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Huawei: Eigene AR-Brille kommt in den nächsten 2 Jahren

© Huawei

Huawei arbeitet an einer eigenen Augmented Reality-Brille. Welchen Weg schlägt der Technologiekonzern angesichts wachsender Konkurrenz ein?

Gerüchten zufolge arbeitet Apple an einem eigenen Augmented Reality-Headset, das im Jahr 2020 erscheinen soll. Doch der Großkonzern könnte ernstzunehmende Konkurrenz aus China bekommen.

Huawei schraubt an eigener Augmented Reality-Brille

Huawei arbeitet an einer eigenen AR-Lösung – das hat das Telekommunikationsunternehmen offiziell gegenüber CNBC verlauten lassen. In den nächsten ein oder zwei Jahren soll die Brille demnach auf den Markt kommen. Allzu überraschend ist das nicht: Schon im vergangenen Jahr etwa präsentierte das Unternehmen erste AR-Anläufe.

Technische Spezifikationen hat das Unternehmen dabei noch nicht verraten. Wohl aber, dass es sich um eine Hardware handeln könnte, die dank Smartphone-Kompatibilität und größerem Sichtfeld eine attraktivere AR-Erfahrung für Konsumenten bietet, als das kostspielige und Business-orientierte Brillen wie Microsofts HoloLens und Magic Leap One bisweilen tun.

Apropos Smartphone: Bevor die neue Hardware auf den Markt kommt, will Huawei die Nutzer mit AR-Erfahrungen für das Mobiltelefon an die Augmented Reality-Nutzung gewöhnen. Auf dem in diesem Jahr veröffentlichten Huawei-Flaggschiff Mate 20 Pro ist das dank Unterstützung der Google-Plattform ARCore bereits möglich.

Hardware-Produktion: Vorteile gegenüber Facebook & Co

Huawei ist nicht das einzige Unternehmen, das den Vorstoß auf den in Konsumentensicht noch unbedarften AR-Markt wagen könnte. Gegenüber Konzernen wie Facebook, der ebenfalls eine eigene AR-Brille in Arbeit haben will, hat Huawei aber potenziell markante Vorteile.

So muss das chinesische Unternehmen etwa in der Hardware-Produktion nicht auf fremde Chipsätze – zum Beispiel aus dem Hause Qualcomm – bauen, sondern könnte seine eigenen Chipsysteme herstellen. Und die könnten potenziell nicht nur auf Augmented Reality-Voraussetzungen zugeschnitten, sondern auch deutlich kostengünstiger produziert werden.

Snapdragon-Chipsätze von Qualcomm treiben bereits zahlreiche Headsets an. © Qualcomm

Snapdragon-Chipsätze von Qualcomm treiben bereits zahlreiche Headsets an. © Qualcomm

In der Virtual Reality-Sparte hat Huawei derweil schon einige Erfahrungen sammeln können: Nicht nur hat der Konzern bereits zwei VR-Headsets produziert, sondern sich auch mit TPCast zusammengeschlossen, um eine 5G Cloud-Lösung für Headsets zu entwickeln. Diese könnte auch Augmented Reality zum Durchbruch auf dem Massenmarkt verhelfen.

Die AR-Lösung welches Unternehmens würde euch aktuell am ehesten interessieren? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!

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