Google Street View

Google Cardboard Google Daydream
9

VR-World Rating

9

VR-User

In Fotosphären um die Welt

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Google fügt seiner bekannten Street View App eine eigene Daydream-Benutzeroberfläche hinzu und lässt euch somit in die zahlreichen, weltumspannenden Fotosphären eintauchen.

Vom Taj Mahal ins Korallenriff in die heiligen Hallen der Oxford-Universität: Was Dank Street View auf dem Computer und dem Smartphone bisher kein Problem war, funktioniert in VR jetzt wesentlich immersiver. Dabei verbindet die App nahtlos ihre normale Smartphone-Oberfläche mit der VR-Benutzeroberfläche. Mit einem Tap wechselt ihr zur 360°-Ansicht der Fotosphären und steckt euer Smartphone entweder in eure Cardboardhalterung oder euer Daydream View-Headset.

Ordnung ist das halbe Leben

Wenn ihr eine Daydream besitzt, könnt ihr die Street View App auch über das VR-Menü der Daydream App starten. So gelangt ihr direkt auf die für Daydream optimierte Benutzeroberfläche. Dort gruppiert Google alle Fotosphären erst thematisch und dann ortsbezogen in Kategorien. So findet ihr recht schnell ein passendes Ziel für eure virtuelle Reise. Wer einen bestimmten Ort vor Augen hat, kann die Suchfunktion verwenden, um herauszufinden, ob es dort Fotosphären gibt.

Street View verbindet nahtlos eine normale Smartphonebenutzeroberfläche und eine VR-Oberfläche.

In der Smartphone-App sucht ihr euch eure Fotosphären aus, um diese dann im VR-Modus betrachten zu können. / © Google Inc.

Seid ihr in der Fotosphäre eurer Wahl – sagen wir dem Studio der Late Show mit Stephen Colbert – angekommen, könnt ihr euch einfach umschauen und den Ort erkunden. Existieren mehrere Fotosphären vom gleich Ort, zeigt euch Street View diese als weiße, im Raum schwebende Kugeln an. Mit eurer Fernbedienung visiert ihr eine dieser Kugeln an, um eine andere Perspektive einzunehmen. Eine Art gummihafter Zeigestock zeigt euch dabei, welche der Kugeln ihr gerade auswählt. Der Szenenwechsel gestaltet sich zwar recht unproblematisch, dennoch ist es nicht immer klar ersichtlich, welche Perspektive die Kugeln repräsentieren.

Anhand weißer Kugeln navigieren wir von Fotosphäre zu Fotosphäre.

Die Navigation funktioniert recht intuitiv, manchmal ist es allerdings nicht ersichtlich, welche Perspektive die nächste Fotosphäre bietet. / © Phandroid.com

Selber machen und teilen

Street View profitiert stark von nutzergenerierten Inhalten. So erlaubt euch die normale Benutzeroberfläche der App neben den von Google ausgewählten Fotosphären auch alle öffentlich zugänglichen Fotosphären von Nutzern anzusehen. Die sind zwar nicht immer perfekt, eröffnen euch aber eine größere Anzahl an Reisezielen. Obendrein erlaubt euch Street View, eigene 360°-Aufnahmen zu erstellen und mit allen Nutzern zu teilen. Falls ihr eine spezielle 360°-Kamera besitzt, verbindet ihr diese ebenfalls mit der Street View App, um eine Fotosphäre zu fotografieren.

Google Street View für Google Daydream und Google Cardboard findet ihr im Google Play Store.

Das ist gut

  • Eine große Auswahl an Zielen
  • Nahtlose Verbindung von Nutzeroberflächen
  • Nutzergenerierte Inhalte

Das geht besser

  • Perspektive beim Standortwechsel nicht immer klar

Fazit

Google Street View wurde von Google sinnvoll um eine VR-Funktionalität erweitert. Die Verwendung der Fernbedienung gestaltet sich intuitiv und die Fotosphären vermitteln einen qualitativ guten Eindruck. Die Möglichkeit, eigene Fotosphären zu erstellen und mit anderen Nutzern zu teilen, rundet das Street View-Paket sehr gut ab.
9

VR-World Rating

Immersion: 9
Umfang: 10
Komfort: 8
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