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Lookheed Martin setzt Augmented Reality beim Raketenbau ein

© NASA

Der US-amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin nutzt Augmented Reality bei der Entwicklung von Raumfahrzeugen. Welche Vorteile birgt die realitätserweiternde Technologie?

Dank zunehmendem Einsatz in der Industrie werden Virtual Reality und insbesondere Augmented Reality starke Wachstumszahlen in den kommenden Jahren vorhergesagt. Zahlreiche Unternehmen setzen bereits auf die noch jungen Technologien – darunter der US-amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin.

Mit Augmented Reality in Richtung Mars

Lockheed Martin nutzt AR-Headsets und Software, um Mitarbeiter zu schulen, die Konstruktionszeit von Raumfahrzeugen zu beschleunigen und Fehlerraten zu reduzieren. „Das hat wirklich spannendes Potenzial und kann uns beschleunigen und wettbewerbsfähiger machen“, so Yvonne Hodge, Vizepräsidentin der Raumfahrtabteilung, im Interview mit dem Wall Street Journal.

Augmented Reality soll Orion helfen, seine Weltraummission schneller in Angriff nehmen zu können. © Lockheed Martin

Augmented Reality soll Orion helfen, seine Weltraummission schneller in Angriff nehmen zu können. © Lockheed Martin

Im vergangenen Jahr hat Lockheed Martin experimentell mit dem Einsatz von Augmented Reality bei der Konstruktion des Raumschiffs Orion begonnen. Dieses will die NASA voraussichtlich im Jahr 2023 erstmals bemannt zum Mond schicken, bevor es dann 2032 schließlich auf den Mars gehen soll.

AR liefert enorme Zeitersparnis

Die Vorzüge von Augmented Reality in der Realisation solch ambitionierter Projekte liegt dabei wohl insbesondere in der Zeitersparnis. Mussten Techniker bisweilen noch auf Papier festgehaltene Anweisungen befolgen oder sich an 3D-Modellen im Computer orientieren, werden entsprechende Arbeitsschritte mittlerweile direkt als grafische Elemente im Raum eingeblendet.

Laut AR-Systemingenieurin Shelley Peterson wurde die Zeit, die Techniker beispielsweise für diverse Bohrvorgänge benötigen, von acht Stunden auf etwa 45 Minuten verkürzt. Nur etwa zwei Wochen soll deshalb das Anbringen von Platten im Orion-Raumschiff jüngst gedauert haben  – ein Prozess, der sonst gute sechs Wochen verschlungen hätte.

Laut den Verantwortlichen bei Lockheed Martin bietet Augmented Reality dabei allerdings auch noch eine Menge Luft nach oben. So schränken begrenzte Rechenkapazitäten derweil offenbar noch die Darstellungen komplexer, hochauflösender 3D-Modelle mit vielen mechanischen Teilen und Details ein.

Der Automobilsektor setzt ebenfalls verstärkt auf Zukunftstechnologien wie VR, AR, KI oder 3D-Druck, wie ihr in unserem umfangreichen Report zu dieser Thematik nachlesen könnt.

Was sagt ihr zu dem Einsatz von Augmented Reality im Raketenbau? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!

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