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Hands On mit Zero Caliber: Call of Duty VR?

© Xreal Games

Am 9. November geht der VR-Shooter Zero Caiber VR in den Early Access. Wir durften den Titel bereits jetzt anspielen. Was wir dabei erlebt haben, hat Lust auf mehr gemacht.

Zero Caliber VR befindet sich derzeit bei XREAL Games in Entwicklung. Das Studio zeichnet ebenfalls für den Shooter A-Tech Cybernetic VR verantwortlich, der sich ebenfalls noch im Early Access befindet, im Test aber trotzdem voll überzeugen konnte – und auch Zero Caliber VR sieht bereits jetzt vielversprechend aus.

Zero Caliber VR: Fokus auf Realismus

Im aktuellen Preview-Build, den uns XREAL Games zur Verfügung gestellt hat, ist neben dem Tutorial und einer Trainingsmission die erste Mission der Kampagne spielbar. Außerdem können wir uns in der einem militärischen Kommandozentrum nachempfundenen VR-Spiellobby aufhalten, wo es unter anderem die Waffenkammer zu besichtigen gibt.

In diesem mit allerhand realistisch nachempfundenen Schießprügeln ausgestatteten Raum wird schnell klar: Die Waffen sind der Star des Spiels. Von der M1911-Pistole über diverse Ausführungen der altbekannten AK 47 und aktuellere Sturmgewehre wie die SCAR-H bis hin zu verschiedenen Sniper-Gewehren reicht die spielbare Auswahl.

Jede Waffe ist sehr detailliert modelliert und funktioniert haargenau wie ihr reales Vorbild. Das bedeutet, dass wir die Waffen vor jedem Einsatz selbst in VR mit unseren Händen zusammenbauen müssen.

Zusätzlich können wir verschiedene Modifikationen nachrüsten, die wir an der Waffe unserer Wahl befestigen dürfen. Die Auswahl reicht dabei von verschiedenen Schalldämpfern über Rotpunkt-, Holo- und Laservisiere bis hin zu Taschenlampen-Aufsätzen.

Voller Körpereinsatz

Die Handhabung der verschiedenen Waffen inklusive des Wechseln verschiedener Aufsätze erlernen wir im Tutorial. Nach kurzer Zeit geht das intuitiv von der Hand, was an der gut durchdachten Steuerung liegt.

Sehr immersiv ist auch das Bewegungskonzept. Unseren Charakter steuern wir mit den Analogsticks unseres Bewegungscontrollers, eine Teleportationsfunktion bietet Zero Caliber VR derzeit nicht.

Zero Caliber VR bietet auch einen Koop-Modus. © XREAL Games

Zero Caliber VR bietet auch einen Koop-Modus. © XREAL Games

Eine Taste zum Ducken ist ebenfalls nicht vorhanden: Wenn wir hinter einer Deckung Schutz suchen wollen, müssen wir selbst in die Knie gehen. Das heißt auch: Ohne eine genügend große Spielumgebung geht nichts, für ein optimales Spielerlebnis ist ein Roomscale VR-Setup vonnöten.

Des weiteren müssen wir beim Heraufklettern von Leitern und beim Entlanghangeln an Gerüsten unsere Hände wie in der Realität bewegen, das Zugreifen erfolgt mit der Grip-Taste des jeweiligen Controllers. Zudem können wir mit unseren Händen und Fingern (auch nicht ganz jugendfreie) Handzeichen geben – ein Umstand, der vor allem im Koop-Modus für reichlich Spaß sorgt.

Technisch beeindruckend – und mit Luft nach oben

In Sachen Grafik zeigt Zero Caliber VR bereits in seinem Pre-Release-Stadium viel Potenzial. Vor allem die Lichteffekte und Explosionen sind spektakulär, das Bild ist vor allem mit eingeschaltetem Supersampling und TAA-Kantenglättung knackscharf. Auf den Waffen lassen sich selbst kleinste Details mühelos erkennen.

Die Spielumgebung im ersten Kampagnen-Level kann da in Sachen Detailtreue allerdings nicht mithalten. Umgebungsobjekte wie Bäume und Sträucher weisen teils recht niedrig aufgelöste Texturen auf, was das Gesamtbild etwas stört – allerdings hat die Early Access-Phase ja noch nicht einmal begonnen, es bleibt also noch genügend Zeit für Verbesserungen.

Die hat auch die künstliche Intelligenz der Gegner sowie die Animationen der Spielfiguren noch dringend nötig. Dessen sind sich die Entwickler allerdings auch bewusst – bis zum Start des Early Access wollen sie hier nachbessern, genau wie bei der Sprachausgabe.

Unser Anspielfazit

Trotz der genannten Probleme der ersten Anspielfassung steckt in Zero Caliber VR viel Potential. Besonders das manuelle Zusammenbauen und Konfigurieren der Waffen macht bereits viel Spaß, dazu spielt sich jede Waffe spürbar anders. Die Steuerung fühlt sich ebenfalls sehr gut an und macht Lust auf mehr.

Viele wichtige Zutaten für einen richtig guten, taktischen Shooter sind damit bereits vorhanden, und auch an die Langzeitmotivation hat XREAL Games gedacht. Nach jedem Einsatz werden wir je nach unserer Performance mit Erfahrungspunkten belohnt, mit denen wir in der Waffenkammer neue Bleispritzen freischalten dürfen.

Ob Zero Caliber VR ein Volltreffer wird, wird sich im Early Access herauskristallisieren. © XREAL Games

Ob Zero Caliber VR ein Volltreffer wird, wird sich im Early Access herauskristallisieren. © XREAL Games

Wenn die Entwickler Zero Caliber VR dieselbe Hingabe zukommen lassen wie ihrem Erstlingswerk und vor- und natürlich vor allem nach – Release der Early Access-Version die Spielerfahrung weiter verbessern, steht VR-Spielern ein möglicher Hit ins Haus.

Wann erscheint Zero Caliber VR?

Ob Zero Caliber VR etwas für euch ist und am Ende wirklich ein Call of Duty mit mehr spielerischem Tiefgang für VR-Brillen wird, könnt ihr ab dem 25. Oktober 2018 ganz ohne Risiko selbst ausprobieren. Dann erscheint nämlich die kostenlose Demo des VR-Shooters auf Steam und ihr könnt die Early Access-Version mit einem 15%igen-Rabatt vorbestellen.

Demo und Rabatt sind bis zum 9. November erhältlich – dann startet die Early Access-Phase. Außer bei Steam wird der VR-Shooter auch im Oculus Store und auf Viveport verfügbar und mit Oculus Rift, HTC Vive und Windows Mixed Reality-Headsets spielbar sein.

Die Demo zu Zero Caliber VR erscheint in Kürze. © XREAL Games

Die Demo zu Zero Caliber VR erscheint in Kürze. © XREAL Games

Wir werden Zero Caliber VR auf jeden Fall weiter aufmerksam verfolgen und halten euch über alle wichtigen Neuigkeiten auf dem Laufenden. In der Zwischenzeit finden Shooter-Freunde in unserer Topliste der besten VR-Shooter reichlich Material für den martialischen Zeitvertreib.

Werdet ihr Zero Caliber VR ausprobieren? Schreibt uns in den Kommentaren!

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