VR-Brille Kaufberatung 2017: Welche Virtual-Reality-Brille soll ich kaufen?

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VR-Brille Kaufberatung 2017: Welche Virtual-Reality-Brille soll ich kaufen?
Ein Vergleich der besten VR-Brillen 2017 offenbart nicht nur Unterschiede beim Preis und der verbauten Technik. Damit wirklich jeder sein perfektes VR-Gerät findet, haben wir diesen Kaufberater für alle wichtigen VR-Headsets zusammengestellt. Hier erfährst du:

  • Welche VR-Brille zu dir passt
  • Was du damit anstellen kannst
  • Wie viel Geld du dafür ausgeben musst
  • Wie es um den Tragekomfort bestellt ist
  • Welches Zubehör sich lohnt

Direkt zu den VR-Brillen:

Die Wahl der richtigen VR-Brille hängt nicht allein vom Geldbeutel ab. Jedes Headset verfügt über eigene Stärken und Schwächen, die es bei der Kaufentscheidung zu beachten gilt. Denn kein Gerät ist für jeden Anwender gleichermaßen geeignet: Von kruden Bausätzen aus Pappe bis hin zu High-End-Headsets für Enthusiasten ist alles dabei.

Mit unserem Kaufberater möchten wir allen VR-Interessierten ein Werkzeug an die Hand geben, damit ihr euch selbst einen umfassenden Überblick über eure Optionen verschaffen könnt. Wir erklären euch, was ihr mit den unterschiedlichen VR-Brillen anstellen könnt und inwiefern sie sich in ihren Möglichkeiten unterscheiden.

Darüber hinaus bieten wir euch allerlei weiterführende Informationen an, um die Entscheidung zu erleichtern. Für das Jahr 2017 sind bereits viele weitere VR-Brillen angekündigt, sodass dieser Guide laufend ergänzt wird. Ein Lesezeichen lohnt sich also!

Am Anfang steht die Wahl der Plattform

Welche VR-Brille für wen geeignet ist, hängt von vielen Faktoren ab. Die wohl wichtigste Entscheidung betrifft jedoch die Wahl der Plattform. Grundsätzlich lassen sich VR-Brillen nämlich in drei Kategorien einordnen:

Den günstigsten Einstieg in die virtuelle Realität stellt euer Smartphone dar. Hierbei wird dessen Display in eine Halterung gesteckt, das mittels spezieller Linsen einen dreidimensionalen Effekt erzielt. Die eingebaute Sensorik eures Smartphones erkennt zudem eure Kopfbewegungen, sodass ihr euch in der virtuellen Welt sogar umsehen könnt. Allerdings seid ihr an euren Platz gebunden, freie Erkundungen sind damit nicht möglich. Zwei besonders beliebte Beispiele dieser auch mobile VR genannten Variante sind das Samsung Gear VR sowie die Google Daydream View.

© Google

Zweitens gibt es VR-Brillen, die an eine Spielekonsole oder einen Computer angeschlossen werden. Für die Berechnung des Bildsignals ist dann deren Hardware verantwortlich. Auch bei diesen Headsets sind zwei Linsen verbaut, deren Teilbilder bei Verwendung spezieller Software dann dreidimensional erscheinen. Aufgrund der höheren Rechenleistung von Konsole und PC ist der Immersionseffekt allerdings wesentlich höher als bei mobile VR.

© Sony

Während die PlayStation VR derzeit die einzige Option für Konsolen darstellt, haben PC-Besitzer aktuell die Wahl zwischen der Oculus Rift sowie der HTC Vive. Beide Geräte setzen einen leistungsfähigen Computer voraus, unterscheiden sich aber bei den Spezifikationen und in ihrer Spieleauswahl. Während die HTC Vive auf das offene Ökosystem Steam setzt, erscheinen für die Oculus Rift regelmäßig Exklusivtitel im Oculus Store.

Die dritte Option nennt sich autarkes VR, da alle notwendigen Komponenten hierbei in der Brille selbst verbaut sind. Die Verwendung eines externes Smartphones, einer Konsole oder eines Computers ist also nicht nötig. Allerdings befindet sich diese VR-Technologie derzeit noch in Entwicklung. So soll das Project Alloy vom Chiphersteller Intel Ende diesen Jahres kommen.

