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Wolfenstein: Cyberpilot VR mit HTC Vive Pro ausprobiert

Wolfenstein: Cyberpilot basiert auf den Ereignissen von Wolfenstein II: The New Colossus. © Bethesda

In Wolfenstein: Cyberpilot reiten wir in VR mit einem Panzerhund durch das besetzte Paris und machen den Faschisten Feuer unterm Hintern. Auf der Gamescom 2018 habe ich den Titel mit der Vive Pro angespielt.

Auf der Gamescom 2018 hatten wir Gelegenheit, Bethesdas Wolfenstein: Cyberpilot Probe zu spielen. Hinter dem Titel verbirgt sich ein VR-exklusives Spinoff der aktuellen Hauptreihe, in dem wir nicht Ein-Mann-Armee B.J. Blazkowicz verkörpern, sondern einen bis dato namenlosen Hacker. Welche Unterschiede euch noch erwarten, verrate ich euch im folgenden Anspielbericht.

Paris in der Wolfenstein-Zeitlinie: Viva la revolución!

Cyberpilot transportiert uns in das von den Nazis unterjochte Frankreich der 1980er Jahre – wir befinden uns natürlich immer noch in der alternativen Welt aus den Wolfenstein-Spielen The New Order und The New Colossus, in denen Nazi-Deutschland den zweiten Weltkrieg gewonnen hat.

Doch ihre überlegende Technologie wird den Faschisten nun zum Verhängnis. Denn als Hacker übernehmen wir die Kontrolle von Kriegsmaschinen wie dem Panzerhund und richten sie gegen die Unterdrücker. Im besetzten Paris greifen wir so dem Widerstand unter die Arme und lassen die Besatzer in Flammen aufgehen.

In der rund zehn Minuten langen Gamescom-Demo konnte ich mich frei mit einem Panzerhund durch mehrere Straßenzüge der französischen Hauptstadt bewegen. Dank Flammenwerfer und Sprungattacke sind dabei natürlich ordentlich die Fetzen geflogen. Aber wie spielt sich das Wolfenstein VR-Spinoff genau?

Im VR-Cockpit eines Panzerhundes

Wie auch in den anderen Wolfenstein-Spielen nehmen wir das Geschehen bei Cyberpilot aus der First-Person-Perspektive wahr – allerdings aus der Cockpit-Sicht des jeweilig besetzten Roboters. Entsprechend sehen wir vor uns die Armaturen und Kontrollen des Panzerhundes bzw. des Hackers, den wir verköpern.

Medium Rare: Auf Knopfdruck brutzeln wir Faschisten. © Bethesda

Medium Rare: Auf Knopfdruck brutzeln wir Faschisten. © Bethesda

Mit dem Touchpad des linken Vive Wand-Controllers setzten wir den stählernen Wau-Wau in Bewegung, mit Handbewegungen des rechten Controllers richten wir den Kopf des Ungetüms zum Zielen aus. Ein Druck auf den rechten Trigger aktiviert die einzige Waffe des Mechs – den Flammenwerfer. Mit dem linken Trigger können wir zudem einen Sprungangriff ausführen, mit dem wir neben feindlichen Soldaten auch Autos aus dem Weg räumen.

Sich mit dem vierbeinigen Panzer durch die dank der id Tech-Engine schön modellierten Straßen zu kämpfen, erzeugt ein schönes Gefühl der Überlegenheit. Der Demo fehlt es aber an spielerischer Abwechslung. Ohne Taktik und Raffinesse mache ich einfach alles platt, was sich in meinem Sichtfeld befindet. Verschiedene zu steuernde Mechs sollen in der Vollversion allerdings für mehr Abwechslung sorgen.

Klarer Durchblick dank Vive Pro-Headset

Auf der Gamescom wurde Wolfenstein: Cyberpilot exklusiv in Kombination mit der leistungsstarken HTC Vive Pro präsentiert. Die höhere Auflösung des Headset-Displays war dabei nicht von der Hand zu weisen. Das virtuelle Paris zog scharf und flüssig an meinen Augen vorbei. Visuelle VR-Störfaktoren wie den Fliegengittereffekt habe ich praktisch gar nicht mehr wahrgenommen.

Inwieweit die Geschichte des VR-Ablegers übrigens mit dem ebenfalls in den 1980ern spielendem Wolfenstein: Youngblood zusammenhängt, ist aktuell noch nicht klar. Fakt ist, dass auch der nächste Teil der Hauptreihe im besetzten Paris spielt und die Geschichte aus der Perspektive von Blazkowiczs Zwillingstöchtern erzählt.

Wolfenstein: Cyberpilot wird laut Bethesda im Laufe des nächsten Jahres erscheinen. Bisher ist die VR-Action nur für die Vive bzw. die Vive Pro angekündigt, der Release auf weiteren VR-Plattformen ist allerdings sehr wahrscheinlich. Weitere Gamescom Anspielberichte findet ihr aktuell zu Townsmen VR und Crazy Machines VR und Space Junkies bei uns.

Was haltet ihr von Wolfenstein: Cyberpilot? Wird die große Marke den VR-Markt beleben können? Schreibt uns in den Kommentaren!

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