Boogeyman

Oculus Rift Spiele
7

VR-World Rating

8.5

VR-User

Boogeyman im Test: Die Angst der Kinder

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Wer hat sich nicht als Kind vorm Schwarzen Mann geängstigt? Wessen Eltern mussten abends nicht im Schrank oder unter dem Bett nach Monstern suchen? In Boogeyman wird der Kinderzimmerhorror Wirklichkeit.

Kinder erleben Angst sehr viel öfter und intensiver als Erwachsene. Das liegt daran, dass Kinder kaum dazu in der Lage sind, sich mit rationalen Argumenten selbst zu beruhigen. Auch wenn dem Kind nie etwas im eigenen Zimmer passiert ist, kann die Vorstellung von einem Geist im Kleiderschrank blanke Panik auslösen.

Mit der Taschenlampe auf Monsterjagd

Thomas ist ein kleiner Junge, der in ein neues Haus eingezogen ist. In seinem Zimmer findet er ein Tonband der kleinen Alyssa, die vorher hier gewohnt hatte. Die warnt ihn vor dem widerlichen Boogeyman, der in der Nacht kommt und versucht, an Kindern zu knabbern. Einzige Möglichkeit sich zu wehren: Die Taschenlampe unter dem Bett.

Ist da jemand unter meinem Bett, Mami? / © Barry McCabe

Wir erleben die ersten Nächte als Thomas vom Bett aus und suchen mit der Taschenlampe immer wieder alle möglichen Orte im Zimmer ab. Ist der Boogeyman im Schrank? Kommt er durchs Fenster? Liegt er unter dem Bett?

Dort, unter dem Bett, finden wir frische Batterien für die ziemlich energiehungrige Taschenlampe. Und dann sehen wir ihn zum ersten Mal, wie er versucht, das Fenster aufzuschieben, mit seiner langgliedrigen Monsterhand. Drauf geleuchtet… und weg ist er. Puh, nochmal Glück gehabt.

Horrorhaus

Tagsüber können wir anfangs nur abwarten, bis es wieder Nacht wird. Irgendwann dürfen wir aber das (überwiegend dunkle) Haus erkunden und müssen nach neuen Taschenlampen oder Batterien suchen. Das führt in dem Gruselhaus zu weiteren Schockmomenten, wenn der Boogeyman sich anschleicht, um an uns zu naschen.

Das sieht doch ganz heimelig aus. Moment, was war das für ein Geräusch? / © Barry McCabe

Glücklicherweise können wir ihn meistens hören, wenn wir aufmerksam sind (beispielsweise, wenn eine Tür aufgeht). Der gute Sound macht‘s möglich. Wenn es aber draußen stürmt, sind die Wettereffekte so laut, dass wir in blanker Panik immer wieder die Taschenlampe anwerfen und alles absuchen. Und je höher der Schwierigkeitsgrad (es gibt drei), desto schneller verbraucht die Funzel den Saft. Und dann stehen wir im Dunkeln…

Keine offizielle HTC Vive – Unterstützung

Grafisch ist das von einem einzigen Entwickler umgesetzte Spiel sehr gut gemacht, das Kinderzimmer und das Haus wirken authentisch und sind mit hübschen Texturen verarbeitet. Bewegungssteuerung mit den Touch Controllern ist nicht möglich (offiziell wird nur die Oculus Rift unterstützt; die HTC Vive kann nur auf eigene Gefahr genutzt werden – hier gibt es häufig Bugs) und im Kinderzimmer bleiben wir auf das Bett beschränkt. Wer sich aber auf den Kinderzimmerhorror einlässt und sich selbst in ein Kind hineinfühlt, der erlebt ein wirklich gruseliges Spiel.

Boogeyman für Oculus Rift findest du sowohl im offiziellen Oculus Store als auch im offiziellen Steam Store.

Das ist gut

  • Gute Grafik
  • Sehr guter Sound
  • Überzeugende Atmosphäre

Das geht besser

  • Eingeschränkte Bewegungsfreiheit
  • Wird auf Dauer etwas repetitiv

Fazit

Sehr gut gemachter Kinderzimmerhorror, der besonders durch schaurigen Sound glänzt.
7

VR-World Rating

Gameplay: 6
Grafik: 7
Sound: 8
Story: 6
Immersion: 8
Umfang: 7
Zum Anfang

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