Fußball-WM im Sternenzerstörer – VR macht’s möglich

Mit Oculus Dash ist es möglich, gleichzeitig in VR zu spielen und fernzusehen. Wie gut funktioniert das? © VR-World / Frontier Games / ZDF

Ein VR-Game zocken? Oder doch lieber das WM-Halbfinale schauen? Dank Oculus Rift Core 2.0 ist beides gleichzeitig möglich. Ein Erfahrungsbericht unseres Redakteurs Oliver Schmiedchen.

Ihr kennt das: Mal ist gar nichts los, ein anderes Mal wünscht man sich, an mehreren Orten gleichzeitig sein. Dank VR ist das mittlerweile zu einem gewissen Grad machbar. Noch dazu funktioniert das erstaunlich gut, wie ich jüngst wieder feststellen durfte.

WM 2018 trifft Elite: Dangerous

Am vergangenen Mittwoch Abend stand ich vor einer schwierigen Entscheidung: Schaue ich mir das zweite WM-Halbfinale zwischen England und Kroatien an, oder stürze ich mich in meinem Lieblings-VR-Spiel Elite: Dangerous in die Tiefen der Galaxie?

„Was tun?“ sprach nicht nur Zeus, sondern auch mein gaming- und sportbegeistertes Ich. Am besten beides gleichzeitig! Da ich praktischerweise eine Oculus Rift besitze, ist das dank Rift Core 2.0 auch kein Ding der Unmöglichkeit.

Mit Oculus‘ Beta-VR-UI, das stetig neue Updates erhält, können Nutzer sich nämlich beliebige Desktop-Inhalte in eine VR-Anwendung einblenden lassen – das funktioniert natürlich auch mit Internet-Livestreams.

England gegen Kroatien: Fußball im Weltall

Gesagt, getan: Ich startete also zunächst den Stream des Spiels auf der offiziellen ZDF-Seite und danach Elite: Dangerous im VR-Modus. Von dort aus wählte ich per Knopfdruck mit dem rechten Oculus Touch-Bewegungscontroller Oculus Dash an.

Dann musste ich nur noch mit der Grip-Taste den Tab mit dem Livestream aus dem Browser und in Elite: Dangerous in die gewünschte Position ziehen, per Analogstick die Größe einstellen und das Fenster anpinnen.

Doppelte Unterhaltung dank Virtual Reality

Das alles geht intuitiv von der Hand und kostet überraschend wenig Performance. Obwohl Elite einer der hardwarehungrigsten VR-Titel, trotzdem konnte ich trotz des eingebetteten Streams keine nennenswerten FPS-Einbrüche feststellen.

Natürlich ergibt diese Variante nur Sinn, wenn man sich weder auf das (VR-) Spiel noch auf das (Fußball-) Spiel 100%ig- konzentrieren will bzw. muss. Gleichzeitig Sairento VR zu spielen und eine Doku über Quantenphysik zu schauen, ist für Normalsterbliche daher weniger praktikabel.

Den kann man schon mal machen. © VR-World / Frontier Games / ZDF

Den kann man schon mal machen. © VR-World / Frontier Games / ZDF

Da ich aber weder der allergrößte Fußballfan bin und Elite auch überaus gemächlich gespielt werden kann, war Rift Core 2.0 in dieser Situation für mich perfekt geeignet. Das war übrigens nicht das erste Mal, dass sich eine „aus der Not“ geborene VR-Lösung als ziemlich cool erwies.

Habt ihr Oculus Dash schon einmal auf ähnliche Weise genutzt? Was haltet ihr von dieser Funktion? Schreibt uns in den Kommentaren!

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