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HTC Vive: Intel und HTC entwickeln Wireless-Lösung für VR

Das TPCast Addon befreit die HTC Vive vom Kabel.

Vor kurzem hat HTC auf der CES 2017 das TPCast-Wireless-Addon für die Vive vorgestellt. Das reicht ihnen aber offensichtlich noch nicht, weshalb sie jetzt mit Intel an der sogenannten WiGig-Lösung arbeiten.

Das TPCast-Addon für die HTC Vive wird laut Ankündigung von der Consumer Electronics Show 2017 im zweiten Quartal 2017 ausgeliefert. Erste Testberichte sind äußerst positiv ausgefallen. Das Wireless-Kit soll demnach so gut wie keine spürbare Latenz aufweisen. Damit sollte sich das Kabelproblem bereits erledigt haben, oder? Offenbar ist das dem taiwanesischen Konzern noch nicht genug. Wie das VR-Magazin RoadtoVR mitteilte, sind HTC und der Chiphersteller Intel eine Kooperation eingegangen.

Technische Unterschiede
TPCast nutzt WirelessHD (60 GHz), eine Übertragungsmethode, die 3,5 Gigabyte an Daten (nur Bild und Ton, keine anderen Daten) pro Sekunde übertragen kann. Nachteil dieser Variante ist die eingeschränkte Reichweite von knapp zehn Metern (ohne Hindernisse wie Gegenstände, Personen oder Wände). WirelessHD benötigt einen Empfänger und einen Sender für die Übertragung.

Intel arbeitet mit einer anderen Methode, genannt WiGig (ebenfalls 60 GHz Bandbreite, leidet ebenfalls an Reichweiten- und Hindernisproblemen). Diese Bezeichnung rührt von der namengebenden Organisation her, der Wireless Gigabit Alliance (sorgt für die Zertifizierung und Definition von Wireless-Standards). Die WiGig-Methode kann zudem nur ein Gigabyte Daten pro Sekunde übertragen, dafür aber alle Arten von Daten nutzen. Auf den ersten Blick scheint diese Lösung wenig sinnvoll zu sein.

Warum also WiGig?
Größter Vorteil ist wohl die größere Verbreitung des WiGig-Standards, der in Form von Routern in den nächsten Jahren verstärkt Einzug in die Haushalte der Konsumenten halten dürfte. Wenn also bereits ein solcher Router vorhanden ist, würde das die Kosten für VR-Headsets senken, da keine zusätzliche Wireless-Lösung (vom Empfänger im Headset selbst einmal abgesehen) nötig wäre. HTC zielt also bei dieser Partnerschaft auf die höhere Verbreitung ab, legt sich aber gleichzeitig nicht auf eine Lösung fest.

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