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Oculus Rift & Oculus Touch: Massive Preissenkungen

© Oculus

Einer der Gründe, warum die virtuelle Realität noch nicht im Massenmarkt angekommen ist, wird in den hohen Anschaffungskosten vermutet. Oculus senkt jetzt drastisch den Preis sowohl für die Oculus Rift als auch die Oculus Touch-Controller.

Nein, es ist keine Aktion, kein Angebot und kein Preisköder: Die Oculus Rift wird ab sofort im kompletten Set mit den Touch-Controllern fast 200 Euro billiger. Oculus Rift und Oculus Touch werden ab sofort im Paket für nur noch 708 Euro angeboten (statt der ursprünglichen knapp 900 Euro). Das entspricht einer Reduzierung von 25 Prozent.

Deutliche Preissenkung für Oculus Rift & Touch

Die Rift wurde dauerhaft von 699 Euro auf 589 Euro vergünstigt. Die Bewegungscontroller Oculus Touch sind von ursprünglich 199 Euro auf 119 Euro gefallen. Einzelne Sensoren sind im Preis von 79 Euro auf 69 Euro gefallen.

Wer gern raumfüllendes VR genießen möchte (sogenanntes Roomscaling) der benötigt insgesamt drei Sensoren. Je einer liegt bei Headset und Touch-Controllern bei, ein weiterer muss zusätzlich gekauft werden. Der Gesamtpreis für das volle Konkurrenzprodukt zur HTC Vive liegt demnach bei 777 Euro und ist damit rund 122 Euro günstiger als die Vive.

HTC Vive verkauft sich besser

Das kann als Kampfansage gegenüber der Konkurrenz verstanden werden. Laut den Marktforschern von SuperData hat sich die Vive mit 420.000 abgesetzten Einheiten sehr viel besser verkauft als die Rift (nur 240.000 verkaufte Einheiten). Oculus‘ viel kritisierte Exklusiv-Politik bei Spielen (beispielsweise Superhot VR oder I Expect You To Die) scheint als Verkaufsargument bisher nicht sonderlich erfolgreich zu sein.

Gleichwohl wurde im Zuge der allgemeinen Preissenkung auch das neue Spiel Robo Recall von Epic Games veröffentlicht. Der ebenfalls Oculus-exclusive Shooter ist für Touch-Besitzer sogar kostenlos. Zudem trudeln in nächster Zeit viele weitere Spiele in den Oculus Store. Zwei bereits erhältliche Exklusivtitel sind das Flugspiel Ultrawings sowie der Action-Strategie-Mix Landfall, die wir euch in unserem aktuellen Wochen-Highlight vorgestellt haben.

Oculus steht unter Zugzwang

Oculus möchte mit einem massiv gesenkten Preis die Absatzzahlen erhöhen und für Wachstum sorgen. Das Unternehmen hat nach der schlechten Presse der vergangenen Monate (500-Millionen-Dollar-Strafzahlung an ZeniMax, zeitweilige Trackingprobleme) Erfolge unbedingt nötig – zumal ZeniMax einen Verkaufsstopp für die Oculus Rift und ihre Spiele erreichen will. Laut Jason Rubin, Head of Content bei Oculus, möchte man mit der Preisanpassung vor allem den günstigeren Headsets im Mobile- und Konsolen-Sektor mehr Konkurrenz machen und mehr Kunden in den qualitativ höherwertigen VR-Sektor bringen. Davon würden sowohl Entwickler als auch Kunden profitieren.

Den besseren Preis erklärte Oculus Manager Nate Mitchell mit günstigeren Herstellungskosten. Eine Veröffentlichung eines Nachfolge-Modells (Oculus Rift 2) stehe nicht bevor. Damit dürfte der Druck auf den Konkurrenten HTC Vive steigen, ebenfalls eine Preisanpassung vorzunehmen. Allerdings ist der taiwanesische Konkurrent technisch offenbar auf einem guten Weg für Weiterentwicklungen (Wireless VR, Vive-Tracker, noch besseres Lighthouse-Tracking etc.) und könnte sich deshalb noch nicht unter Druck gesetzt fühlen.

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