Pearl

Filme Google Cardboard Google Daydream HTC Vive
8

VR-World Rating

8.8

VR-User

Sechs Minuten pures Gefühl

Direkt zum Fazit

Als Beifahrer erlebt ihr im animierten, englischsprachigen Kurzfilm Pearl die Geschichte eines Vaters und seiner heranwachsenden Tochter. Regisseur Patrick Osborne, der 2015 bereits den Oscar für seinen Kurzfilm Feast gewann, packt dabei nicht nur jede Menge Emotionen in die knapp sechs Minuten von Pearl, sondern liefert euch auch ein herzerwärmendes Ende.

Im Mittelpunkt des Kurzfilms steht das Auto, in dem ihr Beifahrer der Geschichte seid sowie ein spezieller Song, den der Vater anfangs seiner Tochter vorspielt. Im Laufe der Erzählung wird aber klar, dass das Lied nahezu die gesamte Lebensgeschichte von Vater und Tochter umspannt. Pearl verbindet dabei gekonnt die Ebene des Songs mit dem, was wir gerade sehen.

Comic mit viel Gefühl

Der Comicstil von Pearl erlaubt es euch, direkt wichtige Details zu erkennen. Allen voran könnt ihr in den Gesichtern der Charaktere unmittelbar deren Gefühl ablesen. Neben der Beziehung zwischen Vater und Tochter spielt das Heranwachsen der Tochter eine zentrale Rolle.

Über relativ große Zeitsprünge hinweg erlebt ihr, wie sie als ein Kind eine unbeschwerte Zeit mit ihrem Vater hat, wie sie ihre rebellische Teenagerzeit mit Freunden durchlebt, bis hin zu ihrer Gegenwart als junge Erwachsene.

Die Protagonistin von Pearl auf dem Rücksitz des Autos.

Musik spielt eine zentrale Rolle in Pearl. / © Google

 

Show,  don’t tell

Regisseur Patrick Osborne und sein Team schaffen es, euch in kurzer Zeit die Beziehung zwischen Vater und Tochter nicht nur vorzustellen, sondern euch direkt mit hineinzuziehen. Ihr durchlebt diese Beziehung mit all ihren Hoch- und Tiefpunkten. Diese finden an über 40 verschiedenen Orten statt, die stellenweise recht schnell abgehandelt werden, sodass ihr aufgrund der für VR-Filme typischen, freien Perspektivwahl durchaus mal etwas verpasst.

Die Protagonistin von Pearl mit ihren Jugendfreunden im Auto.

In Pearl erlebt ihr nicht nur die Kindheit der Protagonistin, sondern auch ihre Jugend. / © Google

Pearl steht auf der Liste der nominierten animierten Kurzfilme bei der 89. Oscarverleihung, die dieses Jahr am 26. Februar in Hollywood stattfindet. Damit ist Pearl der erste VR-Film, der jemals für einen Oscar nominiert wurde. Der Kurzfilm wurde für Google Spotlight Stories entwickelt und feierte auf dem Tribeca Film Festival 2015 Premiere. Ihr könnt Pearl auf YouTube über Cardboard VR, Google Daydream oder auf der HTC Vive über Steam bzw. Viveport anschauen.

Das ist gut

  • Bewegende Geschichte
  • Stimmiger Comicstil
  • Großartiger Soundtrack

Das geht besser

  • Rasante Abfolge mancher Szenen

Fazit

Pearl weckt in wenigen Minuten mehr Gefühle als mancher Hollywood-Blockbuster es über Stunden nicht schafft. Die Verbindung von Song, Geschichte und Film überzeugt auf ganzer Linie und macht den animierten Kurzfilm zu einem wahren Kleinod.
8

VR-World Rating

Story: 10
WOW-Faktor: 7
Sound: 8
Animation: 8
Komfort: 7
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