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Skyrim VR gegen Motion Sickness: Spieler teilen Erfolgsberichte

Skyrim VR kommt nun auch für HTC Vive, Oculus Rift & Windows Mixed Reality!

Einige Spieler wollen die eigene Motion Sickness mithilfe von Skyrim VR gelindert haben. Inwiefern könnte der Titel helfen, die Virtual Reality-Krankheit zu bekämpfen?

Motion Sickness, genauer als Simulations- oder VR-Krankheit bezeichnet, stellt für viele Menschen nach wie vor ein Problem dar. Mit Fortschritt der Technik könnte dieses in Zukunft an Bedeutung verlieren – bis wir dort angekommen sind, ist es allerdings auch am menschlichen Körper, sich an die ungewohnten Umstände anzupassen, die Virtual Reality mit sich bringt.

Spieler bekämpft Motion Sickness – mit Skyrim VR

Auf Reddit hat ein Spieler mit dem Pseudonym „kelsoanim“ seine persönliche Erfolgsgeschichte geteilt. Er berichtet von anfänglich starken Schwierigkeiten mit Full Locomotion-Bewegungen in VR-Spielen, die in seinem Fall beinahe sofort zu starker Übelkeit geführt haben sollen. Den Unterschied machte dann offenbar das Rollenspiel The Elder Scrolls 5: Skyrim VR.

Nach einigen Feinjustierungen im Spielmenü war „kelsoanim“ laut eigener Aussage bald imstande, Spielsessions von immerhin knapp 30 Minuten einzulegen, bevor ihn die Motion Sickness erfasste und er eine Pause einlegen musste. Doch blieb er am Ball: „Skyrim VR ist so gut, dass ich mich langsam daran gewöhnte.“

Skyrim als Sprungbrett zu freier Bewegung in VR?

Mittlerweile – nach einigen Wochen täglicher VR-Nutzung – will der Spieler deutliche Fortschritte festgestellt haben. Titel wie The Persistence, Solus Project und Farpoint kann „kelsoanim“ inzwischen trotz freier Bewegung bis zu eine Stunde lang spielen. Gleichgesinnten mit ähnlichen Problemen rät er deshalb:

[…] Haltet durch! Ich glaube, kleine Schritte sind der Schlüssel zum Erfolg. Fangt mit maximalen Komforteinstellungen an und schraubt sie langsam mit jeder Spielsession herunter […]. Ich denke, irgendwann wird euer Gehirn verstehen, dass beim Spielen alles in Ordnung ist. Ihr müsst es nur trainieren.

Die Spielwelt von Skyrim kann auch via Dash-Teleportation erkundet werden. Eine freie Fortbewegung ist zwar immersiver, schlägt aber potenziell auf den Magen. © Bethesda

Die Spielwelt von Skyrim kann auch via Dash-Teleportation erkundet werden. Eine freie Fortbewegung ist zwar immersiver, schlägt aber potenziell auf den Magen. © Bethesda

In der Tat scheint Skyrim VR ein gutes Sprungbrett in die Welt der freien VR-Bewegung zu sein. Andere Reddit-Nutzer berichten ebenfalls zwar von anfänglichen Schwierigkeiten mit Bethesdas Rollenspiel, auch aber von einer raschen Gewöhnungsphase, deren Erfolge offenbar auch in anderen Spielen zu spüren sind.

Weitere VR-Nutzer empfehlen derweil die Einnahme von Ingwerprodukten und weitere Tipps und Hilfsmittel, die wir bereits im vergangenen Jahr in unserem umfangreichen Artikel rund um Motion Sickness in VR für euch zusammengetragen haben. Der VR-Pionier und Oculus Rift-Erfinder Palmer Luckey will derweil an einer universellen Lösung für das Problem arbeiten.

Wie geht ihr mit dem Thema Motion Sickness um? Kennt ihr Kniffe, die bei der Überwindung dieses unerwünschten Effekts helfen? Teilt eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!

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1 Kommentar

  1. Avatar

    Bin auch stärker davon betroffen und auch ich hab eine gewisse Besserung mit der Zeit festgestellt. Was man also braucht ist Geduld und zwar sehr viel davon, nicht gerade eine Stärke der breiten Masse. Aber vielleicht können Entwickler es ja den Leuten zukünftig leichter machen sich selbst daran nach und nach zu gewöhnen.

    Ingwer hilft ganz gut, vor allem wenn man eine Pause wegen Motion Sickness einlegen muss, da greif ich dann oft zu einer Tasse reinem Ingwer Tee (mit Honig).

    Viele machen leider den Fehler nicht beim ersten Anzeichen von Motion Sickness eine VR Pause einzulegen, sondern erst wenn ihnen übel wird. Diese Übelkeit hält dann sehr viel länger an und ist derart unangenehm, dass es eine abschreckende Wirkung haben kann VR überhaupt noch mal anzufassen.

    Daher sollte man zuerst mit harmlosen VR Inhalten anfangen, vor allem wenn man VR auch Anderen zeigen will, damit diese erst mal VR ohne Motion Sickness kennen lernen und sehen was für ein Potential und wie viel Spaß in der Technik steckt, bevor sie das erste mal auf Motion Sickness treffen, denn dann nehmen sie die auch weniger kritisch wahr.

    Leider gibt es zu viele VR Nutzer, die ausgerechnet mit kritischen Titeln Leute von VR überzeugen wollen und eher das Gegenteil damit erreichen.

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