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Google Daydream VR: Ersteindruck, erste Tests und Veröffentlichung in Deutschland

Das VR-Headset Google Daydream View

Mit Daydream View ist der Nachfolger von Google Cardboard VR nun auch offiziell in Deutschland erhältlich. Beide Brillen nutzen das Betriebssystem Android.

Wer mobil in der virtuellen Realität unterwegs sein will und nach einer geeigneten Alternative zum Samsung Gear VR sucht, für den könnte Daydream View von Google interessant sein.

Wie das Unternehmen in einem Blogeintrag bekannt gegeben hat, ist das mobile VR-Gerät Daydream View inzwischen auch offiziell in Deutschland verfügbar. Das mit einem Stoffüberzug ausgestattete Headset ist als Nachfolger der Cardboard VR gedacht, stellt jedoch keine eigene Hardware dar. Vielmehr handelt es sich um eine Halterung für Smartphones, die dann als Display fungieren. Mit einem Controller wird das Geschehen in Virtual Reality gesteuert.

Das Google VR-Headset Daydream View basiert auf dem Betriebssystem Android und ist derzeit nur mit den hauseigenen Smartphones Google Pixel und dem Google Pixel XL kompatibel. In den nächsten Monaten werden auch andere Hersteller kompatible Smartphones auf den Markt bringen. Erste Daydream-Apps wie eine interaktive Sternenkarte, Streetview VR oder 360-Grad-Videos für YouTube VR sind ebenfalls bereits verfügbar.

Google Daydream View: Das sagen die ersten Tests

Der Ersteindruck zum Cardboard-Nachfolger fällt frühen Testberichten zufolge bereits sehr positiv aus. So setze Googe mit Daydream neue Maßstäbe im Bereich mobiles VR, schreibt die FAZ. Als zentrale Vorteile stellt Autor Marco Dettweiler die nahtlose Integration weiterer Android-Dienste wie Fotogalerie und Videospieler heraus. Auch das schlichte Design konnte ihn überzeugen. Der eigentliche Clou des Geräts sei aber der Controller, der durch die „verlässliche Handhabung“ sowie die gelungene Einbindung in die Anwendungen besticht. Per Bluetooth wird dieser mit dem Smartphone verbunden, sodass er mit allen kompatiblen Geräten eingesetzt werden kann.

Auch das VR-Magazin VRODO sieht Daydream View als neues Referenzprodukt für mobile Virtual Reality und schreibt in seinem Test:

Ohne Zweifel: Google verbessert sich gegenüber der Pappbrille Cardboard in allen Bereichen, schlägt Samsungs und Facebooks Gear VR und stellt mit Daydream View die neue Referenz für Virtual Reality mit dem Smartphone.

Ein Manko für Spieler ist allerdings, dass das Angebot an VR-Spielen für die Daydream View derzeit noch recht überschaubar ausfällt. Momentan sind erst gut ein Dutzend Titel für das Headset erhältlich, die zumeist den Charakter von Mini-Spielen haben. Wer Virtual Reality also eher im Bereich Gaming nutzen will, ist mit der PlayStation VR sowie der Oculus Rift und HTC Vive besser bedient. Verwunderlich ist dies indes nicht, da der Name Daydream View ja bereits auf einen breiteren Anwendungsbereich hindeutet.

Der Startbildschirm des Google Daydream View

© Google

Etwas kritischer sieht es der Spiegel, der im Testbericht das Tragegefühl kritisiert, auch wenn die Brille mit 220 Gramm sehr leicht ist. Auch komme unter Umstände etwas Licht unten durch die Brille hindurch. Trotzdem punktet das Daydream View durch eine kabelfreie sowie vor allem komfortable Bedienung. Auch der günstige Preis, sofern man ein passendes Smartphone besitzt, fällt positiv ins Gewicht.

Interessenten können das Daydream View entweder online bestellen oder bei der Deutschen Telekom kaufen, die eine exklusive Partnerschaft mit Google abgeschlossen hat. Das Headset kostet 70 Euro. Google Cardboard VR ist bereits für 20 Euro erhältlich.

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