Seitenansicht des Project Alloy-Prototypen

© Intel

Samsung arbeitet offenbar ebenfalls an einer VR-Brille, die ohne Smartphone auskommt. Auch HTC will noch in diesem Jahr ein entsprechendes Gerät vorstellen. Selbst Google könnte bald ein autarkes VR-Headset in Produktion geben, wenn wir den Gerüchten Glauben dürfen.

Nicht von Pappe: Google Cardboard

© Google

Vor- und Nachteile der Google Cardboard:

+ extrem günstig
+ umfangreiches App-Angebot

– bescheidene Bildqualität
– eingeschränkte Funktionen

Bei der Google Cardboard handelt es sich um eine simple Kartonkonstruktion mit zwei Linsen, in die ihr euer Smartphone schiebt, um VR-Apps nutzen zu können. Gleichzeitig bezeichnet dies die dazugehörige Plattform, für die bereits über 1.000 Spiele und Apps im Google Play Store erhältlich sind. Das Angebot reicht von 360-Grad-Videos von Diensten wie Jaunt bis hin zu VR-Versionen von Google Street View oder lehrreichen Weltraumerfahrungen wie Titans of Space.

Die Vorteile von Google Cardboard sind zweierlei: Erstens bietet sie einen äußerst preisgünstigen Einstieg in die Virtual Reality. Bastelfans können sich sogar eine kostenlose Bauanleitung herunterladen, um ein eigenes Headset zu bauen. Alternativ wählt ihr aus einer Vielzahl von vorgefertigten Bausätzen aus. Zweitens wird Google Cardboard von nahezu jedem Smartphone unterstützt, das eine Display-Größe zwischen 4 und 6 Zoll aufweist.

Kriterum

  • Auflösung
  • Bildrate
  • Sichtfeld
  • Anwendungsbereiche
  • Voraussetzungen

Google Cardboard

10
  • abhängig vom Smartphone
  • abhängig vom Smartphone
  • abhängig vom Headset
  • 3D-Videos, Virtual Reality-Spiele
  • Smartphone mit Android (ab 4.1) oder iOS (ab 8.0)

Der Nachteil liegt darin, dass gerade bei älteren Smartphones keine Garantie besteht, ob die entsprechenden Apps auch darauf laufen werden. Außerdem bietet Google Cardboard generell die niedrigste Bildqualität und schlechteste Performance von allen mobilen VR-Brillen. Zugleich ist sie jedoch auch die bisher erfolgreichste VR-Plattform, denn Google konnte bisher mehr als 10 Millionen Cardboard-Brillen verkaufen.

Cardboard-kompatible Brillen gibt es allerdings auch in deutlich hochwertigeren Ausführungen. Die besten VR-Brillen für Smartphones und iPhones haben wir deshalb an gesonderter Stelle für euch zusammengestellt.

Mobile VR mit Anspruch: Samsung Gear VR

Bild der VR-Brille Samsung Gear VR

© Samsung Electronics

Vor- und Nachteile der Samsung Gear VR:

+ hochwertige Verarbeitung

+ hoher Tragekomfort

– etwas klobig
– Leistung könnte besser sein

Samsung bietet in Kooperation mit Oculus seine eigene mobile VR-Brille Samsung Gear VR an. Ähnlich wie bei den Cardboard-Brillen kommt hierbei ein Smartphone zum Einsatz, mit dem Unterschied, dass nur ausgewählte Samsung-Geräte kompatibel sind.

Das aktuelle Modell unterstützt folgende Smartphones: Galaxy Note7, Galaxy S7, Galaxy S7 edge, Galaxy Note5, Galaxy S6, Galaxy S6 edge sowie Galaxy S6 edge+. Aufgrund der großen Anzahl an kompatiblen Smartphones schwankt die Qualität der VR-Erfahrung entsprechend. Wichtig ist hierbei vor allem die Auflösung des Displays.

