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Everest VR

HTC Vive Oculus Rift
7

VR-World Rating

Auf der Spitze der Welt

Direkt zum Fazit

Nicht jeder wagt den halsbrecherischen Aufstieg auf den höchsten Berg der Welt. Mit Everest VR können wir das nun aber vom heimischen Wohnzimmer aus. Ist die Erfahrung empfehlenswert?

Um einen hohen Berg zu erklimmen, benötigt ein Bergsteiger eine ganze Reihe wichtiger Eigenschaften. Allen voran braucht er sehr viel Selbstdisziplin, um die Strapazen zu überstehen. Er benötigt ganz viel Geduld, denn ein einziger unvorsichtiger Schritt oder Griff kann sein Leben kosten. Und natürlich braucht er eine hervorragende Fitness, denn nur wer absolut in Topform ist, kann in über 8.000 Metern Höhe sein Ziel erreichen.

Von der Couch auf den Berg

Klingt nicht unbedingt nach einer Beschäftigung für Otto Normalverbraucher, oder? Damit wir die Erfahrung eines Aufstiegs auf den Everest trotzdem selbst erleben können, hat Entwickler Sólfar Studios den höchsten Berg der Welt in die virtuelle Realität geholt.

Mit unseren Bergsteiger-Kumpels geht es über eisige Grate und schneebedeckte Berghänge. © Sólfar Studios

Mit unseren Bergsteiger-Kumpels geht es über eisige Grate und schneebedeckte Berghänge. © Sólfar Studios

Das Erlebnis beginnt mit einer langsamen Kamerafahrt, hoch über den Bergen, während eine ruhige Erzählerstimme uns von dem bevorstehenden Abenteuer erzählt. Die Szenerie ist absolut beeindruckend, die Berge gigantisch und furchteinflößend. Und da sollen wir raufklettern?

Ein kurzes Tutorial bringt uns die wenigen nötigen Grundlagen bei, dann geht es schon los. Insgesamt werden uns fünf verschiedene Passagen gezeigt, bevor der Gipfel uns erwartet. Jedes Mal bekommen wir eine beeindruckende und kommentierte Kamerafahrt präsentiert, bevor wir kleine Minispiele absolvieren.

Minispiele am Gletscher

Mal müssen wir mit einem Leitersteg einen kleinen Abgrund überwinden (hierfür müssen wir uns beim Roomscaling mit der HTC Vive auf vorgegebene Punkte in unserem Spielbereich stellen; mit der Oculus Rift spielen wir im Sitzen), dann wieder eine Leiter an einem eisigen Berghang hochklettern, dann eine Steilwand zwischen den anderen Bergsteigern überwinden. Das funktioniert gut, ist aber auch nicht viel mehr als ein Gimmick.

Die Aussicht ist in jedem Abschnitt fantastisch. © Sólfar Studios

Die Aussicht ist in jedem Abschnitt fantastisch. © Sólfar Studios

Immer wieder gibt es grandiose Ausblicke bei Tag und bei Nacht. Die Minispiele sind zwar weder schwer noch umfangreich, aber wir bekommen einen guten Eindruck davon, wie so ein Aufstieg abläuft. An der Steilwand hängend einen Schneesturm zu erleben, ist glücklicherweise in VR nicht sonderlich gefährlich – wir können uns aber anhand der gelungenen Soundkulisse und dem schweren Atmen der Bergsteiger gut vorstellen, wie gefährlich und anstrengend so eine Aktion ist.

Grandiose Bergwelt

Belohnt werden wir am Ende mit einem geradezu majestätischen Ausblick auf das Himalaja-Gebirge, vom Gipfel des Mount Everest. Die fotorealistische  Umgebung ist schlicht beeindruckend und auch die scharfe Grafik der spielbaren Sequenzen (samt der Animationen der anderen Bergsteiger) sorgt für sehr gute Immersion.

Allerdings ist die ganze Sache schon nach 20 bis 30 Minuten vorbei und die Roomscaling-Aufgaben sind manchmal etwas knapp bemessen – einmal mussten wir uns an der Wand unseres Spielbereiches entlang strecken, damit es weiterging. Der Umfang ist für den Preis von 14,99 € etwas arg gering, die Erfahrung aber insgesamt sehr gut gelungen.

Everest VR bekommt ihr hier:

HTC Vive: im Steam Store
Oculus Rift: im Oculus Store

Das ist gut

  • Tolle Aussicht
  • Sehr gute Atmosphäre
  • Gut gemachte Minispiele

Das geht besser

  • Geringer Umfang

Fazit

Sehr schöne, beeindruckende Erfahrung, die allerdings etwas unter dem geringen Umfang leidet.
7

VR-World Rating

WOW-Faktor: 9
Immersion: 8
Grafik: 8
Sound: 8
Umfang: 4
Zum Anfang

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