HTC Vive und Vive Pro: Viveport erhält VR-Update

Viveport wird zu Viveport VR.

Viveport wird schöner und besser: HTC spendiert seiner Plattform für VR-Inhalte einige sinnvolle Verbesserungen.

HTC krempelt sein VR-Angebot um. Nachdem das Unternehmen auf der CES 2018 seine neue VR-Brille HTC Vive Pro vorgestellt hat, wird auch die Viveport-Software einer Frischzellenkur unterzogen.

Erst anschauen, dann kaufen

Das Update, das den Namen Viveport VR trägt, kommt mit neuen nützlichen Features. Besonders allen, die ungern die vielzitierte Katze im Sack kaufen, bietet das neue Update eine willkommene Funktion: VR-Previews. Entwickler bekommen die Möglichkeit, kostenlose interaktive Demos zu ihren Spielen und Erfahrungen bereitzustellen. Dabei muss es sich nicht zwingend um Gameplay-Sektionen handeln. Alles, was die Stimmung des fertigen Produkts einfängt, ist möglich.

Die Previews sollen laut der offiziellen Ankündigung von HTC die traditionelle 2D-Präsentation von Store-Inhalten ersetzen. Das Durchstöbern der Inhalte soll mit dem Update wesentlich intuitiver und immersiver sein, als zuvor. Viveport VR zielt also darauf ab, HTCs Plattform besser auf die Möglichkeiten, die Virtual Reality bietet, zu optimieren.

VR-Software wird immer besser

Damit das Ganze auch in einer VR-würdigen Umgebung stattfindet, hat HTC das Gesicht des Stores verändert. Besitzer einer HTC Vive – und bald auch des Nachfolgers – finden sich nun in einer futuristischen Umgebung wieder, die an eine Mischung aus der Zitadelle aus Mass Effect und dem Turm aus Destiny erinnert. Von dieser „Home“ genannten Basis aus haben Nutzer Zugriff auf alle Store-Inhalte.

Auch Oculus bastelt fleißig an der hauseigenen Plattform.

Auch Oculus bastelt fleißig an der hauseigenen Plattform.

Oculus hat im Zuge der Rift Core 2.0-Beta sein „Home“-Feature ebenfalls um einige Funktionen erweitert. Interessant ist auch, dass Oculus 2017 bereits ebenfalls eine Funktion ankündigte, die verdächtig an die neuen Previews von Viveport VR erinnert. Allerdings war HTC hier mit der Umsetzung schneller.

Jedenfalls ist es schön zu sehen, wie sich die großen Hersteller bemühen, VR auch abseits von Spielen und anderen Erfahrungen sinnvoll einzusetzen. Noch besser würde es uns allerdings gefallen, wenn Oculus und HTC aufhören würden, ihr jeweils eigenes Süppchen zu kochen. Die Unterstützung des offenen Entwicklungsstandards OpenXR würde Nutzern am Ende mehr bringen, als jeder noch so schöne Exklusiv-Store.

Wie sich die HTC Vive Pro und der Vive Wireless VR Adapter in Hands-On-Berichten auf der CES 2018 geschlagen haben, lest ihr in den verlinkten Artikeln.

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