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Mario Kart VR im Test

Erlebnisse HTC Vive Spiele VR-Reviews

Mario Kart Arcade GP VR im Test: Immersion am Anschlag

Direkt zum Fazit

Wer nach Tokio reist, bekommt in Sachen Gaming-Entertainment einiges geboten. Eines der Highlights ist Mario Kart Arcade GP VR. Wir haben Nintendos Virtual Reality-Spaß vor Ort getestet.

Zwar gibt es von Nintendo noch keine hauseigenes VR-Headset für Endverbraucher, auch wenn findige Fans Hinweise auf einen versteckten VR-Modus in der Nintendo Switch entdeckt haben. Trotzdem ist es aber möglich, ein beliebtes Spiel in Virtual Reality zu genießen. In der VR Zone Shinjuku in der japanischen Hauptstadt – und mittlerweile auch in London – kann eine VR-Variante von Mario Kart gespielt werden. Lohnt sich die Reise?

Mario Kart VR: Mittendrin statt nur dabei

Nachdem ich den Eintritt für die VR Zone Shinjuku (800 Yen, ca. 6 Euro) entrichtet habe und in die heiligen Hallen eintrete, höre ich als erstes Menschen schreien. Es sind Freudenschreie der Kategorie „Achterbahn“. Offensichtlich sind die angebotenen VR-Erfahrungen ziemlich immersiv – ich bin gespannt, ob das auch für Mario Kart VR zutrifft.

So sehen die Mario Kart VR-Cockpits in Tokyo aus. © VR Zone Shinjuku

So sehen die Mario Kart VR-Cockpits in Tokyo aus. © VR Zone Shinjuku

Das Hardware-Setup von Nintendos Arcade-Racer, der von Bandai Namco in die virtuelle Realität transportiert wurde, ist schon einmal vielversprechend. Es besteht aus einem Bewegungssimulator in Form eines Karts, der mit Lenkrad und Pedalen ausgestattet ist, sowie VR-spezifischen Komponenten.

Für das Bild ist eine HTC Vive verantwortlich, zudem sollen zwei HTC Vive Tracker (einer pro Handgelenk) für zusätzliche Immersion sorgen. Als ich mich dann mit meinen 1,73 in das selbst für mich recht kleine Cockpit gefaltet habe, stelle ich schnell fest: Das Konzept geht voll auf.

Überzeugendes Gameplay

Zunächst erklärt mir ein Mitarbeiter der VR Zone (auf Englisch, zum Glück sind keine Japanisch-Kenntnisse vonnöten) die Steuerung. Lenken, Gas geben und Bremsen sind selbsterklärend, allerdings gibt es gegenüber den 2D-Mario Karts einen Unterschied: In der VR-Variante ist kein Driften möglich.

Dafür darf ich aber mit den Händen nach den ab und an auftauchenden Powerups greifen (Banane, grüner Panzer und Hammer) und mit diesen dann meine Gegner bearbeiten. Die beiden erstgenannten kann ich werfen, mit dem Hammer muss ich neben einen Konkurrenten fahren und dann zuschlagen.

Das ist gar nicht so leicht, zumal sich mein Kart beim Fahren ziemlich heftig bewegt. Besonders cool ist der Effekt, wenn ich über eine Rampe fahre und sich der Gleitschirm meines virtuellen Karts öffnet, um den Fall zu bremsen. Ich bekomme hier tatsächlich das Gefühl, langsam abwärts zu gleiten – hier hat Bandai Namco ganze Arbeit geleistet.

Das perfekte Mario Kart?

Visuell weiß Mario Kart Arcade GP VR ebenfalls zu überzeugen: Mario, Luigi, Peach, Yoshi, Wario oder den formatfüllenden Bowser auf ihren Karts in der virtuellen Realität zu erleben, ist schon ziemlich begeisternd. Alle Charaktere sind liebevoll animiert und versprühen genau wie die detaillierte Umgebung echtes Mario Kart-Feeling.

Mario Kart Arcade GP VR: Virtual Reality-Spaß für (fast) alle Sinne. © VR-World

Mario Kart Arcade GP VR: Virtual Reality-Spaß für (fast) alle Sinne. © VR-World

In puncto Präsenzgefühl ist das Virtual Reality-Mario Kart zweifelsohne konkurrenzlos, denn auch das Fahrgefühl fühlt sich für Freunde von Nintendos Arcade-Racer einfach „richtig“ an – auch ohne Driften.

Denn schließlich haben Spieler im Wortsinn alle Hände voll damit zu tun, durchs Feld zu pflügen, Hindernissen auszuweichen und Powerups richtig einzusetzen. Kurzum, Mario Kart VR macht richtig Spaß. Perfekt ist es aber auch nicht.

Mario Kart VR: Großer (aber teurer) Spaß

Das liegt vor allem am Preis-Leistungsverhältnis. Denn jede Partie Mario Kart VR kostet zusätzlich zum bereits erwähnten Eintritt in die VR-Zone Shinjuku 1200 Yen, was etwa 9 Euro entspricht. Für die vielleicht 5 bis 7 Minuten, die ein Rennen dauert, ist das ein stolzer Preis.

Die imposante Piranha-Pflanze ist auch mit von der Partie. © Nintendo / Bandai Namco

Die imposante Piranha-Pflanze ist auch mit von der Partie. © Nintendo / Bandai Namco

Zudem steht nur eine einzige Strecke zur Verfügung, die eine Art „Medley“ aus verschiedenen Mario Kart-Strecken ist und es gibt keinen Mehrspielermodus. Trotzdem empfehle ich jedem VR- und Mario-Fan, der Tokio oder London besucht, Mario Kart Arcade GP VR auszuprobieren – es ist ein unvergessliches Erlebnis.

Fazit:

Mario Kart Arcade GP VR ist eine tolle Virtual Reality-Adaption von Nintendos beliebtem Rennspiel – auch wenn sie reichlich kurz geraten ist. Das tolle Mittendrin-Gefühl, das Bandai Namco mit der Kombination aus VR-Hardware und Bewegungssimulator geschaffen hat ist allerdings unübertroffen und den aufgerufenen Preis durchaus wert. Und jetzt wünsche ich mir ein ausgewachsenes VR-Mario Kart für den Hausgebrauch.

Das VR-Rennspiel Mario Kart Arcade GP VR könnt ihr hier spielen:

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