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Oculus Video: Filmverleih- und Verkauf für Rift eingestellt

Oculus stellt den Verkauf von Filminhalten über Oculus Video auf Oculus Rift ein. © Oculus

Oculus hat überraschend den Verkauf und Verleih von Filmen auf der hauseigenen Oculus Video-Plattform für Oculus Rift eingestellt. Wie begründet das Unternehmen den Schritt und was bedeutet das für die Nutzer?

Über den Oculus Video-Player konnten sich Besitzer einer VR-Brille der Marke Oculus Rift bislang zahlreiche Filminhalte anschauen und streamen. Dazu zählten eigene Videos genau wie solche aus externen Quellen wie Facebook Video – und eben auch Inhalte, die direkt im Video Player gekauft bzw. geliehen werden konnten. Letzteres ist ab sofort nicht mehr möglich.

Rift-Kunden bekommen ihr Geld zurück

Konkret bedeutet dass, das nicht nur der Verkauf und Verleih eingestellt wird – ebenso können Nutzer ab dem 20. November 2018 nicht mehr auf ihre zuvor gekauften Videos zugreifen. Allerdings hat Oculus angekündigt, betroffenen Usern das für die Inhalte gezahlte Geld zurückzuerstatten.

Oculus Video verliert die Möglichkeit, Filme direkt in der App zu leihen und zu kaufen. © Oculus

Oculus Video verliert die Möglichkeit, Filme direkt in der App zu leihen und zu kaufen. © Oculus

Ganz nutzlos wird Oculus Video durch den Wegfall der Kauf- und Mietfunktion aber nicht. Nach wie vor können mit der App Inhalte von Drittanbietern sowie eigene Videos angeschaut werden. Den Schritt weg vom Geschäft mit verkauften Videoinhalten begründet Oculus indes mit dem inhaltlichen Fokus der VR-Brille.

Oculus Go und Samsung Gear VR nicht betroffen

Im Zuge einer Analyse von Nutzerdaten hinsichtlich des Haupteinsatzfeldes der Rift kam Oculus zu dem Schluss, dass die Brille vornehmlich zum Konsum von Spielinhalten genutzt wird. Offensichtlich rechnet sich aufgrund dessen der Verkauf von Videoinhalten auf der PC-VR-Plattform schlichtweg nicht.

Die Oculus Video-App für Samsung Gear VR und Oculus Go ist indes nicht von der Maßnahme betroffen. Dort stehen Verleih und Verkauf von Filminhalten weiterhin zur Verfügung. Beide Plattformen sind schließlich von Oculus vornehmlich zum Konsum von passivem immersivem Entertainment – Also auch Filmen – und weniger fürs Gaming konzipiert worden.

Ein wenig verwundert Oculus‘ Schritt dennoch: Schließlich will Oculus seit Anfang des Jahres verstärkt auf VR-Videoinhalte setzen. Für die Rift scheint das allerdings nicht mehr zu gelten. Dennoch können Oculus Rift-Nutzer nach wie vor auch gekaufte Filme und Videos problemlos auf ihre VR-Brille bringen. Dank Drittanbieter-Apps wie dem kostenlosen Bigscreen ist es weiterhin möglich, Inhalte von Netflix oder Sky Go in einem virtuellen Kinosaal genießen.

Wie bewertet ihr Oculus‘ Schritt, den Verkauf und Verleih von Videos auf Oculus Rift einzustellen? Schreibt uns in den Kommentaren!

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