Kriterum

  • Auflösung
  • Bildrate
  • Sichtfeld
  • Bedienung
  • kompatible Smartphones

Samsung Gear VR

100
  • 2560x1440
  • 60 Hz
  • 101°
  • Touchpad und Tasten am Headset
  • Samsung Galaxy S7, S7 edge, Note5, S6 edge+, S6, S6 edge

Für den Preis von rund 100 Euro bekommt ihr ein hochwertiges mobiles VR-Headset, das zudem über einen eigenen App-Store verfügt. Die darin verfügbaren Apps und Spiele sind eigens für die Gear VR optimiert und stellen die meisten Cardboard-Apps qualitativ in den Schatten. Die Bedienung erfolgt bei der Gear VR durch Knöpfe an der Brille selbst. Zudem gibt es einen separat erhältlichen Controller, der den Komfort wesentlich verbessert und von einigen Spielen sogar vorausgesetzt wird.

Insgesamt ermöglicht die Gear VR einen einfachen und bezahlbaren Einstieg in die virtuelle Welt, kann in puncto Grafikpracht und Funktionalität aber nicht mit den Top-Geräten für PC und Konsole mithalten.

Vor Kurzem hat Samsung ein überarbeitetes Modell der Samsung Gear VR veröffentlicht, das standardmäßig mit einem eigenen Motion Controller ausgestattet ist. Ob sich das Upgrade auf die Gear VR 2017 lohnt, haben wir uns für euch genauer angeschaut.

Wunderwaffe Design: Google Daydream

Das Virtual Reality-Headset Google Daydream

@ Google

Vor- und Nachteile der Google Daydream:

+ hoher Tragekomfort

+ kuratierte App-Auswahl

– geringes Sichtfeld
– ausgeprägter „Fernrohr“-Effekt

Bei Daydream handelt es sich um die nächste VR-Generation von Google. Ursprünglich für das hauseigene Google Pixel-Smartphone entwickelt, ist die Google Daydream inzwischen auch mit Smartphones anderer Hersteller kompatibel. Neben dem Lenovo Moto Z und dessen Ablegern Moto Z Play und Moto Z Force werden auch das Mate 9 Pro sowie das Porsche Design Mate 9 von Huawei sowie das Asus ZenFone AR und das ZTE Axon 7 unterstützt.

Während Google mit dem Cardboard-Konzept auf eine möglichst hohe Zugänglichkeit setzt, soll Daydream die Zukunft für Android-basierte Virtual Reality sein. Anders als die Samsung Gear VR ist die Google Daydream standardmäßig mit einem eigenen Controller ausgestattet. Zudem kann sie mit einem schicken Design und dem geringen Gewicht von etwa 220 Gramm punkten.

Kriterum

  • Auflösung
  • Bildrate
  • Sichtfeld
  • Bedienung
  • kompatible Smartphones

Google Daydream

70
  • 2560x1440
  • abhängig vom Smartphone
  • 90°
  • Daydream Controller
  • Google Pixel, Google Pixel XL; Lenovo Moto Z, Moto Z Play und Moto Z Force; Huawei Mate 9 Pro und Porsche Design Mate 9; Asus ZenFone AR; ZTE Axon 7

Der größte Vorteil von Google Daydream liegt einerseits im hohen Tragekomfort, denn die Brille ist sehr hochwertig verarbeitet. Andererseits haben die Daydream-Apps konstant hohe Qualität, da diese von Google selbst zertifiziert werden. Dies bedeutet, dass Entwickler spezielle Richtlinien in ihren VR-Apps erfüllen müssen, bevor die Apps im Google Play Store VR erscheinen dürfen. Neben den Highlights für Google Daydream haben wir auch die besten kostenlosen Daydream-Apps für euch zusammengetragen.

Negativ ist das geringe Sichtfeld von etwa 90 Grad. Zudem seht ihr links und rechts die halbrunden Fassungen der Linsen, was zu einem „Fernrohr“-Effekt führt, der das Erlebnis in der virtuellen Welt etwas mindert.

In Deutschland könnt ihr Google Daydream View entweder online bestellen oder bei der Deutschen Telekom kaufen, die eine exklusive Partnerschaft mit Google abgeschlossen hat. Das Headset kostet rund 70 Euro. Unser umfangreicher Übersichtsartikel zur Google Daydream informiert über weitere Grundlagen und Wissenswertes für die Zukunft.

