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Damaged Core

Oculus Rift Spiele
8

VR-World Rating

Damaged Core im Test: Das VR-World Review zum viralen Shooter

Direkt zum Fazit

In Damaged Core springen wir als Virus von einem Wirt zum nächsten und feuern aus allen Rohren.

Um das Problem der sogenannten Simulationskrankheit zu umgehen, haben sich die Entwickler von Damaged Core einen interessanten Kniff einfallen lassen: Wir können uns gar nicht bewegen, sondern springen als intelligenter Computervirus von Wirt zu Wirt.

Eine ziemlich weit fortgeschrittene KI hat sich überlegt, dass der Mensch eigentlich nur ein Ärgernis ist und der weiteren Evolution künstlicher Intelligenz nur im Weg steht. Folgerichtig sollen die Menschen ausgerottet werden. Einige Maschinen sehen das aber nicht so und stellen sich auf die Seite der Humanoiden – dazu gehören wir als Virus und unsere KI-Mentorin (die uns auch die Steuerung in Tutorialform näherbringt). Unsere Aufgabe besteht darin, die Infrastruktur des Feindes zu schwächen und die eigene zu schützen.

©High Voltage Software, Inc.

© High Voltage Software, Inc.

Anfangs versuchen wir noch regelmäßig, den jeweiligen Roboter, den wir spielen, zu bewegen. Aber bei der Menge Action, die auf uns zukommt, ist das schnell vergessen. Das Übernehmen eines Roboters geht flott von der Hand und das ist auch notwendig: Sobald wir angefangen haben, feindliche Roboter zu beschießen, geraten wir postwendend selbst unter Feuer. Ist unser Wirtsroboter im Eimer, haben wir kurz Zeit, einen neuen Wirt zu finden.

Die effektvollen Ballereien werden nach und nach motivierender, denn wir können mit der Zeit mehr und größere Roboter übernehmen. Während wir anfangs noch auf kleine Roboter festgelegt sind, dürfen wir am Ende fast alles hacken, was es gibt. Dabei müssen wir immer wieder andere Vorgehensweisen wählen: Einige Roboter haben Schilde, die wir erst herunterschießen müssen. Andere besitzen eine Firewall, deren Module wir erst hochjagen müssen, bevor wir sie übernehmen können. Wollen wir die Waffe wechseln, müssen wir den Roboter wechseln.

©High Voltage Software, Inc.

© High Voltage Software, Inc.

Das geht schnell in Fleisch und Blut über, die Immersion ist den Entwicklern sehr gut gelungen. Richtig spannend wird es in den Bosskämpfen, die uns in mehreren Stufen teilweise alles abverlangen. Und auch die Präzision des Headtrackings beim Zielen (etwa mit dem Snipergewehr) ist beeindruckend – wir müssen manchmal sogar buchstäblich die Luft anhalten, um genau zu treffen.

Die abwechslungsreichen Missionen und die heftige Action werden sehr gut von einer düsteren, postapokalyptischen Umgebung unterstützt. Die Effekte und Explosionen sind ordentlich – aber da geht noch viel mehr. Und auch einige Animationen lassen zu wünschen übrig. Davon abgesehen macht die rund zehn Stunden dauernde Kampagne aber extrem viel Spaß und zeigt, dass mit etwas Überlegung und Geschick des Entwicklerstudios VR-Titel sehr viel mehr sein können als bloße Tech-Demos.

Damaged Core für Oculus Rift findest du im offiziellen Oculus Store.

Das ist gut

  • Spannende Story
  • Sehr gute Spielmechanik
  • Packende Kämpfe

Das geht besser

  • Einige Effekte und Animationen könnten besser sein

Fazit

Toller VR-Shooter, der zeigt, was mit dem neuen Medium alles möglich ist.
8

VR-World Rating

Gameplay: 8
Story: 8
Steuerung: 8
Grafik: 7
Immersion: 8
Umfang: 8
WOW-Faktor: 7
Zum Anfang

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