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Die besten VR-Spiele von A-Z: Teil 2

© Frontier Developments / First Contact Entertainment / Survios / Ninja Theory

VR-Spiele gibt es mittlerweile fast wie Sand am Meer, doch welche Titel sind wirklich spielenswert? In unserer Topliste der besten VR-Games findet ihr die Antwort. Vorhang auf für Teil 2 unserer Artikelserie!

In Teil 1 unserer kleinen Reihe über die aktuell besten Spiele für VR-Brillen haben wir die Titel mit den Anfangsbuchstaben A bis D von Astro Bot: Rescue Mission bis Doom VfR abgehandelt, in Teil 2 widmen wir uns dem Bereich von E bis I. Und jetzt geht es ohne Umschweife direkt los mit weiteren VR-Hits, die ihr unbedingt spielen solltet.

Elite: Dangerous

Genre: Simulation, Action, MMO
VR-System:
 Oculus Rift, HTC Vive, Windows Mixed Reality
Entwickler: Frontier Developments
Unser Test: Elite: Dangerous

Es geht los mit einem Immersions-Knaller erster Güte. Elite: Dangerous versetzt uns als Raumschiff-Kapitän in ein gigantisches, realistisches Abbild der Milchstraße. Wir können Handeln, das All erkunden, Kämpfen, Asteroiden-Bergbau betreiben, der Piraterie frönen und versuchen, eine Alien-Invasion zurückzuschlagen – was wir tun, liegt ganz bei uns.

Zwar gibt es keine stringente Story und anfangs erschlägt uns das Spiel mit seinen Möglichkeiten – unter der VR-Brille entfaltet sich aber ein Mittendrin-Gefühl, das seinesgleichen sucht. Die Grafik ist fantastisch, die Größenverhältnisse beeindruckend und auch der Sound stimmt. Optional können wir die Galaxie sogar gemeinsam mit anderen Spielern (un)sicher machen – ein Fest für Weltraum-Fans.

Eve: Valkyrie

Genre: Action, Simulation
VR-System:
 Oculus Rift, HTC Vive, PlayStation VR
Entwickler: CCP Games
Unser Test: Eve: Valkyrie

Selbiges gilt auch für Eve: Valkyrie, wobei der Titel von CCP Games deutlich actionlastiger ist als Elite: Dangerous. Der Fokus liegt hier nämlich ausschließlich auf schnellen Multiplayer-Dogfights, der Einzelspielermodus ist nicht viel mehr als ein glorifiziertes Tutorial.

Sich in Teams mit pfeilschnellen Raumschiffen gegenseitig durch Asteroidenfelder zu jagen, macht dafür umso mehr Laune. Die Taktik kommt dabei auch nicht zu kurz, denn je nach Raumschiff ändert sich unsere Aufgabe im Gefecht – vom Heiler bis zum Damage Dealer ist alles dabei. Kurzum: Wer auf Weltraum-Action mit der Betonung auf Action steht, ist bei Eve: Valkyrie goldrichtig.

Echo Arena / Echo Combat / Echo VR

Genre: Action, Simulation
VR-System:
 Oculus Rift
Entwickler: Ready at Dawn
Unser Test / Erfahrungsbericht: Echo Arena / Echo Combat

Und noch einmal Weltraum, dieses Mal allerdings ohne Raumschiff. Echo VR besteht aus dem kostenlos erhältlichen Echo Arena sowie dem seit November erhältlichen Echo Combat. Beides sind fantastische Merhspielererfahrungen, die in der Schwerelosigkeit angesiedelt sind.

Während Echo Arena eine Art Ultimate Frisbee im Weltraum ist, orientiert sich Echo Arena mit seinem Shooter-Gameplay eher an Spielen wie Overwatch. Eins haben aber beide Oculus Rift-exklusiven Titel gemein: Im Fokus steht das Teamplay und die technische Umsetzung ist über alle Zweifel erhaben.

Vor allem das gelungene Steuerungssystem sorgt dafür, dass wir ganz natürlich durch den luftleeren Raum gleiten, während wir das Ziel bzw. unsere Gegner aufs Korn nehmen.

Electronauts

Genre: Musik, Simulation
VR-System:
 Oculus Rift, HTC Vive, Windows Mixed Reality, PlayStation VR
Entwickler: Survios
Unser Test: Electronauts

Aus dem Weltraum geht es direkt an die virtuellen Plattenteller. Electronauts ist ein Paradebeispiel dafür, welch abgefahrene Spielkonzepte Virtual Reality möglich und vor allem spaßig machen kann. Am besten beschreiben lässt sich Survios‘ Titel als VR-Live-Musik-Remix-Simulation.

