Cosmic Chef

Google Daydream Spiele
8

VR-World Rating

Küchenschlacht

Köcheln, andünsten, blanchieren, filetieren, braten, reduzieren – vergesst all diese Fachworte, denn Cosmic Chef bringt Kochen zu seinen Ursprüngen zurück: hacken und stampfen. Das intergalaktische Geschicklichkeitsspiel setzt dabei vor allem auf euer Rhythmusgefühl.

Cosmic Chef führt dabei das Konzept einer Kochshow ein wenig ad absurdum und versetzt euch in einen Boxring, gibt euch einen Hammer und ein Messer in die Hand und beschießt euch mit den nötigen Zutaten. In jeder Runde tretet ihr gegen einen außerirdischen Gourmet an, den ihr von euren Kochkünsten überzeugen müsst. Wie gut das wiederum gelingt, das hängt an eurem Taktgefühl.

Lichter! Lafer! Lecker!

Passend zum Beat der eingängigen Musik pfeffern euch zwei Kanonen die Zutaten entgegen. Dabei unterscheidet Cosmic Chef grundlegend zwischen roten und grünen Zutaten. Rote Zutaten schneidet ihr mit eurem ebenfalls roten Messer, die grünen Lebensmittel bearbeitet ihr fachgerecht mit dem grünen Hammer. Standardmäßig hantiert ihr mit dem Messer, mit Druck auf das Touchpad aktiviert ihr den Hammer. Die Fernbedienung des Google Daydream-Headsets überträgt dabei eure rhythmischen Fuchteleien sehr gut und ohne nennenswerte Verzögerung.

Screenshot Cosmic Chef

Ihr müsst eure intergalaktischen Widersacher mit ihrem Lieblingsgericht überzeugen.

Um den Gourmet zu überzeugen und dessen Lieblingsspeise fehlerfrei kredenzen zu können, dürft ihr keine Zutat auslassen. Die Drei-Sterne-Bewertung bemisst sich daran, wie gut ihr die Zutaten getroffen habt. Schafft ihr es dabei im Takt der Musik zu bleiben und verfallt nicht in wildes Herumgefuchtel, das mehr aus Versehen im Takt liegt, als gewollt, dann steigert ihr euren Highscore über den ihr euch mit allen Spielern von Cosmic Chef messen könnt.

Lanz kocht

Damit ihr nicht in Routine verfallt, mischt Cosmic Chef hier und da violette Totenköpfe in den getakteten Zutatenschwall. Hackt oder hämmert ihr diese mit ins Essen, ruiniert ihr zunehmend das Gericht und kassiert weniger Punkte. Zum Ende einer jeden Runde packt Cosmic Chef euch hinter eine Küchenzeile und schmeißt euch die Zutaten auf unterschiedliche Art und Weise vor die Nase. Das bringt etwas Abwechslung ins Spiel und macht die sowieso schon schnellen Partien noch ein wenig flotter.

Screenshot Cosmic Chef

Im letzten Abschnitt einer Runde Cosmic Chef bearbeitet ihr die Zutaten auf einer Art Küchenzeile.

Abschließend und für den letzten Schliff steht das Würzen auf dem Plan. Dazu drescht ihr mit eurem Hammer auf das universelle Gewürzschwein ein. Sozusagen das Maggi Fix der intergalaktischen Cuisine. Wie es sich für eine gute Kochshow gehört, gibt es auch einen Moderator, der eure Machenschaften in der virtuellen Boxringküche von Cosmic Chef kommentiert. Das ist den Entwicklern sehr gut gelungen. Der Sprecher klingt nicht nur enthusiastisch, sondern haut permanent witzige Phrasen und Wortspiele raus, die das intergalaktische Setting mit bekannten Referenzen vermischt.

Das perfekte Dinner

Sein spaßiges Spielprinzips garniert Cosmic Chef mit einigen Achievements und besonderen goldenen Zutaten, die ihr während des Spielens sammeln könnt. Jedes Level bestreitet ihr in einem von drei Schwierigkeitsgraden und spielt entweder die Saison oder wählt das entsprechende Level direkt aus dem Menü an. Dazu müsst ihr Cosmic Chef nicht durchgespielt haben, alle Level sind von Beginn an zugänglich, um an der Highscore-Hatz teilnehmen zu können. Obendrein bietet Cosmic Chef noch ein sehr gutes Tutorial, in dem ihr alle Feinheiten des Spiels kennenlernt.

Hier könnt ihr Cosmic Chef kaufen:

Das ist gut

  • Sehr guter Sprecher
  • Schnelles, forderndes Gameplay
  • Sehr gute Steuerung

Das geht besser

  • Nur in Englisch verfügbar

Fazit

Würden Johann Lafer oder Jamie Oliver ihre Kochshows wie Cosmic Chef aufziehen, dann würden sie mich sofort als Zuschauer gewinnen. Doch bevor sich die feinen Herrschaften mit Lebensmitteln bewerfen lassen, muss ich eben mit Cosmic Chef Vorlieb nehmen und das ist auch gut so. Der Rhythmushacker zieht mich mit dem guten Sprecher und dem schnellen, aber fordernden Gameplay in seine Welt des unüblichen Kochens. Die Schwierigkeisgrade unterscheiden sich merklich und haben mir gezeigt, dass ich auch in der virtuellen Welt kein sonderlich guter Koch bin.
8

VR-World Rating

Gameplay: 8
Steuerung: 8
Grafik: 7
Sound: 8
Umfang: 7

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