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VR-Brillen fürs iPhone: Headsets für Apple-Smartphones

Die VR-Brille von Zeiss ist mit dem iPhone kompatibel. ©

Noch immer hat Apple keine offizielle VR-Brille für das iPhone vorgestellt. Einige Drittanbieter wollen diese Marktlücke mit eigenen Headsets schließen. In unserer Übersicht findet ihr eine Auswahl verschiedener Modelle für jeden Geldbeutel.

In diesem Artikel erhaltet ihr:

  • Einen Überblick über Virtual Reality-Brillen für iPhones und andere Smartphones
  • Alle aktuellen Informationen über ein offizielles Apple-VR-Headset 

Letzte Aktualisierung: September 2018 durch Benjamin Hillmann

Obwohl mobile Lösungen (noch) nicht mit der Power einer Oculus Rift oder HTC Vive mithalten können, gehören sie nicht zuletzt aufgrund des geringeren Preises zu den beliebtesten Virtual Reality-Geräten.

Samsungs Gear VR ist bereits seit 2015 Jahr erhältlich und verfügt mittlerweile über eine fantastische Spielebibliothek, auf Googles etwas jüngerer Daydream-Plattform sieht es ähnlich aus. Währenddessen herrscht bei Apple in Sachen Smartphone-VR noch immer ziemliche Funkstille. Das hält andere Hersteller jedoch nicht davon ab, iOS-kompatible VR-Geräte zu entwickeln. Einige der besten mobilen VR-Lösungen stellen wir euch hier vor.

Google Cardboard: Papp-VR-Headset für Einsteiger

 

© Magic Cardboard

© Magic Cardboard

Cardboard-Lösungen, die auch mit iOS kompatibel sind, gibt es bereits für wenige Euros zu haben. Google bietet die Standard-Pappvariante für glatte 20 Euro an.Das macht Cardboard zum definitv kostengünstigsten Einstieg in die Virtual Reality-Welt – sofern ihr bereits ein passendes Smart- bzw. iPhone mit vier bis sechs Zoll Bilddiagonale besitzt.

Das Fertigprodukt besteht aus Linsen sowie einer Halterung für euer Telefon. Wenn ihr dann euren Kopf in der realen Welt bewegt, könnt ihr euch dank der Beschleunigungssensoren eures Smartphone in VR umschauen. Wer von der Pappaufmachung wenig angetan ist, kann auch zu Alternativen aus hochwertigeren Materialien greifen, die es bereits für dasselbe Geld gibt.

Fibrum Pro: Mobile VR aus Russland

© Fibrum / Pro VR-Brille

© Fibrum / Pro VR-Brille

Die Virtual Reality-Brille Pro des russischen Herstellers Fibrum hebt sich mit einigen Details von den Konkurrenzmodellen ab. Zum Einen ist sie mit einem Gewicht von nur 120 Gramm überaus leicht. Andererseits kann die Pro mit einem horizontalen Blickwinkel von 110 Grad überzeugen, der sogar das Sichtfeld der Gear VR übersteigt. Der Preis beträgt 49,99 Euro.

Ein weiterer Vorteil liegt in der einfachen Bedienung, denn euer Smartphone lässt sich sehr leicht in das dafür vorgesehene Gehäuse setzen und auch wieder entfernen. Dank speziell entwickelter Linsen können auch Nutzer mit Dioptrien-Werten von -5 bis +5 das Headset verwenden. Das ist allerdings auch nötig, da die VR-Brille recht klein ausfällt, weshalb das Tragen einer Sehhilfe darunter nicht sonderlich bequem ist

Dann wäre da noch das umfangreiche Software-Angebot zu nennen, das Fibrum allen Neukunden für eine begrenzte Zeit kostenlos zur Verfügung stellt. Darunter finden sich packende Actionspiele ebenso wie gemächlichere VR-Erfahrungen, die eigens für Neulinge entwickelt wurden. Der Zugang für das erste Jahr ist gratis.

