eMagin: Apple, Valve & LG investieren in Hersteller von Mikrodisplays

eMagin: Apple, Valve & LG investieren in Hersteller von Mikrodisplays

Apple, LG und Valve sollen jüngst mit Aktienkäufen im Wert von 10 Millionen Dollar in eMagin investiert haben. Was macht den Hersteller von Mikrodisplays so interessant für die Industriegrößen?

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Apple künftig möglicherweise auf platzsparende Mikrodisplays setzen und so kompaktere Virtual Reality-Headsets herstellen könnte. Heute gibt es einen weiteren Hinweis auf mögliche VR-Pläne verschiedener Branchengrößen.

Namhafte Konzerne investieren in eMagin

Apple, aber auch LG, Valve und weitere Konzerne, gehören laut einem Eintrag der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC zu den Unternehmen, die mit Aktienkäufen im Wert von rund 10 Millionen Dollar in eMagin investiert haben sollen. eMagin produziert OLED-Displays und hat sich auf die Herstellung von Mikrodisplays spezialisiert.

Eine drastisch erhöhte Pixeldichte soll den Fliegengittereffekt eliminieren. © eMagin

Eine drastisch erhöhte Pixeldichte soll den Fliegengittereffekt eliminieren. © eMagin

Das Flaggschiff von eMagin ist ein OLED-Mikrodisplay mit 2K-Auflösung (2.048 x 2.048 Bildpunkte) und einem Füllfaktor von circa 70 Prozent. Mit Pixeldichten jenseits der 2.500 PPI (Pixel pro Zoll) will das Unternehmen den berüchtigten Fliegengittereffekt eliminieren, unter dem viele VR-Headsets heute leiden. Zum Vergleich: HTC Vive und Oculus Rift kommen etwa nur auf circa 450 PPI.

Hohe Auflösungen, überragende Leuchtkraft

Mit seinem aktuellen Mikrodisplay setzt eMagin auf 9,3 Mikrometer kleine Pixel mit Subpixeln in RGB-Streifenanordnung und eine hohe Leuchtdichte. 500 nits (Candela pro Quadratmeter, Einheit der Lichtstärke) bietet besagtes 2K-Display. Das hoch auflösende Display, das Samsung im vergangenen Jahr vorstellte, bietet vergleichsweise geringe 100 nits. In dem SEC-Eintrag ist sogar bereits von einer Leuchtdichte von 5.000 nits die Rede. Das würde alles übertreffen, was der Markt bislang zu bieten hat.

Ein OLED-Display von Samsung im Vergleich mit eMagin-Technologie. © eMagin

Ein OLED-Display von Samsung im Vergleich mit eMagin-Technologie. © eMagin

Eine vielversprechende Technik also, in die Apple, LG und Valve da investieren. eMagin will derweil mit Hilfe der neu gewonnenen Investoren offenbar auf eine Massenfertigung seiner Mikrodisplays hinarbeiten und sich sich als Marktführer etablieren. Bereits Mitte 2018 will das Unternehmen hohe Stückzahlen seiner Displays für Headset-Hersteller zur Verfügung stellen.

eMagin ist jedoch nicht der einzige Hersteller, der auf platzsparende OLED-Displays mit hoher Pixeldichte setzt: Für seine kompakte VR-Brille wurde das Unternehmen Kopien auf der CES 2018 etwa mit dem Innovations-Award ausgezeichnet.

Was sagt ihr zu dem Investment durch Apple, LG und Valve? Sind Mikrodisplays die Zukunft für VR? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

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