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Cosmic Trip

HTC Vive Oculus Rift Spiele Windows MR
7

VR-World Rating

8.6

VR-User

Cosmic Trip im Test: Taktische Hektik im Weltraum

Direkt zum Fazit

Mittlerweile gibt es verschiedene Echtzeit-Strategiespiel für VR in denen wir das Geschehen meist aus der Draufsicht verfolgen und bestimmen. Cosmic Trip geht einen völlig anderen Weg und steckt uns mitten ins Geschehen.

Cosmic Trip macht zwar nicht den Anschein, ein Echtzeit-Strategiespiel zu sein, allerdings deckt es alle Kriterien des Genres ab. Wir bauen eine Basis und Einheiten, kommandieren sie umher, bauen Rohstoffe ab, expandieren und kämpfen gegen Feinde.

Dabei bedienen wir das recht komplexe Spiel mit den Vive-Bewegungscontrollern, Oculus Touch oder den Microsoft Mixed Reality-Controllern.

Neues Stretegie-Konzept

Trotz der Gemeinsamkeiten mit Strategiespielen spielt sich Cosmic Trip anders. Wir stehen nämlich mitten im Spielfeld, ausgestattet mit zwei Multifunktionswerkzeugen. Damit heben wir entweder Gegenstände auf oder verwandeln sie bei Bedarf in Waffe oder Schild.

Unsere Multifunktionswerkzeuge verwandeln wir in ein Schild und einen Scheibenwerfer.

Unsere Multifunktionswerkzeuge können wir in Schild und Scheibenwerfer verwandeln.

Ein Netz von Knotenpunkten, an denen wir spielen, durchzieht die Spielkarte. Während die Karte in jeder Partie gleich bleibt, wechselt die Lage der Knotenpunkte. Um von einem  zum anderen zu gelangen, gehen wir durch Portale, die wir zuvor aus dem Boden ziehen.

Die Bedienung geht dabei selbst in hektischen Situationen gut von der Hand. Die Portale sind auf dem Boden um uns herum als Pfeile angelegt, die uns die grobe Richtung anzeigen. So grob, dass wir uns immer wieder an falsche Punkte teleportieren, obwohl wir der Meinung waren, das richtige Portal gewählt zu haben.

Expansionszwang

An bestimmten Knotenpunkten finden wir kleine Steckdosen, die wir mit einem speziellen Gebäude bestücken, um den Knoten für uns zu beanspruchen. Übernommene Knoten erlauben uns, unsere Basis zu bauen bzw. zu erweitern und liefern uns eine weitere Ressourcenquelle für blaue Kristalle, die wir zum Bau von Gebäuden und Einheiten benötigen.

In Cosmic Trip stehen wir mitten in der Spielwelt und bauen unsere Basis um uns herum auf.

In Cosmic Trip stehen wir mitten in der Spielwelt und bauen unsere Basis um uns herum auf.

Um die blauen Kristalle abzubauen, brauchen wir eine Raffinerie und Arbeitsroboter. Zu Beginn einer Partie kümmern sich schon Roboter und Raffinerie um die Ressourcengewinnung. Weitere Gebäude platzieren wir im Kreis um uns herum.

Mit einer Roboterfabrik, sowie Gebäuden, die unsere Einheitenkapazität erhöhen oder neue Einheiten bringen, geraten wir schnell an die Platzgrenzen unseres Startknotens. Dadurch zwingt uns Cosmic Trip zur Expansion auf andere Knotenpunkte, um die Basis auszubauen und schneller Ressourcen zu gewinnen.

Unter Zeitdruck Roboter bauen

Neben den Arbeiter-Robotern spuckt unsere Fabrik Kampf-, Reparatur- und Laserroboter aus. Während erstere aktiv unseren Knotenpunkt umkreisen und herannahende Feinde angreifen, schweben letztere wie Geschütztürme auf der Stelle und verteidigen die Basis mit Distanzangriffen.

Über unsere Übersichtskarte kommandieren wir unsere Einheiten in Richtung Feind.