Carl Zeiss VR One Plus: Guter Preis, gute Qualität

 

© Zeiss / Carl Zeiss VR One Plus

© Zeiss / Carl Zeiss VR One Plus

Aktuell eine der besten mobilen VR-Brillen ist sicherlich die VR One Plus von Zeiss. Dabei handelt es sich um ein hochwertiges Headset, das nach einigen Preissenkungen nur noch rund 70 Euro kostet.

In die universelle Einsetzschale der Brille passen Smartphones und iPhones mit Displaygrößen zwischen 4,7 und 5,5 Zoll. Dank des ergonomischen Designs müsst ihr keine manuellen Einstellungen an den Linsen vornehmen, um eine optimale Bildqualität zu erreichen. Zusätzlich macht die transparente Frontabdeckung es möglich, die VR One Plus in Kombination mit der Smartphone-Kamera als AR-Headset zu verwenden.

Beim Ausprobieren hinterließ Zeiss‘ VR-Brille bei uns einen guten Eindruck. Zudem steht mit VR One Connect eine vielversprechende Hard- und Softwareerweiterung für die VR One Plus in den Startlöchern. Diese beinhaltet 3DoF-Controllern und wird es möglich machen, SteamVR-Inhalte auf dem Headset zu nutzen.

Bridge: Highend-VR-Lösung für iPhones

© Occipital / Bridge

© Occipital / Bridge

 

Definitiv im Premium-Segment angesiedelt ist die iPhone-VR-Brille Bridge des Herstellers Occipital. Das 2016 angekündigte Headset ist mittlerweile erschienen und schlägt im Komplettpaket aktuell mit 399$ zu Buche. Für diesen stolzen Preis bekommt ihr aber einiges geboten.

Neben dem Headset befindet sich ein 120 Grad-Weitwinkelobjektiv, das auf die iPhone-Kamera aufgesetzt wird, in der Verpackung. Dazu gesellen sich ein speziell entwickelter 3DoF-Controller sowie der sogenannte Structure Sensor, den ihr oben auf dem Headset montiert.

In Kombination ergeben diese Einzelteile ein VR-Headset mit 6DoF-Inside Out-Tracking, das gleichzeitig Augmented- und Mixed Reality-Anwendungen unterstützt. Die Bridge-Brille ist in Varianten für das iPhone 6s, das iPhone 7, das iPhone 8 sowie das iPhone X erhältlich.

Baut Apple eine eigene VR-Brille?

Wann kommt Apples VR-Headset?

Wann kommt Apples VR-Headset?

Und was macht Apple? Die Kalifornier halten sich mit offiziellen VR-Ankündigungen zwar noch zurück, trotzdem sickern ab und an Informationen hinsichtlich eines Apple-VR-Headsets durch. So beschreibt ein Anfang 2018 aufgetauchtes Apple-Patent ein kleines VR-Headset, das zur Bilddarstellung Mikrodisplays verwendet. Fast zeitgleich wurde bekannt, dass der Hersteller in ein Unternehmen investiert, das ebendiese Displays herstellt – nur ein Zufall?

Trotzdem werden wir uns wohl noch eine Weile gedulden müssen, bis wir eine VR-Brille mit Apfel-Logo werden tragen können. Denn als Apple Ende 2017 das VR-Startup-Vrvana übernahm, sprach CEO Tim Cook davon, dass die Zeit noch nicht reif sei für ein hauseigenes VR-Headset.

Allerdings ist Apple im Augmented Reality-Bereich auffallend aktiv: Mit ARKit startete das Unternehmen 2017 eine große AR-Entwicklerplattform – möglicherweise sieht Apple die Zukunft eher hier als in Virtual Reality.

Zwar wurde aus der kolportierten AR-Brille fürs iPhone 8 am Ende doch nichts, Apple wird ARKit aber sicherlich nicht nur zum Wohle von Drittanbietern entwickelt haben. Außerdem weist vieles darauf hin, dass Apple an einem eigenen Smart Glasses-Modell schraubt.

Falls es diesbezüglich Neuigkeiten gibt, erfahrt ihr diese natürlich umgehend bei uns. Was uns in Sachen VR 2018 sonst noch erwartet, lest ihr in unserem entsprechenden Übersichtsartikel.

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