Cubic Motion zeigt Eyetracking mit HTC Vive Pro

Cubic Motion zeigt Eyetracking mit HTC Vive Pro

Die Motion Capture-Experten von Cubic Motion heben ein Demo-Video veröffentlicht, das präzises Eye-Tracking mit der HTC Vive Pro zeigt. Welche Vorteile sind für Virtual Reality zu erwarten?

Eye-Tracking stellt eine der vielversprechendsten Technologien für den Virtual Reality-Sektor dar, wird aber noch nicht in VR-Brillen eingesetzt. Umso spannender sind deshalb Neuigkeiten und Entwicklungen aus der Industrie, die mitunter massive technische Fortschritte aufweisen – so etwa aus dem Hause Cubic Motion.

Video zeigt präzises Eye-Tracking

Zahlreiche Vertreter der Videospielindustrie hat Cubic Motion bereits bei Motion Capture-Verfahren und Animationen ihrer Spielfiguren unterstützt. Nun hat das britische Unternehmen ein kurzes Demo-Video auf YouTube veröffentlicht, welches das Eye-Tracking einer Kamera des deutschen Herstellers Pupil Labs innerhalb der HTC Vive Pro präsentiert.

Welche Ambitionen Cubic Motion langfristig hinsichtlich Virtual Reality verfolgt, ist unklar. Wie wir sehen, fällt die Erfassung des menschlichen Auges in diesem Beispiel aber ungemein präzise aus: Augenlid, Iris und Pupille vermag die Software klar voneinander zu trennen und dabei jede noch so kleine Bewegung genau zu erfassen.

Riesiges Potenzial für VR

Wer die Entwicklung von Virtual Reality verfolgt, weiß, welch enormes Potenzial die Erfassung der Augen für die immersive Technik birgt. So haben Wissenschaftler bereits ein Verfahren entwickelt, das Eye-Tracking dazu verwendet, VR-Nutzern massive Bewegungsfreiheit auf kleinstem Raum zu ermöglichen.

Durch präzises Eye-Tracking kann die Bewegungsfreiheit innerhalb der virtuellen Realität stark vergrößert werden. © Qi Sun

Durch präzises Eye-Tracking kann die Bewegungsfreiheit innerhalb der virtuellen Realität stark vergrößert werden. © Qi Sun

Außerdem stellt die Augenerfassung die Grundlage für sogenanntes Foveated Rendering (FOVR) dar, das nur von Augen fokussierte Teilbereiche der virtuellen Umgebung detailliert darstellt. Damit soll in Zukunft ein erhebliches Stück Rechenlast für VR-Umgebungen wegfallen, was wiederum ein wichtiger Schritt in Richtung Massenmarkt wäre.

Inwiefern Cubic Motion mit seiner Eye-Tracking-Technik auf dem VR-Markt mitmischen wird, ist unklar. Sicher ist, dass das Unternehmen nicht alleine sein wird: Patente von LG und Apple deuten bereits auf neue Hardware-Lösungen hin, Tobii zeigte neue Eye-Tracking-Demos und auch ein deutsches Unternehmen arbeitet schon seit längerem mit der Technik.

Was sagt ihr zu dem Demo-Video aus dem Hause Cubic Motion? Werdet ihr den Entwickler im Auge behalten? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!

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