Als virtueller DJ können wir mit einem Fundus an verschiedenen Instrumenten, Reglern und Sequencern Tracks bekannter Künstler komplett in ihre Einzelteile zerlegen und in Echtzeit zu etwas Neuem zusammenfügen. Sehr cool ist, dass es dafür keinerlei Kenntnisse in der Musikproduktion oder gar Taktgefühl bedarf: Auf Wunsch sorgt die Software dafür, das alles, was wir tun, auch auf den Beat passt.

Fallout 4 VR

Genre: Rollenspiel
VR-System:
 HTC Vive, Oculus Rift
Entwickler: Bethesda
Unser Test: Fallout 4 VR

Den Takt trifft auch Fallout 4 VR, ein VR-Rollenspiel wahrhaft epischen Ausmaßes. Die VR-Portierung von Bethesdas Rollenspiel besticht dabei wie schon die 2D-PC-Version vor allem mit ihrer fantastisch realisierten Welt – nur schauen wir uns diese eben nicht auf einem Bildschirm an, sondern sind dank Virtual Reality mittendrin.

Fallout 4 VR ist vor allem atmosphärisch ein echter Kracher, der Endzeit-Fans zahllose Stunden Spielspaß bescheren kann. Per Update haben die Entwickler zudem nach dem Release die Steuerung verbessert und einige Features eingebaut, mit denen das Spiel mehr Interaktivität in VR bietet. Wer voll und ganz in eine Videospielwelt eintauchen möchte, findet kaum einen besseren Titel als Fallout 4 VR.

Firewall: Zero Hour

Genre: Shooter, Action
VR-System:
 PlayStation VR
Entwickler: First Contact Entertainment
Unser Test: Firewall: Zero Hour

Ein wirklich gelungener Merhspieler-Shooter ist Firewall: Zero Hour für PlayStation VR. Wer den Klassiker Counter-Strike kennen und lieben gelernt hat, wird sich im Titel von First Contact Entertainment schnell heimisch fühlen. Teamplay wird hier nämlich groß geschrieben, wenn es gilt, gemeinsam einen Laptop zu hacken bzw. zu verteidigen.

Besonders viel Spaß macht die Taktik-Action in Verbindung mit Sonys Aim-Controller, der das Spielerlebnis noch einmal deutlich immersiver macht. Aber: Wie Counter-Strike oder auch Eve: Valkyrie ist Firewall: Zero Hour nichts für einsame Wölfe – einen vollwertigen Einzelspielermodus gibt es nämlich nicht.

FORM

Genre: Puzzle
VR-System:
 HTC Vive, Oculus Rift, Windows Mixed Reality
Entwickler: Charm Games
Unser Test: FORM

Sehr wohl für Einzelspieler geeignet ist dagegen FORM, bei dem wir in einer mysteriösen Spielumgebung anspruchsvolle 3D-Puzzles lösen müssen. Zwar ist der Rätselspaß mit nur etwa einer Stunde Spielzeit ein recht kurzer, gleichwohl aber ein sehr großer Spaß.

Audiovisuell ist FORM ein Fest. Die futuristische Architektur der Spielumgebungen ist zugleich bombastisch, düster und detailreich, Animationen und Sound überzeugen ebenfalls. Mindestens genauso gut sind die Rätsel. Die sind zwar fordernd, aber niemals unfair und die Steuerung funktioniert astrein. Ihr merkt es schon: Knobelfans können hier getrost zugreifen.

Hellblade: Senua’s Sacrifice VR Edition

Genre: Abenteuer, Action, Horror
VR-System:
 HTC Vive, Oculus Rift
Entwickler: Ninja Theory
Unser Test: Hellblade: Senua’s Sacrifice VR Edition

Getrost zugreifen können Fans guter VR-Spiele definitiv bei Hellblade: Senua’s Sacrifice VR Edition. Die Virtual Reality-Umsetzung des Indie-Hits von Ninja Theory konnte gleich zweifach überraschen: Erstens erschien sie praktisch ohne Ankündigung, zweitens haben wohl nur wenige mit einer derart fantastischen Portierung gerechnet.

Die VR-Version von Hellblade zeigt eindrucksvoll, wie stark auch 3rd Person-Spiele von der Zukunftstechnologie profitieren können. Der Psycho-Horror des Spiels entfaltet sich in VR noch wesentlich intensiver als am Bildschirm, und Besitzer leistungsfähiger PCs werden mit einer Grafik der Extraklasse belohnt.

