Japan Display baut 1001 PPI-Screen: Einsatz im PSVR-Nachfolger?

Japan Display baut 1001 PPI-Screen: Einsatz im PSVR-Nachfolger?

Das Unternehmen Japan Display hat ein neues LCD-Display angekündigt. Mit einer Pixeldichte von 1001 PPI soll es ein klareres Virtual Reality-Bild zaubern. Was wissen wir bereits über das Display?

Auf dem Weg zur höchstmöglichen Immersion gibt es noch einige Baustellen. Bei aktuellen Virtual Reality-Headsets hapert es derzeit mitunter noch an der Display-Auflösung, die zu niedrig ist, um den berüchtigten Fliegengittereffekt zu eliminieren. Der Hersteller Japan Display will sich der Problematik annehmen.

Adieu, Fliegengitter: Display mit 1001 PPI angekündigt

Das Unternehmen hat ein neues LCD-Display angekündigt, das speziell für VR-Headsets entwickelt wird. Auf 3,25 Zoll soll es eine Auflösung von 2160 x 2432 Pixeln und mit einer Pixeldichte von 1001 PPI (Pixel pro Zoll) eine ordentliche Dichte an Bildpunkten bieten.

Japan Display: 1001 PPI-Screen für VR-Headsets angekündigt

Mit einer hohen Pixeldichte will Japan Display den Fliegengittereffekt eliminieren.

Mit einer hohen Pixeldichte will Japan Display den Fliegengittereffekt eliminieren.

Zum Vergleich: Die PlayStation VR kommt mit etwa 390 PPI daher, Oculus Rift und HTC Vive bieten jeweils etwa 450 PPI. Die mittlerweile veröffentlichte HTC Vive Pro schafft es immerhin auf 615 PPi, was den Fliegengittereffekt zwar vermindert, jedoch nicht vollständig beseitigt.

Display-Upgrade für PlayStation VR 2?

Für eine PlayStation VR 2 wünschen wir uns unter anderem eine Auflösung, die Störfaktoren im Bild beseitigt. Und da Japan Display ein Gemeinschaftsunternehmen der Konzerne Sony, Toshiba und Hitachi ist, könnten das neue Display durchaus in einem PSVR-Nachfolger zum Einsatz kommen.

Immerhin soll das angekündigte Display neben besagter Pixeldichte eine verringerte Reaktionszeit von 2,2 Millisekunden mitbringen, und so störendes Motion Blur verringern. Außerdem zielt der Hersteller auf eine Bildrate von 120 Hz ab.

Wann dürfen wir mit der neuen Technik rechnen? Sein neues Display will das Unternehmen vom 22. bis 24. Mai auf der Display Week 2018 vorstellen. Eine kommerzielle Auslieferung soll dann voraussichtlich Ende März 2019 erfolgen.

Japan Display ist jedoch nicht das einzige Unternehmen, das sich um mehr Klarheit im virtuellen Raum bemüht: Unter anderem hat Google zuletzt ein neues OLED-Display angekündigt, das sogar 1.443 PPI bieten soll. Der Hersteller eMagin zielt mit seinem OLED-Mikrodisplay derweil auf ambitionierte 2.500 PPI.

Wie beurteilt ihr den Ausblick auf mehr Bildpunkte im VR-Sektor? Steht die Auflösung ganz oben auf eurer persönlichen Agenda, oder gibt es Aspekte, die euch vielleicht noch wichtiger sind? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

2 Kommentare

  1. Das klingt doch nach einem guten Fortschritt. Ich finde schon, dass dier Auflösung einen sehr wichtigen Aspekt ausmacht. Hoffentlich wird das Ganze nur nicht zu teuer..

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    • Benjamin Danneberg

      Das wird sich in vertretbaren Grenzen halten, vermute ich, allerdings natürlich nicht so günstig, wie die PSVR jetzt ist.

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