Virtual Reality fürs Wohnzimmer: PlayStation VR

PlayStation VR mit Move Controllern und Ps4-Kamera

@ Sony Interactive Entertainment

Vor- und Nachteile der PlayStation VR:

+ hochwertiges VR-Headset für wenig Geld

+ umfangreiche Auswahl an Spielen und Apps

– geringere Auflösung als bei den PC-Brillen
– PlayStation Move Controller etwas ungenau

Die absolut beste VR-Erfahrung bekommt ihr nicht mit dem Smartphone geboten. Während für hochwertiges VR auf dem PC allerdings ein leistungsstarker Computer vorhanden sein muss, zaubert die PlayStation VR bereits für den Bruchteil des Preises die virtuelle Realität auf eure PS4-Konsole. Solltet ihr gar eine PS4 Pro euer Eigen nennen, umso besser. Denn die PSVR profitiert klar von der gesteigerten Power der Pro.

Da sie mit der PS4 auf einer überaus erfolgreichen und preisgünstigen Plattform aufbaut, reißt die PlayStation VR viele Barrieren von hochwertigem Virtual Reality einfach nieder. Zwar kann die Konsole sich in Sachen Leistung nicht mit einem Gaming-PC messen, aber die PlayStation VR ist dennoch zu erstaunlich beeindruckenden VR-Erlebnissen fähig.

Kriterum

  • Auflösung
  • Bildrate
  • Sichtfeld
  • Bedienung
  • Benötigte Hardware

PlayStation VR

399
  • 1920x1080
  • 90 Hz (120 Hz im Kinomodus)
  • 100°
  • PS4 DualShock Controller, PS4 Move Motion Controller
  • PlayStation 4, PlayStation 4 Kamera

Während die Auflösung etwas niedriger ausfällt als bei den PC-Brillen, beträgt die Bildwiederholrate geschmeidige 120 Hz. Ebenso lässt sich der Abstand der Linsen individuell verschieben, um ein möglichst scharfes Bild zu erzielen.

Die größte Stärke der PlayStation VR ist zugleich aber auch die größte Schwäche: Da es sich bei der PSVR-Brille lediglich um ein Zubehör zur PS4 handelt, stellen die anderen dafür notwendigen Komponenten nur Kompromisslösungen dar. Die für die Erfassung der Kopfbewegungen nötige PS4-Kamera arbeitet nicht immer genau und auch die PlayStation Move Controller eignen sich für das Motion Tracking eher suboptimal.

Im Gegenzug kann die PlayStation VR mit einem umfangreichen Lineup überzeugen. Bisher sind bereits über 100 Spiele und Apps erschienen, und für die kommenden Monate kündigte Sony weitere 220 PSVR-Titel an. Einige bereits erhältliche Highlights sind etwa der Horror-Meilenstein Resident Evil 7, die Rennsimulation DiRT Rally sowie die Minispiele-Sammlung PlayStation VR Worlds, um nur wenige zu nennen.

Der Preis-Leistungssieger: Oculus Rift

VR-Headset Oculus Rift auf Promo-Bild

© Oculus VR

Vor- und Nachteile der Oculus Rift:

+ günstiger Preis

+ Touch Controller jetzt im Bundle erhältlich

– Roomscale VR lässt zu wünschen übrig
– hohe Systemanforderungen

Nach dem massiven Preisnachlass stellt die Oculus Rift im Verbund mit den Oculus Touch-Controllern inzwischen das günstigste Gesamtpaket für die Virtual Reality dar.

Die Oculus Rift verfügt über zwei OLED-Displays mit einer Auflösung von 2160×1200 Pixeln, die eine Bildfrequenz von 90 Hz aufweisen. Dies erlaubt selbst schnelle Kopfbewegungen ohne Schlieren. Die Bewegungserfassung erfolgt über eine externe Kamera. Außerdem liegt ein Xbox One-Controller bei. Wer zum Bundle mit den Oculus Touch-Controllern greift, erhält obendrein 7 Spiele und Apps im Gesamtwert von 129 Euro gratis dazu.

Ein weiterer großer Pluspunkt der Rift besteht im integrierten Audio-System, das für eine wesentlich gesteigerte Raumerfahrung sorgt. Die Kopfhörer sind an den Seiten des Headsets angebracht und lassen sich mit wenigen Handgriffen den individuellen Bedürfnissen anpassen.

