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Layers of Fear: Solitude

Google Daydream Spiele
8

VR-World Rating

Layers of Fear: Solitude: Kleiner VR-Bruder der Horror-Serie im Test

Direkt zum Fazit

Layers of Fear: Solitude steckt euch in die Haut eines psychisch angeknacksten Malers. Um sein Meisterstück zu vollenden, müsst ihr die grauenvolle Vergangenheit des geisteskranken Künstlers erforschen. 

Ihr startet vor einer weißen Leinwand, Dunkelheit bestimmt den Raum um euch herum. Es ist Nacht. Nur wenige Stellen sind erleuchtet. Ihr findet Notizen und Briefe, die keinen Sinn ergeben. Die einzige Tür des Raumes ist verschlossen. Ihr sucht in den Truhen nach einem Schlüssel. Schließlich findet ihr den Schlüssel. Der Raum entlässt euch in einen bedrohlich wirkenden Gang, der mit Bücherregalen gesäumt ist. Beim ersten Schritt in den Gang knallt die Tür hinter euch zu. Beim zweiten Schritt zögert ihr.

Ein schlecht beleuchteter Raum in dessen Mitte eine Staffelei mit Malutensilien.

Layers of Fear: Solitude spielt gekonnt mit Licht und Schatten. / © Aspyr

Layers of Fear: Solitude baut um euch herum eine so dichte Atmosphäre auf, dass es teilweise schwierig erscheint, sich umzuschauen. In dieser Hinsicht steht der ausschließlich für Google Daydream erhältliche VR-Ableger der beliebten Horrorserie seinem Computerpendant in nichts nach. Durch das vollkommene Eintauchen in die viktorianischen Gemäuer des Anwesens wirkt die Soundkulisse sogar um einiges bedrohlicher als bei der PC-Version. Grafisch sieht Layers of Fear: Solitude sehr gut aus. Klar, im Vergleich zum Hauptspiel auf dem Computer müsst ihr Abstriche machen, aber die Licht- und Schatteneffekte erzeugen auf eurem Smartphone trotzdem eine gruselige Atmosphäre.

Vom Mondlicht erhelltes Wohnzimmer im Anwesen des Malers.

Ihr bahnt euch euren Weg durch das Anwesen des geisteskranken Malers, um herauszufinden, wie er sein Leben wieder gerade rücken kann. / © Aspyr

Wie der große Bruder erzählt Layers of Fear: Solitude seine Geschichte hauptsächlich über Textfragmente, Briefe oder Nachrichten, die ihr in der Spielwelt findet. Das Hauptproblem dabei liegt in der schwankenden Lesbarkeit der Texte. Manche Schriftstücke sind groß und leserlich geschrieben, andere sehr klein und dadurch schwierig zu entziffern. Eine gesonderte Anzeige der Schrift in leserlichen Druckbuchstaben, wie sie im Hauptspiel existiert, gibt es nicht.

Schritt für Schritt

Anstatt frei umherzulaufen, bewegt ihr euch in Layers of Fear: Solitude von Fleck zu Fleck. Die Fortbewegung per Teleportation stellt ein gängiges Mittel dar, mit dem sich Motion Sickness sehr gut vermeiden lässt. Neben dem freien Umsehen per Headtracking gibt Solitude euch die Möglichkeit, euch per Swipe-Geste auf dem Touchpad der Fernbedienung in vier Schritten um die eigene Achse zu drehen. Ansonsten verwendet ihr die Fernbedienung recht intuitiv: Türknöpfe werden gedreht, offene Türen aufgestoßen, Truhendeckel angehoben, Objekte per Klick ausgewählt und durch Anheben der Fernbedienung von näherem betrachtet. In einem Tutorial bekommt ihr alle Gesten und Bewegungsabläufe gut beigebracht.

Kinderzimmer mit Bett und Spielzeug.

Der Maler scheint, ein Kind zu haben. / © Aspyr

Layers of Fear: Solitude plagt ein großes Problem: Es wirkt nicht eigenständig. Im Kern ist Solitude eine zusammengestauchte Version des Originals. Hier und da fehlen zwar ein paar Verbindungsräume, im Großen und Ganzen besteht der Mobile-Ableger aus denselben Räumlichkeiten und Effekten wie die PC-Version. Dazu kommt die Tatsache, dass durch die vorgegebenen Teleportationspunkte vielerorts die Triggerpunkte für Schreckmomente vorweggenommen werden. Dennoch stellt Layers of Fear: Solitude aktuell eines der besten VR-Horrorspiele für Smartphones dar. Es kann aber nicht verhehlen, dass es lediglich für Googles Daydream VR angepasst und nicht von Grund auf für VR entwickelt wurde.

Layers of Fear: Solitude für Google Daydream findest du im offiziellen Google Play Store.

Das ist gut

  • Dichte, gruselige Atmosphäre
  • Großartige Soundkulisse
  • Intuitive Bedienung

Das geht besser

  • Wegpunkte verraten Schreckmomente
  • Teilweise schlecht lesbare Schriften

Fazit

Layers of Fear: Solitude liefert mit seiner dichten Soundkulisse und den guten Licht- und Schatteneffekten genügend Gründe, sich zu fürchten. Serienneulinge gruseln sich problemlos durch das viktorianische Anwesen, Kenner der Hauptspiele enttäuscht Solitude, da es inhaltlich nichts Neues bietet.
8

VR-World Rating

Gameplay: 9
Steuerung: 7
Story: 8
Grafik: 7
Sound: 9
Umfang: 7
Zum Anfang

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