ebenfalls nervig: Der unterstützte Bereich ist relativ klein. Steht das Sofa etwas weiter als zwei Meter von der Kamera entfernt, ploppen schon die nervigen „Sichtfeld verlassen“-Meldungen auf.

Sony hat bereits ein Patent für eine neue Trackingmethode angemeldet.

Sony hat bereits ein Patent für eine neue Trackingmethode angemeldet.

Ja, ihr habt Recht: Sony hat zum Release der PSVR eine neue PlayStation-Kamera veröffentlicht. Aber nein, die bietet rein von den inneren Werten her keinen Vorteil, sondern nur ein schickeres Äußeres. Für die nächste Generation deshalb: ein weniger fehleranfälliges und akkurateres Trackingsystem. Glücklicherweise hat Sony bereits ein Patent eingereicht, das an Valves Lighthouse-System für die HTC Vive erinnert. Bis zum PSVR-2-Release dürfte die hoffentlich marktreif sein.

4K-Display

Es gibt für die PlayStation VR freilich einige Perlen, die auch grafisch eine richtig gute Figur machen und die PS4 Pro legt da meist noch eine Schippe drauf. Resident Evil 7 sieht zum Beispiel klasse aus, aber auch Doom VFR ist eine Augenweide. Trotzdem lässt sich die Darbietung trotz Auflösung von 960 x 1080 Pixel pro Auge und OLED-Screen nicht mit dem Zocken auf einem normalen Full-HD-Screen vergleichen.

Die Verkabelung der Versionen der neuen und alten PSVR-Versionen im Vergleich. (CUH-ZVR1 und CUH-ZVR2).

Die Verkabelung der Versionen der neuen und alten PSVR-Versionen im Vergleich.
(CUH-ZVR1 und CUH-ZVR2).

Für die nächste PSVR-Generation wünschen wir uns deshalb 4K-Auflösung, sodass Unschärfe, der Fliegengitter-Effekt und eingeschränkte Weitsicht ein Ende haben. Damit dürfte dann auch die virtuelle Leinwand beim Filmgenuss mit VR-Brille mehr Spaß machen und Virtual Reality für noch mehr Leute, auch Filmfans, attraktiver werden.

Größeres Sichtfeld

Die PlayStation VR bietet ein Sichtfeld (FOV) von 100 Grad. Zum Vergleich: Rift und Vive bieten 110 Grad. Das ist zwar schon ganz ordentlich, vom natürlichen menschlichen Sichtfeld von ca. 214 Grad ist das allerdings noch weit entfernt.

Ein breiteres Sichtfeld für die PlayStation VR 2 wäre daher ein echter Immersionsboost durch ein erweitertes peripheres Sichtfeld und die Reduktion der schwarzen Ränder. Dieser Punkt dürfte sich allerdings nur mit einer leistungsstärkeren Hardware-Basis in Form einer neuen PlayStation-Generation realisieren lassen, weil ein höheres Sichtfeld auch viel mehr Rechenpower verlangt.

4K-HDR-Passthrough

4K-TV-Besitzer, die sich gerne in die Virtual Reality wagen, haben’s schwer: Die Prozessorbox der PSVR unterstützt nämlich HDCP 2.2. Wollt ihr also beispielsweise ein PS4-Pro-unterstütztes Non-VR-Spiel mit HDR erleben, müsst ihr die Konsole direkt an den Fernseher anschließen. Beim Umweg über die Prozessorbox bleibt das HDR-Signal sowohl im 1080p- als auch im 2160p-Modus auf der Strecke. Da hilft nur ein HDMI-Splitter oder Umstecken. Und das ist ganz schön nervig. Die gute Nachricht: Das 2018 erscheinende neue CUH-ZVR2-Modell bietet das Feature bereits, weshalb es sicher auch bei der PlayStation VR 2 zum Einsatz kommen wird.

Playstation VR 2

Nun aber Butter bei die Fische: Wann kommt denn nun die neue PlayStation VR? Kurz: Darüber weiß niemand etwas genaues. Aber vor kurzem kamen Gerüchte und Indizien auf, dass im nächsten Jahr Upgrades oder sogar eine komplett neue PlayStation VR auf uns warten könnten. In einem unbestätigten Memo der Herstellerfirma Goertek (verantwortlich für Linsen und Bauteile der PSVR und Oculus Rift) hieß es, dass „2018 Oculus und PlayStation VR ersetzt“ werden. Ob sich das auf Komponenten bezieht oder auf die neue Brillengeneration ist nicht klar, ebensowenig können wir die Echtheit des Memos bestätigen. Aber wir werden ja wohl noch hoffen dürfen…

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