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House of the Dying Sun

HTC Vive Oculus Rift Spiele
7

VR-World Rating

House of the Dying Sun Test: Die fast perfekte Immersion

Direkt zum Fazit

Weltraum-Shooter erleben mit House of the Dying Sun ein kleines, actiongeladenes und spannendes Revival.

Wer Tie-Fighter oder Freespace früher geliebt hat, der musste lange auf einen waschechten Nachfolger der legendären Raumkampf-Spiele warten. Entwickler Marauder Interactive liefert nun mit House of the Dying Sun einen würdigen Nachfolger, der vor allem in VR eine großartige Figur macht.

Die Story passt auf einen viertel Bierdeckel: Der Imperator ist tot. Der Royal Guard soll an den Verrätern Rache nehmen. Alles muss sterben. Mehr Kontext gibt es nicht, maximal noch die Namen der Verräter-Lords in den ebenfalls ultrakurzen Missionsbeschreibungen. Na gut, wenn die Story also eher unter der Rubrik »Nicht vorhanden« rangiert, dann entschädigt uns das Gameplay doch hoffentlich?

Ja, das tut es! Mit einem Gamepad steuern wir uns durch die insgesamt 15 Missionen. Gleich zu Beginn bekommen wir ein ordentliches Tutorial verpasst. Die Steuerung ist intuitiv und geht gut von der Hand.

© Marauder Interactive

© Marauder Interactive

Wirklich beeindruckend ist aber das Mittendrin-Gefühl. Zwar ist das Cockpit nicht ganz so plastisch ausmodelliert wie etwa in EVE: Valkyrie oder Elite: Dangerous, aber das macht nichts. Denn in diesem riesigen Fighter zu sitzen ist der Hammer! Die Grafik ist zwar minimalistisch und verhältnismäßig detailarm, aber dafür gestochen scharf. In Verbindung mit den guten Raumschiffmodellen, den sehr guten Effekten und dem hervorragenden Soundteppich ist die Immersion fast perfekt.

Wir sehen uns frei im Cockpit um, suchen in den schön gestalteten Raumlevels nach Feinden, fliegen enge Kurven, boosten unseren Interceptor und jagen dann Plasmakugeln oder Raketen in die feindliche Raumschüssel. Das fühlt sich verdammt echt an und macht einen Heidenspaß!

Neben den Verräter-Lords nehmen wir auch feindliche Flagschiffe aufs Korn, sobald unsere Flotte groß genug ist. Wir befehligen nämlich entweder über eine Taktik-Ansicht oder über direkt aus dem Cockpit heraus mehrere Schiffe. Die Größe unserer Flotte wächst mit erledigten Missionen, aber wir können immer nur Fighter fliegen – die Capitals bleiben uns verwehrt.

© Marauder Interactive

© Marauder Interactive

Dafür können wir aber an allen Schiffen der Flotte Waffen ändern und Upgrades anbringen, die unterschiedliche Spielstile (beispielsweise Rammen) zulassen. Die  nötigen Favor-Punkte für die Freischaltung von Upgrades verdienen wir durch Bonus-Missionen oder höhere Schwierigkeitsgrade.

Damit sind wir beim größten Manko von House of the Dying Sun: ohne die vier Schwierigkeitsgrade wäre der Umfang extrem dünn. Es gibt zwar noch einen Herausforderungsmodus, in dem wir gegen Gegner-Wellen bestehen müssen, aber davon abgesehen sind wir in maximal anderthalb Stunden mit der Kampagne fertig. Die Performance ist wirklich gut, warum das Spiel aber keine Flight-Sticks unterstützt ist uns ein Rätsel.

Trotz dieser Mängel ist House of the Dying Sun für VR-Enthusiasten und Dogfighting-Fans ein absoluter Pflichtkauf.

House of the Dying Sun für Oculus Rift und HTC Vive findest du im offiziellen Steam Store.

Das ist gut

  • Tolle, spannende Dogfights
  • Hervorragendes Mittendrin-Gefühl
  • Motivierende Upgrades

Das geht besser

  • Fast keine Story
  • Dünner Umfang

Fazit

Tolles Dogfighting-Spiel mit sehr guter Atmosphäre, aber mit Mängeln bei Umfang und Story.
7

VR-World Rating

Gameplay: 10
Story: 2
Grafik: 8
Immersion: 9
Umfang: 4
WOW-Faktor: 8
Zum Anfang

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