ANZEIGE
Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten ernst! Das Video und somit die Verbindung zu YouTube werden erst nach einem Klick auf "Video aktivieren" freigeschaltet. Beim Aktivieren werden Daten an YouTube bzw. Google gesendet und dort unter Umständen gespeichert. Details entnehmen Sie bitten den Datenschutzbestimmungen von Google unter https://policies.google.com/privacy

On Ice in der VR-Filmkritik

Filme HTC Vive Oculus Rift VR-Reviews

On Ice in der VR-Filmkritik: Absurde Eistanz-Kür

Direkt zum Fazit

Google liefert mit den Spotlight Stories in schöner Regelmäßigkeit interessante VR-Kurzfilme unterschiedlichster emotionaler Machart von nachdenklich bis absurd. On Ice gehört zur letzteren Kategorie – und macht einfach Spaß.

Der Alphabet-Konzern bespielt in „Person“ von Google das Thema Virtual Reality aktuell noch nicht hardwareseitig. Anstatt einer eigenen VR-Brille produziert der Suchmaschinenbetreiber stattdessen die VR-Filme der Spotlight Stories-Reihe, von denen es einige bereits in das Programm renommierter Filmfestivals schafften.

On Ice trifft allerdings nicht so sehr den Nerv echter Cineasten, steuert dafür aber zielsicher die Lachmuskulatur an und bietet jede Menge buntes Chaos in Rekordzeit.

Atemberaubende Spaß-Choreographie

Wo andere Google Spotlight Stories wie Pearl mit einer emotionalen Story punkten, steht bei On Ice ganz klar das visuelle Erlebnis im Vordergrund. Das wird schon im Intro klar und zieht sich durch den gesamten, etwa fünfminütigen Film, der eine Art Mitschnitt einer futuristische Eislauf-Performance in Cartoon-Form ist.

Das klingt fast schon so abgefahren, wie es tatsächlich ist. Es dominieren knallige Farben und überall blitzt und blinkt es, während die Kür des Protagonisten die ein oder andere absurd-komische Wendung nimmt. Ein eislaufender Tanzbär ist nur eines der Hindernisse, die sich der Hauptfigur in den Weg stellen.

Noch dazu ist On Ice bis unters Dach vollgepackt mit 80er Jahre-Referenzen. Die Eislauf-Darbietung selbst nimmt Phänomene wie den damals verbreiteten Glamrock genüsslich auf die Schippe, zudem scheint Star Wars eine große Inspiration für die Filmemacher gewesen zu sein – vom Lichtschwert-Duell über Sith-Eisläufer bis zum A-Wing ist alles dabei.

Insgesamt erinnert On Ice ein wenig an Projekte wie Kung Fury oder das Far Cry-Spinoff Blood Dragon – nur eben als animierter VR-Kurzfilm. Das Resultat ist ähnlich spaßbringend und absolut sehenswert. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings.

Nichts für VR-Neulinge

Der Film ist nämlich derart wild geschnitten und „gefilmt“, dass VR-Neulingen oder Nutzern, die schnell Probleme mit Unwohlsein oder Motion Sickness bekommen, bei On Ice an ihre Grenzen stoßen können. Einige Kamerafahrten beinhalten relativ heftige und abrupte Drehbewegungen, dass selbst VR-Action-erprobte Gesellen kurzzeitig ein flaues Gefühl in der Magengegend bekommen.

Wenn ihr glaubt, diese Situation sei absurd, habt ihr den Rest von On Ice noch nicht gesehen. © Google

Wenn ihr glaubt, diese Situation sei absurd, habt ihr den Rest von On Ice noch nicht gesehen. © Google

Einerseits wäre On Ice ohne diese Stilmittel definitiv zugänglicher, andererseits würde der Film dann aber auch einiges von seiner Identität einbüßen. Ohne das im Wortsinn in mehrerlei Hinsicht atemberaubende Tempo wäre On Ice nämlich nur halb so mitreißend.

Unsere Wertung

On Ice ist ein kurzer, aber großer Spaß, den Google uns dankenswerterweise zum Nulltarif spendiert. Wer lust auf eine humorige 80er Jahre-Persiflage im VR-Gewand hat, die voller liebevoll choreografierter Situationskomik steckt, kann sich On Ice bedenkenlos anschauen – einen robusten Magen vorausgesetzt.

Fazit:

Meine erste Reaktion auf On Ice war ein ungläubiges „was zum Teufel habe ich da gerade gesehen?“, gepaart mit ungläubigem Kopfschütteln und herzlichem Lachen. Diese Google Spotlight Story ist ein atemloser Ritt durch Popkultur-Referenzen, die 1980er Jahre und allerlei Absurditäten, all das eingebettet in eine animierte Eislauf-Performance. Aufgrund der teils sehr schnellen Dreh- und Schwenkbewegungen der Kamera ist On Ice leider nichts für Zuschauer, denen VR schnell Unwohlsein oder gar Motion Sickness beschwert. Alle anderen sollten sich 5 Minuten Zeit nehmen und sich selbst ein Bild machen – On Ice bringt nämlich in jedem Fall Freude in die derzeitige herbstliche Tristesse.

Ihr solltet euch On Ice anschauen, wenn ihr…

  • Lust auf einen VR-Kurzfilm habt, der sich selbst nicht so ganz ernst nimmt.
  • knapp bei Kasse seid und trotzdem Lust auf eine gelungene VR-Erfahrung habt.
  • einfach mal herzlich lachen wollt.

On Ice ist eher nichts für euch, wenn ihr…

  • Mit Cartoons nichts anfangen könnt.
  • auf der Suche nach einem abendfüllenden VR-Film mit erzählerischem Tiefgang seid.

Den animierten VR-Kurzfilm On Ice aus der Google Spotlight Stories-Reihe erhaltet ihr gratis hier:

Verfasse eine Antwort

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*

Enter Captcha Here : *

Reload Image

Teilen Sie Inhalte mit Freunden

Beim Aktivieren dieser Funktion akzeptieren Sie, dass Ihre personenbezogenen Daten (z.B. IP-Adresse, URL der besuchten Webseite, Datum und Uhrzeit Ihres Seitenbesuches) an Facebook, Google, Twitter, Pinterest, LinkedIn, Reddit oder Tumblr in ein Land außerhalb Deutschlands (z.B. USA) übermittelt und dort unter Umständen gespeichert werden. Ihr Webseitenbesuch kann so Ihrem Account in diesen Sozialen Netzwerken zugeordnet und dadurch Ihr Surfverhalten beobachtet sowie Profile erstellt werden.
X