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Neues Superdisplay für VR-Brillen: Google & LG verraten Details

PanoMoments: Bilder in virtueller Realität erleben

Wie zuvor angekündigt, haben Google und LG frische Details zu ihrem neuen High-End-Display für Virtual und Augmented Reality-Headsets veröffentlicht. Was macht die angepriesen Superdisplays so besonders?

Im März dieses Jahres kündigten Google und LG ein hochauflösendes Display für zukünftige VR-Brillen mit wahrlich beeindruckenden Spezifikationen an. Nun haben die Unternehmen im Rahmen der Display Week 2018 neue Details zu ihrer vielversprechenden Technik enthüllt.

Spezifikationen, die sich sehen lassen können

Die blanken Zahlen lassen nach wie vor mit der Zunge schnalzen: Enorme 18 Megapixel soll das Display auf 4,3 Zoll bei einer Bildfrequenz von 120 Hz bieten. In einem Forschungsbericht stellen die Unternehmen dar, wie sich diese Spezifikationen im Vergleich mit dem Human Visual System (HVS) schlagen, das die natürliche Sehkraft des Menschen widerspiegelt.

Die Spezifikationen der menschlichen Obergrenze (upper bound) im Vergleich mit dem neuen Highend-Display. © Google & LG / VR-World

Die Spezifikationen der menschlichen Obergrenze (upper bound) im Vergleich mit dem neuen Highend-Display. © Google & LG / VR-World

Wie wir sehen, kommt das Display von Google und LG in puncto Pixelzahl, Schärfe, Pixeldichte, Pixelpitch (Abstand der Pixel zueinander) und Field of View (Sichtfeld) der menschlichen Sicht mitunter bereits erstaunlich nahe – zumindest nach dem besagten HVS-Modell, mit dem Forscher arbeiten.

Mit einer Auflösung von 4.800 x 3.840 Pixeln und einer Pixeldichte von 1.443 PPI (Pixel per Inch) beeindruckt das Display insbesondere im Vergleich zu aktuellen High-End-Headsets. HTC Vive und Oculus Rift kommen nämlich jeweils nur auf Auflösungen von 1.080 x 1.200 Bildpunkten pro Display und eine Pixeldichte von jeweils rund 450 PPI.

Die Display-Zukunft von VR & AR?

Beeindruckende Spezifikationen also, die allerdings ihren Tribut in Form von Rechenleistung fordern. Ganz besonders betonen die Forscher daher die Bedeutung des sogenannten Foveated Rendering (FoVR). Dieses stellt nur die von den Augen fokussierten Bereiche des Bildes in voller Auflösung dar.

Das Display greift zudem auf eine LED-Technik zurück, die LG bereits in seinen Smartphones und Fernsehern verbaut. Während andere Hersteller bei ihren Displays meist direkt auf RGB-OLEDs setzen – also Bildpunkte in den Farben Rot, Grün und Blau – nutzt LG nämlich weiße OLEDs, deren Licht über Farbfilter angepasst wird.

VR-Aufnahmen lassen sich schon bald vielleicht nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheiden. © Google & LG

VR-Aufnahmen lassen sich schon bald vielleicht nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheiden. © Google & LG

Das Display soll laut Google ideal für Standalone-Headsets sein. Mit einem Einsatz in massentauglichen Brillen ist aber nicht allzu bald zu rechnen. Offenbar handelt es sich bei dem Display nämlich noch um einen Prototyp, der die Grenzen des theoretisch Machbaren ausloten soll.

Google und LG sind derweil nicht die einzigen Hersteller, die die Display-Technik vorantreiben wollen. Das Unternehmen Japan Display hat etwa erst kürzlich einen neuen LCD-Screen angekündigt, der als potenzieller Kandidat für einen PlayStation VR-Nachfolger infrage kommen könnte.

Was sagt ihr zu der Display-Technik von Google und LG? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!

1 Kommentar

  1. Einfach nur geil und wow!

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