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HTC Vive 2: Kommt die neue VR-Brille schon 2018 mit 4K-Display?

Kommt 2018 ein Nachfolger für die HTC Vive?

Virtual Reality nimmt langsam immer mehr Fahrt auf, wie die PlayStation VR eindrucksvoll beweist. Nach Pimax könnte HTC eine Next-Gen VR-Brille planen.

Die PlayStation VR rennt aktuell mit Riesenschritten den beiden PC-basierten VR-Brillen HTC Vive und Oculus Rift weg. Das liegt natürlich einmal am Preis: rund 500 Euro für das PSVR-Headset (derzeit auch im Angebot für 399 Euro) ist insbesondere deshalb günstig, wenn man bedenkt, dass sehr viele Haushalte bereits die passende Hardware in Form einer PlayStation 4 im Hause haben. Ein weiterer Grund ist die bessere Versorgung mit guten Inhalten. Sony füttert die VR-Brille mit Top-Titeln wie Resident Evil 7, Farpoint, Skyrim VR, The Inpatient, Moss und Blood & Truth.

Virtual Reality: Next-Gen braucht bessere Technik

Eines der größten Probleme für Virtual Reality ist weiterhin die Technik, hier vor allem die Auflösung. Der berüchtigte Fliegengittereffekt und die verhältnismäßig schwache Auflösung von 2.160 x 1.200 Pixeln bei einer Pixeldichte von 456PPI machen beispielsweise ernsthaftes Arbeiten in VR nahezu unmöglich.

Auch der Bedienkomfort lässt zu wünschen übrig. Immerhin geht Oculus bereits den Schritt in Richtung einer längeren Verweildauer in VR, in Kürze soll mit Oculus Dash die gleichzeitige Nutzung von mehreren Applikationen vereinfacht werden.

HTC Vive: Erneute Preissenkung in Kürze?

HTC hält sich was Neuigkeiten betrifft schon lange ziemlich bedeckt. Die letzte große Neuigkeit des taiwanesischen VR-Spezialisten war – neben dem Verkauf eines großen Teils seiner Smartphone-Sparte an Google – die satte Preissenkung um 200 Euro für die HTC Vive. Aber die Vive bleibt trotzdem mit 699 Euro die teuerste VR-Plattform.

Doch nun steht wohl eine weitere ordentliche Preissenkung ins Haus, wenn wir dem Bericht des taiwanesischen Magazins DigiTimes Glauben schenken. Eine weitere Vergünstigung würde die Vive wieder in Schlagdistanz zur vor allem durch den Preis und die Touch Controller beliebten Oculus Rift rücken.

HTC Vive 2: Gerüchte über 4K-Modell

Doch die Preissenkung soll auch noch einen anderen Grund haben: Angeblich arbeitet HTC an der zweiten Generation VR-Brillen. Das neue Modell soll satte 3.840 x 2.160 Pixel aufs Display bringen, also 4K-Auflösung. Damit wäre HTC der erste VR-Hersteller nach Pimax, der eine solche Brille herstellen könnte.

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Zu diesem Zweck sollen neue 5,5 Zoll Ultra HD-Displays von Samsung verbaut werden, die ab 2018 in anfangs kleinen Mengen produziert werden sollen. Darüber hinaus sollen weitere chinesische Display-Hersteller ebenfalls nächstes Jahr mit der Produktion von 4K-Displays beginnen. DigiTimes berichtet, dass HTC bereits die Technologie und die Hardware besitzt, um 4K-Displays in ein neues Headset zu verbauen.

Dünne Quellenlage, aber nicht unrealistisch

Leider gibt das Magazin keine Quellen an und muss natürlich mit entsprechender Vorsicht behandelt werden. Trotzdem wäre das genau der Schritt für HTC, der ihnen (wie schon beim Top-Tracking mit dem Lighthouse-System und dem damit verbundenen Roomscaling) einen technologischen Vorsprung vor der Konkurrenz bescheren könnte. Von einer zweiten Version der Oculus Rift ist bislang noch nichts zu hören und auch das Standalone-Headset Santa Cruz wird wohl keine 4K-Displays mitbringen.

Vorreiter im Bereich 4K-VR ist aktuell (zumindest theoretisch) der chinesische Hersteller Pimax. Eine mehr als erfolgreiche Kickstarter-Kampagne spülte über vier Millionen Dollar in deren Kassen, die Pimax 4K ging weg wie geschnitten Brot. Allerdings ist die Technik dahinter ein großes Fragezeichen, wie unser Übersichtsartikel zeigt. Auch bei der Angabe der Bildwiederholungsrate hat Pimax die Karten nicht ehrlich auf den Tisch gelegt. Und die Anspielberichte von Nutzern und der Presse sind nicht ausschließlich positiv.

HTC: Erneut technischer Vorreiter der Virtual Reality?

Hier kann HTC mehr als nur punkten, denn der Konzern hat mit der HTC Vive bereits eine hervorragende Virtual Reality-Brille auf dem Markt, die sich wohl gut verkauft und die von den Nutzern überwiegend positiv bewertet wird. Das Know-How ist da und HTC weiß genau, worauf es dem Nutzer ankommt.

Ein 4K-Headset zu bauen, das kann man dem Konzern ganz sicher zutrauen. Allerdings könnte eine HTC Vive 2 mit 4K-Auflösung erneut im eher hochpreisigen Segment angesiedelt sein. Virtual Reality-Enthusiasten würde das allerdings weniger stören, wenn die Umsetzung ein wirklich überzeugender Schritt vorwärts wäre.

In einer beeindruckenden Demo wurden bereits die beeindruckenden Interaktionsmöglichkeiten in VR durch die Valve Knuckles gezeigt.

In einer beeindruckenden Demo wurden bereits die beeindruckenden Interaktionsmöglichkeiten in Virtual Reality durch die Valve Knuckles gezeigt.

Mit Zubehör wie den kommenden Valve-Knuckles und dem nochmals verbesserten Lighthouse Tracking-System dürfte hier ein großer Schritt vorwärts ins Haus stehen. Ein Schritt, der unserer Meinung nach sogar erheblich wichtiger ist, als die Eliminierung des Headset-Kabels.

Update Januar 2018: Eine 4K-Brille kommt wohl erstmal nicht von HTC oder ist zumindest noch nicht in einem vorzeigbaren Zustand. Trotzdem bringt HTC eine neue Brille auf den Markt, die HTC Vive Pro, sozusagen eine HTC Vive 1.5. Alle Infos dazu und zum Vive Wireless Adapter, findet ihr in unserem ausführlichen Artikel zur HTC Vive Pro.

Wir halten euch auf VR-World über die weiteren Entwicklungen natürlich ausführlich und detailliert auf dem Laufenden.

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