Kriterum

  • Auflösung
  • Bildrate
  • Sichtfeld
  • Bedienung
  • Systemanforderungen

Oculus Rift

589
  • 2160x1200
  • 90 Hz
  • 110°
  • Oculus Touch, Xbox One Pad
  • Intel i3-6100, GeForce GTX 960, 8GB RAM, HDMI 1.3, Win 7.1

Allerdings benötigt ihr für die Oculus Rift einen entsprechend starken Rechner und ausreichend Anschlüsse. Auf der Oculus-Webseite könnt ihr euch ein kleines Programm herunterladen, das eure PC-Spezifikationen überprüft.

Im direkten Vergleich mit der HTC Vive schneidet die Oculus Rift in Bezug auf raumfüllendes VR schlechter ab. Erstens fällt der erfasste Spielraum bei der Rift wesentlich kleiner aus und zweitens können die Touch-Controller trotz kontinuierlicher Updates immer noch nicht mit der Genauigkeit der Controller für die Vive mithalten. In unserem Roomscale VR-Tutorial für Oculus Touch helfen wir euch dabei, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Dennoch ist die Oculus Rift zusammen mit Oculus Touch rund 200 Euro billiger als die HTC Vive, weshalb wir hier eine klare Preis-Leistungs-Empfehlung aussprechen. Hilfe bei der Installation können wir euch ebenso anbieten wie einen umfangreichen Tweaking Guide, der auf alle Feinheiten der Oculus Rift eingeht.

Raumfüllendes VR ohne Kompromisse: HTC Vive

© HTC

Vor- und Nachteile der HTC Vive:

+ hervorragendes Positions-Tracking

+ präzise Motion Controller

– hoher Preis
– hohe Systemanforderungen

Während die HTC Vive in puncto Auflösung und Bildfrequenz identisch mit der Oculus Rift ist, macht das hervorragende Positions-Tracking die Vive zur vollwertigsten VR-Erfahrung, die momentan erhältlich ist. Neben der Brille und den beiden Basis-Stationen sind auch zwei Motion Controller im Lieferumfang enthalten. Diese erlauben eine immense Immersion, ermöglichen sie es doch, eure Hände getrennt voneinander und auf natürlich wirkende Weise innerhalb der virtuellen Realität zu bewegen.

Das Lighthouse genannte Tracking-System der HTC Vive verfügt über 70 optische Sensoren, die mithilfe zweier Laser den Standort des Benutzers ermitteln können. Die zwei Laserstationen werden dabei kabellos im Raum angeschlossen, benötigen aber jeweils einen eigenen Stromanschluss.

Mithilfe der beiden Laser wird anschließend ein Netz erzeugt, anhand dessen sich die HTC Vive im Raum orientieren kann. Die Positionserkennung deckt dabei bis zu 12 m² ab, wodurch euch viel Freiraum geboten wird. Anders als die Oculus Rift kann die HTC Vive sogar Hindernisse im Raum erkennen und diese dann im Spiel als Begrenzung einblenden.

Kriterum

  • Auflösung
  • Bildrate
  • Sichtfeld
  • Bedienung
  • Systemanforderungen

HTC Vive

899
  • 2160x1200
  • 90 Hz
  • 110°
  • Vive Controller, PC-Gamepad
  • Intel i5-4590, GeForce GTX970, 4 GB RAM, HDMI 1.4, Win7.1

Trotz des relativ hohen Gewichts von etwa 600 Gramm lässt sich die HTC Vive dank der Kopfband-Konstruktion angenehm tragen. Außerdem ist es sowohl möglich, den Abstand zwischen den Augen als auch den Abstand zwischen dem Display und dem Auge anzupassen.

Der größte Negativpunkt ist sicherlich der Preis, denn die Vive schlägt mit 900 Euro zu Buche. Rechnet man die Investition für einen leistungsstarken PC noch hinzu, ist die VR-Brille keineswegs billig zu nennen.

Hilfe bei der Installation der HTC Vive bieten wir allen Interessierten ebenso an wie einen umfangreichen Tweaking Guide, mit dem ihr das Maximum aus der VR-Brille herauskitzeln könnt.

2 Kommentare

  1. Mega gut die HTC Vive! Mich hat es besonders geflashed, dass die Trackingkameras den verfügbaren Raum mit einbeziehen. 🙂

    Antworten
  2. HTC Vive und Oculus Rift einfach zu teuer, weil noch VR-tauglicher PC benötigt wird. Bestes Preis-Leistungsverhältis hat die PlayStation VR.

    Antworten

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