Obendrein gibt es noch einen optionalen Tabletop-Modus, bei dem wir die Welt von Hellblade als Diorama-artige Miniatur erleben – und das sieht höllisch gut aus.

In Death

Genre: Abenteuer, Action, Horror
VR-System:
 HTC Vive, Oculus Rift, Windows Mixed Reality, PlayStation VR
Entwickler: Sólfar Studios
Unser Test: In Death

Apropos Hölle: Die vielzitierte Unterwelt ist in in Death losgebrochen, und zwar ausgerechnet im Himmel. Uns kommt es zu, den Laden von untoten Rittern und Mönchen sowie allerlei anderen albtraumhaften Kreaturen zu befreien. Unser Werkzeug: Wahlweise Bogen oder Armbrust, Nahkampfwaffen gibt es nicht.

Eintönig ist der VR-Shooter mit Roguelike-Elementen deswegen definitiv nicht. Das innovative Teleport-Steuerungssystem sorgt für reichlich filmreife Momente, das präzise Tracking sorgt dafür, dass jeder verfehlte Schuss auf mangelndes Zielwasser zurückzuführen ist. Die Permadeath-Mechanik macht In Death bockschwer – trotzdem macht das Spiel schwer Bock, und nach jedem Tod denken wir uns nur: Ach komm, eine Runde geht noch.

iRacing

Genre: Rennspiel
VR-System:
 Oculus Rift, HTC Vive
Entwickler: iRacing.com Motorsport Simulations
Unser Test: iRacing

Runde um Runde drehen wir auch in iRacing, einem der wohl simulationslastigsten VR-Rennspiele überhaupt. Der reine Mehrspieler-Racer setzt voll auf Realismus und Features wie ein Fahrer-Rating-System und Rennen, die nur zu festgelegten Startzeiten beginnen sorgen für intensives, aber zumeist faires Racing gegen echte Konkurrenten aus aller Welt.

Die Grafik ist durchaus gelungen, auch wenn es leider bisher keine Regenrennen wie etwa in Project CARS 2 gibt. Die Vertonung ist dafür umso brachialer – wer mit aufgedrehtem Sound im Radical SR8 um die Nordschleife heizt, bekommt neben einem ordentlichen Adrenalinschub garantiert auch Gänsehaut. Allerdings: für iRacing ist ein Lenkrad quasi Pflicht, mit Gamepad oder gar Tastatur habt ihr wenig zu lachen.

Island 359

Genre: Survival, Abenteuer, Action
VR-System:
 Oculus Rift, HTC Vive
Entwickler: CloudGate Studio
Unser Test: Island 359

Noch wesentlich weniger zu lachen habt ihr allerdings in Island 359 – zumindest, wenn ihr unvorbereitet einem T-Rex oder einem seiner kleineren, aber nicht minder gefährlichen Artgenossen ins Blickfeld stolpert – dann segnet ihr nämlich in dem Survivalspiel, das auch Jurassic Park VR heißen könnte, umgehend das Zeitliche.

Aber nicht nur die Dinosaurier wissen zu beeindrucken: Die riesige, im Survival-Modus frei begehbare Spielwelt ist voller Leben und sieht verdammt gut aus. Es gibt jede Menge zu entdecken, und die Suche nach Essen und einem Schlafplatz für die Nacht halten uns genau wie das tolle Crafting und die in Schnipseln erzählte Story ständig auf Trab.

Richtig gut gelungen ist auch die immersive und präzise Steuerung, die uns voll und ganz in die Rolle des namenlosen Söldners auf der Insel mit der Nummer eintauchen lässt. Für Abwechslung sorgen zwei zusätzliche Modi, in denen wir es – anders als im Hauptspiel – ordentlich die Waffen sprechen lassen. Kurzum: Island 359 ist nicht nur für VR-Survival-Fans einen Blick wert.

Und das war’s auch schon wieder mit dem zweiten Teil unserer Topliste der besten VR-Spiele. Für mehr Empfehlungen werft einen Blick auf Teil 1 – den dritten Teil unserer Hitliste lest ihr nächste Woche bei uns.

Was sagt ihr zu unserer Auswahl der besten VR-Spiele von E bis I? Haben wir eurer Meinung nach einen wichtigen Titel vergessen? Schreibt uns in den Kommentaren!

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