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Homebound

HTC Vive Oculus Rift Spiele
7

VR-World Rating

Homebound (Oculus Rift & HTC Vive) im Test: Sehr intensiv und sehr kurz

Direkt zum Fazit

In einer Raumstation nahe der Erde geht schon bald alles drunter und drüber. Doch das intensive Erlebnis ist auch ganz schnell wieder vorbei.

Der Weltraum bietet jede Menge Platz für tolle Geschichten und Erlebnisse. In der virtuellen Realität verstärkt sich hier das Gefühl von endloser Weite erheblich: Wenn wir beispielsweise in Adrift durch die Trümmer von Raumschiffteilen schweben, dann ist das beängstigend und aufregend zugleich.

Such die Diskette!

Homebound schlägt in eine ähnliche Kerbe, allerdings ist das Erlebnis ungleich intensiver. Eine Geschichte gibt es nicht: Wir wachen auf der Raumstation auf und müssen erstmal ein paar Reparaturarbeiten vornehmen. Die KI der Station leitet uns dabei: Erst reparieren wir einen Scanner, dann sollen wir eine Floppy Disk für Steve (wer auch immer das ist!) suchen. Blöd: Die gesuchten Gegenstände sind nur durch extrem genaue Untersuchung zu entdecken. Wenn sich so eine Diskette zwischen den Monitoren versteckt, können wir sie leicht übersehen.

Aller Anfang ist leicht: Solange die Station noch so aussieht, können wir ganz beruhigt erkunden. © Quixel

Allerdings ist die Grafikqualität sowie die 3D-Darstellung des Interieurs so gut, so detailliert gemacht, dass uns diese Sisyphusarbeit nicht so sehr nervt, wie sie es auf einem 2D-Monitor tun würde. Nicht umsonst gibt es auch einen Erkundungsmodus, in dem wir ohne Zeitdruck alles genau untersuchen können.

Panik im Raumanzug

Sobald die Diskette gefunden ist (oder wir etwas anderes getan haben, was wir aber nicht spoilern möchten), geht alles drunter und drüber: Die Station erleidet katastrophalen Schaden und stürzt Richtung Erde. Ein verzweifeltes Ausweichmanöver später machen zu allem Überfluss Meteoriten der havarierten Station endgültig den Garaus. Die Katastrophe ist dabei in der virtuellen Realität so intensiv, dass sich echte Panik bei uns breitmacht. Hier hat das Spiel einen seiner wirklich grandiosen Augenblicke.

Im All schwebend suchen wir den Weg zurück, der uns erneut nur sehr schlecht angezeigt wird. Geht uns bei der Suche der Sauerstoff aus, fängt alles wieder von vorne an, was beim dritten Mal in Folge frustrieren kann. Haben wir es in die Rettungskapsel geschafft, stürzen wir rasant Richtung Erde. Leider ist die Kapsel schlecht auf unsere sitzende Position abgestimmt und wir wissen eigentlich nicht, was passiert – bevor wir (nur im Spiel!) bewusstlos werden und erst wieder bei Eintritt in die Erdatmosphäre aufwachen.

Das mag für Extremsportler spannend sein: Beim Absturz Richtung Bergkette verspüren wir Panik. © Quixel

Da wäre noch mehr drin gewesen

Die Steuerung mit den HTC-Vive-Controllern ist gewöhnungsbedürftig: Mit dem rechten Touchpad steuern wir vor und zurück (in Blickrichtung), das linke Touchpad ist für die Veränderung der Höhe sowie der Blickrichtung zuständig. Leider reagiert das Spiel oft nur sehr träge auf unsere Eingaben, was das Gesamterlebnis schmälert. Im weiteren Verlauf gesellen sich Probleme mit dem Blickwinkel hinzu (beispielsweise in der Rettungskapsel) und beim Absturz auf die Erde haben wir gar keine Kontrolle mehr.

Als kleines Spiel mit sehr intensiven Momenten zeigt Homebound trotz diverser Fehler und einer ziemlich kurzen Spielzeit gut, wie dramatische Ereignisse in der virtuellen Realität umgesetzt werden können. Die drei, vier wirklich großartigen Momente samt der hervorragenden Grafik und dem satten, eindringlichen Sound sind die verlangten neun Euro allemal wert. Gleichwohl wäre hier noch mehr drin gewesen: Eine intuitivere Steuerung, eine kleine Geschichte und etwas mehr Möglichkeiten, selbst einzugreifen hätten aus Homebound eine richtig runde Sache gemacht.

Homebound für Oculus Rift und HTC Vive bekommt ihr im Steam Store.

Das ist gut

  • Fantastische Grafik
  • Wunderbare 3D-Modellierung
  • Sehr intensive Momente
  • Toller Sound

Das geht besser

  • Kaum echte Einflussmöglichkeiten
  • Unbefriedigende Steuerung
  • Spielerposition in der Kapsel suboptimal

Fazit

Homebound sieht super aus, der Realismusgrad ist hoch, die Immersion in manchen Momenten großartig. Leider bietet es extrem wenig Inhalt und die Steuerung zickt ab und zu rum.
7

VR-World Rating

Gameplay: 5
Grafik: 9
Sound: 9
Steuerung: 5
Immersion: 8
Umfang: 4
Zum Anfang

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