MixCast 2.0: Gratis-Software für Mixed Reality-Aufnahmen veröffentlicht

© Blueprint Reality

MixCast erlaubt uns das Aufnehmen und Streamen von Mixed Reality-Inhalten über das Internet. Welche Features bietet die Gratis-Software?

Virtual Reality-Gameplay zu zeigen ist das eine, das Gameplay in Verbindung mit dem User zu zeigen etwas ganz anderes. Die Software MixCast ist kürzlich in der Version 2.0 erschienen und erlaubt uns mit einer breiten Auswahl an Hardware, Software und Umgebungen das Aufnehmen und Teilen unserer Mixed Reality-Erfahrungen über das Internet.

Die virtuelle Realität als Video streamen

MixCast 2.0 gibt uns die Möglichkeit, Virtual- und Augmented Reality-Inhalte aufzunehmen oder gleich im Livestream mit Zuschauern zu teilen. So können wir unsere virtuellen Abenteuer in fast allen Unreal- und Unity-Spielen veröffentlichen – und das sogar in Auflösungen bis 4K. Die Software aus dem Hause Blueprint Reality zeigt sich dabei höchst flexibel.

Müssen sich viele Streamer und Videoproduzenten etwa noch vor einen sogenannten Greenscreen stellen, um digitalen Hintergründen einblenden zu können, vereinfacht MixCast den Prozess mit Wildkey. Dieses Feature funktioniert mit oder ohne Greenscreen und trennt Personen vom Hintergrund. Noch besser funktioniert das mit den Tiefensensoren der RealSense-Kameras von Intel.

Verfügbarkeit für HTC Vive, Oculus Rift & Windows MR

Wer mehrere Blickwinkel wünscht, unterliegt nur den Limitierungen der eigenen Hardware, denn MixCast erlaubt den Anschluss diverser Kameras. Screenshots und Videos dürfen wir dank Unterstützung großer Plattformen wie Twitch, YouTube, Mixer, Facebook und Periscope direkt ins Internet streamen.

MixCast 2.0 tauscht nahezu beliebige Hintergründe durch die virtuelle Realität aus. © Blueprint Reality

MixCast 2.0 tauscht nahezu beliebige Hintergründe durch die virtuelle Realität aus. © Blueprint Reality

MixCast 2.0 ist kostenlos auf Steam für HTC Vive, Oculus Rift und Windows Mixed Reality-Headsets verfügbar. Wer sich zusätzliche Features wünscht, kann auf eine VR Creators-Option für 49 Dollar im Jahr oder ein Unternehmens-Paket zurückgreifen, dessen Preis die Entwickler aber noch nicht bekanntgegeben haben.

Nicht nur für den Unterhaltungs-, sondern auch den Bildungssektor sind Programme wie MixCast durchaus interessant, weil sich in VR und AR ganz neue Möglichkeiten der Echtzeitvisualisierung ergeben. Wer nicht nur zusehen, sondern auch teilnehmen will, soll dies in Zukunft zudem über AR-Plattformen wie ARkit 2.0, ARCore 1.2 und Niantic Real World tun können.

Was haltet ihr von MixCast? Werdet ihr der Software selbst einmal eine Chance geben? Teilt eure Eindrücke mit uns in den Kommentaren!

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