Über unsere Übersichtskarte kommandieren wir unsere Einheiten in Richtung Feind.

Mit Hilfe der Übersichtskarte, die wir mit dem Grip-Button der Touch-Controller aufrufen, sehen wir nicht nur das Knotennetz, sondern können auch unsere Einheiten auswählen und beispielsweise in Richtung Feind schicken.

Trotz der fummeligen Bedienung der Karte brauchen wir sie recht häufig. Stören wir unseren KI-Gegenspieler nicht früh genug in seinem Aufbau, fällt es uns schwer ihn zu besiegen. Dazu kommt, dass unser Gegner vier Einheiten-Arten ins Rennen schickt, denen wir gerade mal zwei Einheiten-Typen entgegensetzen können. Das für Strategiespiele übliche Stein-Schere-Papier-Prinzip ersetzt Cosmic Trip durch Masse.

Die Knotenpunkte werden bei jeder Partie Cosmic Trip neu verteilt, die Karte an sich bleibt dabei unverändert.

Die Knotenpunkte werden bei jeder Partie Cosmic Trip neu verteilt, die Karte an sich bleibt dabei unverändert.

Im Gegenzug greifen wir als Spieler direkt ins Spielgeschehen ein. Mit unseren Multifunktionswerkzeugen unterstützen wir unsere Roboterarmee bei der Veteidigung unserer Basis und bei Angriffen auf die generischen Strukturen.

Hektik vor Strategie

Cosmic Trip ist ziemlich hektisch. Von Beginn an stehen wir unter Druck. Zwar muss nicht jeder Handgriff sitzen, je effizienter wir jedoch Basisbau und Einheitenmanagement gestalten, desto besser stehen unsere Siegchancen.

Unser kleiner, freundlicher Roboterfreund gibt uns hin und wieder Tipps oder macht uns auf bestimmte Probleme aufmerksam.

Unser kleiner, freundlicher Roboterfreund gibt uns hin und wieder Tipps oder macht uns auf bestimmte Probleme aufmerksam.

Im Tutorial lernen wir alle wichtigen Prozesse, allerdings außerhalb einer echten Spielsituation. Dadurch beginnt der eigentliche Lernprozess erst in unserer ersten Partie, was anfangs für viel Trial & Error sorgt. Der äußerst aggressive Gegenspieler lässt sich leider nicht über Schwierigkeitsgrade zähmen. Vor einem Match stellen wir lediglich die Größe der Karte und die Tageszeit ein.

Technisch wirkt Cosmic Trip wie aus einem Guss. Die Einheiten und ihre Animationen sind detailliert, die Spielwelt überzeugt durch die richtige Mischung aus Abwechslung und Wiedererkennungswert. Die solide Soundkulisse vermittelt uns ein gutes, räumliches Gefühl für unsere unmittelbare Umgebung.

Hier findet ihr Cosmic Trip:

Das ist gut

  • Unverbrauchter, neuartiger Ansatz
  • Ordentliches Gameplay
  • Guter Sound

Das geht besser

  • Sehr steile Lernkurve
  • Hoher Schwierigkeitsgrad

Fazit

Die unkonventionelle Herangehensweise von Cosmic Trip geht Hand in Hand mit einer steilen Lernkurve, die leider nicht vom Tutorial abgeschwächt wird. Das Konzept gefällt mir sehr gut und das durchdachte Gameplay funktioniert sehr gut, verlangt mir aber auch viel Arbeit und Durchhaltevermögen ab. Als Echtzeitstrategiespiel scheitert Cosmic Trip meiner Meinung nach am aggressiven Verhalten des Gegners und dem damit verbundenen Zwang, schnell zu expandieren und anzugreifen. Verschiedene Spielstile haben daher in Cosmic Trip keinen Platz.
7

VR-World Rating

Grafik: 8
Sound: 7
Gameplay: 7
Steuerung: 7
Umfang: 6
Immersion: 8
Zum Anfang

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